Bewegungsschmerz

Bewegungsschmerz

Zwei Frauen toben am Strand

Autsch! Schmerz ist eine Wahrnehmung der Sinne. Er entsteht, wenn Schmerzrezeptoren im Körper erregt werden und die Impulse an das zentrale Nervensystem weiterleiten. Dies wird im Gehirn als Schmerz empfunden. Schmerzen warnen den Körper, dass eine Verletzung oder Entzündung vorliegt. Doch das Schmerzempfinden dient auch als Warnung vor drohenden Verletzungen: So warnt beispielsweise der Schmerz beim Berühren einer heißen Herdplatte vor schlimmen Verbrennungen.

Werden Schmerzen nicht behandelt, führt das zu einer Sensibilisierung des Schmerzgedächtnisses: Die Empfindungsschwelle wird herab gesetzt, was dazu führt, dass das Schmerzempfinden intensiver wird und der Körper auf den kleinsten Impuls mit Schmerzsignalen reagiert. So droht der Schmerz chronisch zu werden.

Daher ist es wichtig, den Schmerz möglichst schnell auszuschalten, um dem Schmerzkreislauf zu entkommen. Denn ein schmerzfreier Körper kann sich besser regenerieren. Schnelle Linderung verschaffen Präparate mit Wirkstoffen, die die Produktion der schmerzverursachenden Botenstoffe hemmen (z. B. Diclofenac). Unterstützend helfen manuelle Therapien wie Wärme- oder Kältepackungen, Massagen und leichte Gymnastik.

Wenn Bewegung Schmerzen verursacht, ist das besonders unangenehm. Ohne Bewegung ist man körperlich eingeschränkt, Arbeiten fällt schwerer und Hobbys machen keinen Spaß. Ohne Bewegung kommt man nicht durch den Alltag.

Dabei ist es gerade bei Schmerzen im Bewegungsapparat wichtig, nicht ruhelos zu verharren und in Schonhaltungen zu verfallen. Diese führen zu Fehlhaltungen und können den Körper dauerhaft belasten. Im ersten Schritt sollten akute Schmerzen mit einem Schmerzmittel gestillt und der Körper ein bis zwei Tage geschont werden. Ab dem dritten Tag kann dann mit leichten, fließenden Bewegungen begonnen werden, um die Muskeln und Bänder zu durchbluten und die Gelenke geschmeidig zu halten.

Bewegungsschmerz kann sich auf vielfältige Arten äußern: Muskuläre Verspannungen im Bereich von Schultern und Nacken oder Rückenschmerzen sind ebenso unangenehm wie Gelenkbeschwerden aufgrund von Verschleißerscheinungen (Arthrose) oder Entzündungen (Arthritis). Abrupte Verletzungen wie Zerrungen oder Prellungen beispielsweise durch Sportunfälle schränken ein und verursachen bei jeder Bewegung Schmerzen.

Welche Ursachen die einzelnen Schmerzarten haben können, wie ihnen wirksam vorgebeugt wird und was man tun kann, um den Schmerz gezielt zu lindern, kann auf den folgenden Seiten nachgelesen werden.

Tipps und Tricks verrät auch der neue Kompass „Bewegungsschmerzen“ von ratiopharm. Die praktische Drehscheibe ist in die verschiedenen Schmerztypen aufgeteilt und zeigt auf einen Blick, welche Gründe Bewegungsschmerzen haben können, was man präventiv tun kann und welche Selbsthilfemaßnahmen wirksam sind.

Grundsätzlich gilt: Schmerzen sollten immer ernst genommen werden. Sie sind ein Hilferuf des Körpers. Halten sie über einen längeren Zeitraum an, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Steifer Nacken

Frau mit Schmerzen im Nacken

Fast jeder kennt das Gefühl, wenn es im Nacken- und Schulterbereich zieht und zwickt und die Wirbelsäule schmerzt. Die häufigsten Gründe für Schmerzen sind eine untrainierte Muskulatur, Fehlhaltungen und Verspannungen. Und je älter man wird, desto häufiger führen auch Verschleißerscheinungen zu Schmerzen.

Der Rücken trägt den kompletten Bewegungsapparat und ohne ihn wäre ein aufrechter Gang nicht möglich. In Zeiten, in denen die meisten Menschen einen Großteil ihrer Zeit sitzend am Schreibtisch verbringen, wird die Rückenmuskulatur nicht ausreichend gefordert. Immer dieselbe Sitzposition, einseitige Belastungen und wenig Bewegung führen zu Fehlhaltungen, die der Rücken aufgrund fehlender Muskulatur nicht ausgleichen kann. Die Folge sind Verspannungen und Schmerzen. A und O bei der Prävention vor Rückenschmerzen ist ausreichende Bewegung.

Auch wer den ganzen Tag am Schreibtisch verbringt, kann einiges für seinen Rücken tun. Denn Bewegung muss nicht Krafttraining bedeuten:

  • Abwechslungsreiche Sitzpositionen verhindern Verspannungen ebenso wie das Auslockern der Muskulatur
  • Stühle mit flexiblen Rückenlehnen schaffen die Möglichkeit, sich auch im Sitzen zu bewegen und die Position zu verändern
  • Jeder Gang zum Kopierer oder zur Kaffeemaschine und das Telefonieren im Stehen stärken den Rücken
  • Ein Spaziergang nach der Mittagspause beim Italiener tut nicht nur der Verdauung sondern auch dem Rücken gut
  • Der Weg zur Arbeit kann ebenfalls zur Vorbeugung gegen Rückenschmerzen dienen: Das Fahrrad aus dem Keller holen und Auto und U-Bahn links liegen lassen
  • Kleine Pausen, in denen der Kopf gekreist und die Schultern abwechselnd angehoben und wieder gesenkt werden, lösen leichte Verspannungen im Nacken

Der Aufbau einer gesunden Rückenmuskulatur geht nicht von heute auf morgen. Und sind die Rückenschmerzen erst einmal da, ist keine Zeit für langes Training. Schonhaltungen sind dennoch nicht das Mittel der Wahl, sie führen auf Dauer zu Fehlhaltungen. Um dem drohenden Schmerzkreislauf zu entkommen, empfehlen Experten, die Schmerzen zunächst zu lindern. Kann sich der Rücken ungehemmt bewegen, hat er es einfacher sich zu regenerieren. Der Wirkstoffklassiker Diclofenac hat sich seit vielen Jahren bei der Behandlung von Rückenschmerzen bewährt. Er hemmt die Produktion der Botenstoffe, die Schmerz- und Entzündungsreaktionen auslösen, und kann so den Schmerz ausschalten. Unterstützend helfen Wärme, beispielsweise durch ein Heizkissen oder Rotlicht und sanfte Massagen.

Verstauchungen, Prellungen und Co.

verletzter Fuss

Verstauchungen, Prellungen und Zerrungen sind stumpfe Verletzungen der Gelenke, Sehnen, Muskeln oder Bänder. Sie entstehen durch abrupte Fehlbelastungen. Die Folge sind Blutergüsse und Schwellungen, die bei Belastung und Bewegung schmerzen.

Prellungen werden durch Stöße, Schläge oder Stürze verursacht, bei denen das Unterhautgewebe verletzt wird. Aus kleinsten Äderchen, den so genannten Kapillaren, tritt Blut aus und bildet einen Bluterguss im umliegenden Gewebe. Es kommt zu Schwellungen und Bewegungseinschränkungen. Starke Prellungen können schmerzhafter sein als Knochenbrüche.

Verstauchungen und Zerrungen entstehen durch Überdehnung von Bändern und Sehnen in Gelenken, häufig aufgrund von Verdrehen oder Umknicken. Dabei werden Kollagenfasern der Gewebestruktur verletzt und es kommt zu schmerzhaften Schwellungen und Blutergüssen. Bei starken Schwellungen und großen Schmerzen ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Denn bei Überdehnungen kann es zu Verletzungen der Bänder kommen, die zu einer Instabilität des Gelenks führen können und unbehandelt immer wieder Probleme verursachen.

Natürlich kann sich niemand immer und überall vor solchen kleinen Unfällen schützen. Dennoch kann man einiges tun, um die Verletzungen im Fall des Falles möglichst gering zu halten:

Wer körperlich fit ist, beugt Unfällen und Verletzungen vor: Ein gesundes Maß an Bewegung an der frischen Luft und eine ausgewogene Ernährung sorgen für eine trainierte Muskulatur und geschmeidige Sehnen und Bänder. Der Körper kann drohende Verletzungen so besser abfangen.

Achtung vor Selbstüberschätzung: Wer seine körperlichen Grenzen kennt und sich nicht überfordert, hält das Verletzungsrisiko ebenfalls gering. Das gilt besonders für sportliche Aktivitäten: Wer sich normalerweise außerhalb seiner vier Wände nur mit dem Auto fortbewegt, wird nicht von heute auf morgen den Mount Everest besteigen können.

Wenn es doch passiert und man sich stößt, umknickt oder ein Gelenk überdreht, sollte schnell reagiert werden: Die Kühlung der betroffenen Körperpartie verhindert das Entstehen einer Schwellung und minimiert den Bluterguss. Gegen Schmerzen helfen Präparate mit dem Wirkstoff Diclofenac. Er hemmt die Botenstoffe, die die Schmerzreaktion auslösen. Diclofenachaltige Salben und Gels sind in der Apotheke erhältlich. In den ersten Tagen sollte Belastung vermieden werden und der verletzte Körperteil hoch gelagert werden. Gehen Schwellung und Bluterguss zurück, sollte mit leichter und fließender Bewegung begonnen werden, um die Gelenke geschmeidig zu halten und die Muskulatur zu stärken.

Arthrose und Arthritis

Frau macht Bewegungsübungen auf einer Matte

Wenn sich der Körper nach langem Sitzen steif anfühlt und die Gelenke beginnen weh zu tun, kann der Grund dafür in Verschleißerscheinungen oder Entzündungen der Gelenke liegen.

Die häufigsten Problempunkte bei der Arthrose (Verschleiß) sind Schultern, Ellenbogen und Knie. Sie sind über Jahre hinweg hohen Belastungen ausgesetzt und werden darüber hinaus oft durch tagtägliche Arbeit am Computer oder Sportarten wie Tennis einseitig beansprucht. Zunächst nutzt sich der Knorpel ab, der die Gelenke von innen schützt, im Laufe der Erkrankung kann es zu Veränderungen an den Knochen kommen.

Oftmals handelt es sich bei schmerzenden Gelenken auch um rheumatoide Arthritis. In Deutschland leiden circa 800.000 Menschen an der entzündlichen Erkrankung der Gelenke, die meistens im Alter von 35 bis 50 Jahren erstmals auftritt. Erwärmung, Rötung und Schwellung im Bereich der betroffenen Gelenke zeigen, dass das Immunsystem mit der Abwehr der Entzündungserreger begonnen hat.

Beide Erkrankungen sind häufig mit mäßig bis starken Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit verbunden. Doch gerade bei Gelenkbeschwerden ist es wichtig, in Bewegung zu bleiben. Denn Bewegung fördert die Durchblutung und damit auch die Versorgung der Gelenke. Weiche und fließende Bewegungen schonen dabei die Gelenke und sind weniger schmerzhaft. Um sich beschwerdefrei bewegen zu können, sollte der Schmerz zunächst ausgeschaltet werden. Bei Arthrose und Arthritis helfen Präparate mit dem Wirkstoff Diclofenac. Die Produktion der schmerzbringenden Botenstoffe wird gehemmt und der Schmerz wird so gestoppt. Diclofenac gibt es als Gel zu Auftragen auf die Haut und in Tablettenform zum Einnehmen. Nach ein bis zwei Tagen Ruhe sollten die Gelenke wieder langsam wieder mobilisiert werden, um die Beweglichkeit auf Dauer zu erhalten.

Doch Gelenkbeschwerden kann durch eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung vorgebeugt werden. Wer seinen Körper nicht mit Übergewicht belastet und regelmäßig Sport treibt, hat schon viel gewonnen. Geeignete Sportarten sind zum Beispiel Radfahren und Schwimmen. Die Belastung der Gelenke ist dabei gleichmäßig und die Bewegungen sind rund und gelenkschonend. Der gleichzeitige Muskelaufbau unterstützt die Gelenke zusätzlich.

Spezielle Gymnastikübungen halten die Gelenke ebenfalls fit
Radfahren: Auf dem Rücken liegend werden Hüft- und Kniegelenk im 90-Grad-Winkel abgeknickt und die Beine machen Radfahrbewegungen.

Windmühle: Die Arme über dem Kopf ausstrecken, nach vorne fallenlassen und über die Seite wieder nach oben führen. Nach zehn Umdrehungen die Richtung wechseln.

Fuß- und Handkreisen: In aufrechter Sitzposition werden Füße und Hände leicht ausgestreckt und um Knöchel und Handgelenke kreisen gelassen.

Diclofenac

Umverpackung von Diclofenac-ratiopharm

Der Wirkstoffklassiker Diclofenac
Diclofenac hat sich seit vielen Jahren zur Behandlung von Schmerzen bewährt. Seine Wirkung beruht auf der Hemmung von Botenstoffen, die für die Entstehung von Schmerz- und Entzündungsreaktionen verantwortlich sind. Diclofenac stillt so den Schmerz und wirkt entzündungshemmend, abschwellend und heilungsfördernd.

Von ratiopharm gibt es den Wirkstoffklassiker in zwei Applikationsformen: Das Gel zur äußerlichen Anwendung, wird direkt auf die schmerzende Stelle auftragen. Der Wirkstoff dringt durch die Haut ein, und wirkt so unmittelbar dort, wo er gebraucht wird.






In Tablettenform reichert sich der Wirkstoff direkt im schmerzenden Gewebe an, so dass eine niedrige Dosis ausreicht, um die Schmerzen wirkungsvoll und schnell zu lindern (z. B. Diclofenac-ratiopharm® Schmerztabletten 12,5 mg).

Diclofenac-Präparate sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.