Zink-ratiopharm® 25 mg Brausetabletten

Zink-ratiopharm® 25 mg Brausetabletten * Abbildung ähnlich
Produktkategorie: Zinkmangel
Besonderheiten: Lactosefrei
Darreichungsform: Brausetablette mit Kerbe
Wirkstoff: Zink

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Gebrauchsinformation
Zink-ratiopharm® 25 mg Brausetabletten (in Deutsch),
Fachinformation
Zink-ratiopharm® 25 mg Brausetabletten,

Produktangaben

Zink-ratiopharm® 25 mg Brausetabletten gibt es in verschiedenen Packungsgrößen
Menge und Darreichungsform: Preis**: PZN:
20 Brausetabletten 5,88 € 813252
** Unverbindlicher Verkaufspreis

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER

Zink-ratiopharm® 25 mg Brausetabletten

Wirkstoff: Zink

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Fragen Sie Ihren Apotheker, wenn Sie weitere Informationen oder einen Rat benötigen.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1. Was ist Zink-ratiopharm® 25 mg und wofür wird es angewendet?
2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Zink-ratiopharm® 25 mg beachten?
3. Wie ist Zink-ratiopharm® 25 mg anzuwenden?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Zink-ratiopharm® 25 mg aufzubewahren?
6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Zink-ratiopharm® 25 mg ist ein Mineralstoffpräparat.

Zink-ratiopharm® 25 mg wird angewendet zur

  • Behandlung von klinisch gesicherten Zinkmangelzuständen, sofern sie ernährungsmäßig nicht behoben werden können.

Zink-ratiopharm® 25 mg darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Zinksulfat-Monohydrat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder, bevor Sie Zink-ratiopharm® 25 mg anwenden.

  • wenn Sie an peptischen Magengeschwüren sowie akutem Nierenversagen oder schweren Nierenparenchymschäden leiden.
  • wenn Sie Zink-ratiopharm® 25 mg längerfristig anwenden; bei längerfristiger Einnahme von Zink sollte neben Zink auch Kupfer labordiagnostisch überwacht werden.

Anwendung von Zink-ratiopharm® 25 mg mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Zink vermindert die Aufnahme von Antibiotika wie Tetracyclinen (z. B. Doxycyclin), Ofloxacin oder anderen Chinolonen (z. B. Ciprofloxacin, Norfloxacin). Wegen des Risikos einer geringeren Wirksamkeit gegen bakterielle Infektionen sollte zwischen der Einnahme von Zink und Tetracyclinen bzw. Chinolonen ein zeitlicher Abstand von mindestens 4 Stunden eingehalten werden.

D-Penicillamin, Dimercaptopropansulfonsäure (DMPS), Dimercaptobernsteinsäure (DMSA) oder Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA) können die Zink-Aufnahme vermindern oder die Ausscheidung steigern.

Bei gleichzeitiger Gabe von Zink und Phosphaten, Eisen-, Kupfer- und Calciumsalzen kann die Aufnahme von Zink vermindert werden.

Zink-Präparate können bei gleichzeitiger Einnahme mit Eisen die Aufnahme und Speicherung von Eisen vermindern.

Zink kann die Aufnahme von Kupfer beeinträchtigen.

Anwendung von Zink-ratiopharm® 25 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Nahrungsmittel mit hohem Gehalt an Phytinsäure, z. B. Vollkornbrot, Sojabohnensprossen und Mais, reduzieren die Zink-Aufnahme in den Körper und sollten deshalb nach einer Zinkeinnahme gemieden werden. Es gibt Anhaltspunkte, dass Kaffee die Zinkresorption zu behindern scheint.

Schwangerschaft und Stillzeit

Sollte Ihr Arzt bei Ihnen einen Zinkmangel nachgewiesen haben, können Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit die von Ihrem Arzt empfohlene Dosis an Zink-ratiopharm® 25 mg anwenden.

Zink-ratiopharm® 25 mg enthält Natrium.

Eine Brausetablette enthält 14,14 mmol (325 mg) Natrium. Wenn Sie eine kochsalzarme Diät einhalten müssen, sollten Sie dies berücksichtigen.

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis beträgt

Erwachsene und Kinder über 12 Jahren:

½-1 Brausetablette täglich (entsprechend 12,5-25 mg Zink-Ionen)
Die Brausetablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen nach Auflösen.

Lösen Sie bitte die Brausetablette in einem halben Glas Wasser auf und trinken Sie das Glas vollständig aus, am besten nach einer Mahlzeit.

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad des Zinkmangels.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Zink-ratiopharm® 25 mg zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Zink-ratiopharm® 25 mg angewendet haben, als Sie sollten

Eine akute Überdosierung ist selten und tritt nur nach Einnahme von mindestens 1 g Zinksulfat-Monohydrat auf; dies entspricht einer Menge von 14 Brausetabletten Zink-ratiopharm® 25 mg.

Sollten Sie zu viel Zink-ratiopharm® 25 mg eingenommen haben, so wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)
Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

In sehr seltenen Fällen sind in Verbindung mit der Einnahme oder Injektion von Zinksalzen Hautreaktionen (wie z. B. Hautrötung oder Juckreiz) beobachtet worden.

Eine längerfristige Einnahme von Zinksulfat kann zu Kupfermangel führen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Folienstreifen angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 25 °C lagern.
In der ungeöffneten Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Was Zink-ratiopharm® 25 mg enthält

Der Wirkstoff ist Zinksulfat-Monohydrat.
Jede Brausetablette enthält 69 mg Zinksulfat-Monohydrat, entsprechend 25 mg Zink.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Wasserfreie Citronensäure (Ph.Eur.), Natriumhydrogencarbonat, Natriumcarbonat, Mannitol (Ph.Eur.), Natriumcitrat x 2 H2O, Saccharin-Natrium, Natriumcyclamat, Zitronenaroma.

Wie Zink-ratiopharm® 25 mg aussieht und Inhalt der Packung

Runde, weiße Brausetablette mit Bruchkerbe.

Zink-ratiopharm® 25 mg ist in Packungen mit 20 Brausetabletten erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Str. 3
89079 Ulm

Hersteller

Merckle GmbH
Ludwig-Merckle-Str. 3
89143 Blaubeuren

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Mai 2016

Versionscode: Z10

Zink - ein essentielles Spurenelement

Als biologisch wichtiges Spurenelement ist Zink für viele Prozesse im menschlichen Körper von Bedeutung, so für Wachstum und Reifung und für ein intaktes Immunsystem.

Der tägliche Bedarf eines Erwachsenen an Zink liegt durchschnittlich bei 7-10 mg. Zink muss dem Körper dabei von außen (mit der Nahrung) zugeführt werden.

Welche Nahrungsmittel enthalten viel Zink?

Besonders reich an Zink sind tierische Nahrungsmittel, so Fleisch und vor allem Innereien und auch Käse. Hingegen ist der Zink-Gehalt pflanzlicher Nahrungsmittel deutlich geringer. Viele Gemüse- und Obstarten besitzen im Verhältnis zu tierischen Nahrungsmitteln sehr wenig Zink. Eine Ausnahme stellt das Getreide dar: So ist in Vollkornmehl und -produkten relativ viel Zink enthalten, jedoch ist hier das Zink in so genannten „Phytaten“ fest gebunden und kann daher kaum aus dem Verdauungstrakt aufgenommen werden.

Wie kann ein Zinkmangel entstehen, und worin kann er sich äußern?

Zu einem Mangel an Zink kann es unter anderem kommen bei:

  • unzureichender Zufuhr von Zink (z. B. durch einseitige Ernährung)
  • verminderter Aufnahme von Zink aus dem Magen-Darm-Trakt (z. B. durch einen hohen Faserstoffanteil der Nahrung, bei entzündlichen Darmerkrankungen)
  • erhöhten Zinkverlusten (z. B. bei Nieren- oder Lebererkrankungen)
  • erhöhtem Bedarf an Zink, der durch die normale Zink-Aufnahme mit der Nahrung nicht gedeckt werden kann

Wenn ein Zinkmangel durch eine Ernährungsumstellung nicht behoben werden kann, ist die Anwendung von Zink-Präparaten, wie z. B. Zink-ratiopharm® 25 mg, angezeigt.

Pflichttext

Zink-ratiopharm® 25 mg Brausetabletten
Wirkstoff: Zinksulfat 1H2O. Anwendungsgebiete: Zur Behandlung von klinisch gesicherten Zinkmangelzuständen, sofern sie ernährungsmäßig nicht behoben werden können. Warnhinweis: 1 Brausetablette enth. 14,14 mmol (325 mg) Natrium. Apothekenpflichtig
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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