Hilfreiche Informationen rund um das Thema Erkältung

Erkältungs-ABC

Worin besteht der Unterschied zwischen "Erkältung" und "Grippe"?


Die Unterscheidung ist in der Tat nicht einfach. Eine Erkältung ist zwar mehr als ein reiner "Schnupfen", sie ist für den Betroffenen auch sehr lästig, stellt aber vom Krankheitsbild lediglich einen so genannten grippalen Infekt dar. Die Grippe ist eine völlig andere Krankheit, wenn auch mit ähnlichen Symptomen: Die "echte" Virusgrippe oder "Influenza" tritt kräftig und heftig auf, sie ist langwieriger und kann für alte oder chronisch kranke Menschen sogar lebensbedrohlich sein.


Fieberthermometer, Honig, Zitrone und Knoblauch auf einem Wollkissen

Die Begleiterscheinungen bei einer Erkältung oder einer Grippe (Influenza) sind zunächst oftmals gleich, sie treten aber unterschiedlich stark auf: Schnupfen, Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen und Heiserkeit, leichter trockener Husten, der in Husten mit Schleimproduktion übergehen kann. Bei einer Grippe treten die Symptome plötzlich und mit größerer Vehemenz auf. So ist für die Grippe ein schnell auftretendes hohes Fieber kennzeichnend, das innerhalb von wenigen Stunden ansteigt und zur völligen Ermattung führen kann. Bei der Erkältung sind leichtes Fieber oder Frösteln eher eine Begleiterscheinung. Eine Erkältung auszukurieren dauert für gewöhnlich rund eine Woche. Bei der Virusgrippe muss mit mindestens einer Woche bis 14 Tagen gerechnet werden. Bis zur vollständigen Genesung kann es im Einzelfall aber auch länger dauern.

Auslöser für die Erkältung wie für die Grippe sind Viren. Bei der Erkältung werden sie durch die so genannte Tröpfcheninfektion übertragen. Das bedeutet, dass durch Husten, Niesen, Nase schnäuzen und auch Sprechen Viruspartikel in die Atemluft gelangen.

Bei der Grippe unterscheiden wir die Virentypen A, B und C. Insgesamt gibt es aber weit mehr als hundert Typen der Influenza-Viren. Wissenschaftler müssen deshalb jedes Jahr neue Impfstoffvarianten für eine Grippe-Schutzimpfung entwickeln. Diese Schutzimpfung wird vor allem für ältere Menschen empfohlen. Der Impfschutz tritt bereits rund zwei Wochen nach der Impfung ein. Anhäufungen der Virusgrippe werden erfahrungsgemäß im Januar und Februar erwartet.

In unserem Erkältungs-ABC finden Sie alles über die Möglichkeiten der Vorbeugung und Behandlung bei Erkältung und Grippe. Unsere Hinweise können eine sinnvolle Information sein. Eine persönliche Behandlung durch einen approbierten Arzt können und wollen wir aber nicht ersetzen.

Im Vordergrund der Heilwirkung steht bei der Kamille ihre entzündungshemmende Wirkung, zum Beispiel bei Erkältungskrankheiten.

Die Kamille, beispielsweise als Tee getrunken, wirkt krampflösend, magenstärkend, fiebersenkend und zudem beruhigend.

(siehe Heilpflanzen)

Der Kampfer ist ein durch Wasserdampfdestillation gewonnenes Produkt des Kampferbaums. Dieser immergrüne, aromatisch duftende Baum gehört zu den Lorbeergewächsen.

Die Lorbeergewächse und damit auch der Kampferbaum sind schon seit dem 12. Jahrhundert als Heilpflanzen bekannt. Kampfer (auch "Campfer" geschrieben) ist in vielen Erkältungsbädern enthalten. Kampfer wirkt, wie auch das Pfefferminzöl, kühlend. Achtung: Kampfer ist nicht für Kleinkinder geeignet.

(siehe Heilpflanzen)

Umgangssprachlich ist ein Katarrh meist eine andere Bezeichnung für eine Erkältung in Form einer Entzündung der oberen Atemwege, also eine Sinusitis (Rhinitis, Pharyngitis und Laryngitis), welche häufig auch mit einer Bronchitis verbunden ist.

Katarrh ist eine Flüssigkeitsabsonderung mit einer einhergehenden Schleimhautentzündung, der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet "herabfließen".

(siehe auch Schnupfen)

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