Diagnose von Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen


Diagnose

Wie erkennt man Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen?

Wer über mehrere Monate zunehmende Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen bemerkt, sollte sich an einen Arzt wenden. Dabei ist der Hausarzt die beste Anlaufstelle für das erste Gespräch, denn er kennt den Betroffenen meist schon länger und kann somit Veränderungen gut beurteilen. Der Hausarzt wird neben der körperlichen Untersuchung genauere Fragen zu den aktuellen Beschwerden stellen, z. B. seit wann eine vermehrte Vergesslichkeit erstmals bemerkt wurde, wie sie sich im Alltag genau äußert und ob weitere Beschwerden wie Orientierungsschwierigkeiten, Zeichen von Depression, Unruhe oder Aggressivität bestehen. Wichtig bei der Erhebung der Beschwerden sind auch die Schilderungen von Angehörigen, die die Beschwerden aus ihrer Sicht beschreiben. Auch die Lebensumstände spielen eine Rolle: lebt der Betroffene alleine, ist er noch berufstätig, gab es besondere Lebensereignisse etc.


Wie kann eine Demenz erkannt werden?

Falls es Hinweise gibt, dass es sich um eine Demenz handeln könnte, wird der Hausarzt den Patienten wahrscheinlich an einen Neurologen oder eine Gedächtnisambulanz weiter überweisen. Zur Abklärung einer Demenz steht eine Reihe von Demenz-Tests zur Verfügung. Damit lässt sich überprüfen, wie konzentriert der Betroffene bestimmte Aufgaben erfüllen kann. Beim Uhrentest beispielweise soll der Patient Ziffern einer Uhr auf einem Blatt Papier ergänzen und zwei Zeiger zeichnen, die eine bestimmte Uhrzeit anzeigen.

Falls sich die Diagnose Demenz erhärtet, wird der Arzt eventuell auch noch weitere Untersuchungen veranlassen, z.B. eine Computertomografie (CT) oder eine Magnetresonanztomografie (MRT), um Veränderungen des Gehirns beurteilen zu können.

Das könnte Sie auch interessieren

Seite teilen