Formen und Ursachen von Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen


Formen und Ursachen

Formen und Ursachen von Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen

Das Vergessen von Informationen muss nicht gleich eine Gedächtnisstörung bedeuten. Im Alltag kann es gelegentlich passieren, dass wir einen Termin vergessen oder uns ein bestimmter Begriff nicht mehr einfällt. Das muss kein Grund zur Besorgnis sein. Denn das Vergessen von Informationen ist eine wichtige Funktion des Gedächtnisses: aus der Menge an Daten filtert das Gehirn wichtige aktuelle Informationen und sortiert selten oder nicht mehr genutzte Erinnerungen aus.

Vorübergehende Gedächtnisstörungen können beispielsweise bei Stress, Schlafmangel oder psychischen Problemen gehäuft auftreten und verschwinden in der Regel, wenn sich die Lebenssituation wieder normalisiert. Bei älteren Menschen kann auch Flüssigkeitsmangel Ursache für vermehrte vorübergehende Vergesslichkeit sein. Andererseits lassen Gedächtnis und Konzentration mit zunehmendem Alter häufig nach. Das ist in gewissem Maße normal und liegt an der sich im Alter verringernden Durchblutung des Gehirns. Davon abzugrenzend ist der Begriff „Demenz“, der verschiedene Erkrankungen umfasst, die mit einem Verlust von geistigen Funktionen wie Denken, Erinnern, Orientieren und Verknüpfen von Informationen einhergehen.

In Folge davon können alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig durchgeführt werden. Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen können jedoch auch im Rahmen anderer Erkrankungen, wie z.B. Depressionen oder Schilddrüsenerkrankungen auftreten.

Machen sich Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen regelmäßig über einen längeren Zeitraum bemerkbar und tauchen Probleme im Alltag auf, sollten Sie genauer hinschauen und gegebenenfalls einen Arzt zu Rate ziehen.

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