Konzentration und Gedächtnis

Demenz

Vergesslichkeit oder Demenz?

Demenz ist ein Überbegriff für verschiedene Erkrankungen, die die geistige Leistungsfähigkeit und das Denkvermögen beeinträchtigen. Bei älteren Menschen bedeutet eine gewisse Vergesslichkeit jedoch nicht gleich Demenz. Bei der Alzheimer-Krankheit, der häufigsten Form der Demenz, gehen Nervenzellen in ganz bestimmten Abschnitten der Hirnrinde zugrunde, vor allem im Schläfen- und Scheitellappen. Dabei kommt es neben Gedächtnisstörungen noch zu weiteren Beschwerden, z.B. Schwierigkeiten mit der Orientierung oder Persönlichkeitsveränderungen.

 

 


Frühe Anzeichen der Alzheimer-Krankheit sind: (1)

  • Zunehmende Vergesslichkeit
  • Mehrfache Wiederholung von Fragen
  • Wortfindungsschwierigkeiten
  • Verwechseln von Wochentagen oder Tageszeit
  • Schwierigkeiten mit der Orientierung in ungewohnter Umgebung
  • Vermehrte Verwendung von Notizen 
  • Erfinden von Ausreden für Fehlleistungen
  • Verminderte Beteiligung an Gesprächen
  • Rückgang von Aktivitäten
  • Verminderte Leistungsfähigkeit bei gewohnten anspruchsvollen Aufgaben
  • Erhöhter Zeitbedarf und/oder mehr Fehler
  • Einfache Alltagstätigkeiten sind zunächst nicht auffällig eingeschränkt

Wenn Sie eine oder mehrere dieser Änderungen bemerken, muss nicht automatisch eine Alzheimer-Krankheit vorliegen. Eine verminderte geistige Leistungsfähigkeit oder Schwierigkeiten bei Alltagsaufgaben können viele andere Ursachen haben, wie z. B. Altersdepression oder die Einnahme bestimmter Medikamente. Falls Sie Beschwerden wie die oben genannten bemerken, ist es sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursachen genauer abzuklären und eine geeignete Behandlung zu finden.

(1) Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz: Frühe Anzeichen der Alzheimer-Krankheit (https://www.deutsche-alzheimer.de/unser-service/archiv-alzheimer-info/fruehe-anzeichen-fuer-alzheimer.html, abgerufen am 20.10.2016)

 


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