Behandlung von Arthritis


Behandlung

Therapiemaßnahmen bei Arthritis

Die Arthritis-Behandlung hängt in erster Linie von der Ursache ab. Ziel ist zum einen Reduktion der Entzündung, zum anderen das Wiederherstellen bzw. Erhalten der Gelenkfunktion. Dabei sollten bestehende Grunderkrankungen wie Infektionen oder Stoffwechselerkrankungen bei der Behandlung immer berücksichtigt werden.

Folgende Therapiemaßnahmen können bei einer Arthritis zum Einsatz kommen:

  • Entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAR, nicht-steroidale Antirheumatika) wie Diclofenac oder Ibuprofen, ggf. auch Glukokortikoide (Kortison)
  • Kühlung und Schonung des betroffenen Gelenks im akuten Stadium
  • Krankengymnastik, Bewegungsbäder, orthopädische Hilfsmittel, Wärme- oder Kältebehandlungen, Elektrotherapie, Ultraschall oder Ergotherapie
  • Antibiotika, antivirale Medikamente oder Pilzmedikamente bei der infektiösen Arthritis
  • Rheumamedikamente (Immunsuppressiva, also Medikamente, die die Immunabwehr unterdrücken, Kortison oder Basistherapeutika) bei rheumatoider Arthritis
  • Purinarme Diät und spezielle Gichtmedikamente (z. B. Colchicin, Allopurinol) bei gichtbedingter Arthritis. Bei einer purinarmen Diät wird der Konsum bestimmter Lebensmittel (z. B. Fleisch und Fisch) eingeschränkt, um die Menge an Harnsäure im Körper zu senken.
  • Operative Verfahren, z. B. Gelenkspiegelung oder Gelenkersatz
  • Die Ernährung kann eine wichtige ergänzende Maßnahme bei der Behandlung von Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis sein. Beispielsweise kann die Einnahme von Omega-3 Fettsäuren, die natürlicherweise in Fischöl sowie Raps-, Walnuss- und Leinöl vorkommen, entzündliche Gelenkbeschwerden bei rheumatoider Arthritis günstig beeinflussen.



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