Diagnose bei Arthritis


Diagnose

Untersuchungsmethoden bei Arthritis

Der Arzt wird zunächst die Krankengeschichte (Anamnese) erheben und sich detailliert nach den Beschwerden erkundigen. Dabei ist zum Beispiel relevant, ob bereits zuvor Gelenkprobleme bestanden haben und ob bestimmte Grunderkrankungen bekannt sind. Bei der körperlichen Untersuchung tastet der Arzt unter anderem das Gelenk ab und prüft die Beweglichkeit.

Blutuntersuchungen

Mithilfe der Blutuntersuchung lassen sich häufig erhöhte Entzündungswerte feststellen wie eine erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit, eine erhöhte Leukozytenzahl und erhöhtes C-reaktives Protein (CRP). Je nach Verdachtsdiagnose können weitere Blutuntersuchungen hinzukommen. Bei rheumatoider Arthritis zeigen sich bei einem Teil der Fälle Rheumafaktoren sowie spezielle Antikörper (z. B. CCP-Antikörper). Bei einem akuten Gichtanfall ist typischerweise der Harnsäurewert im Blut erhöht.

Bildgebende Verfahren

Möglicherweise kommen noch weitere Untersuchungen hinzu, um die Diagnose einzugrenzen. Mit Hilfe einer Röntgenuntersuchung können die knöchernen Strukturen, der Gelenkspalt sowie der Grad der Gelenkzerstörung beurteilt werden. Weitere Untersuchungsmethoden zur Diagnose einer Arthritis sind Ultraschall, Gelenkpunktion, Gelenkspiegelung (Arthroskopie), Computertomografie (CT) sowie Magnetresonanztomografie (MRT).

 

 


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