Schulterschmerzen



Schulterschmerzen

Was Sie über Schulterschmerzen wissen sollten ...

Schulterschmerzen beruhen meistens auf Weichteilschmerzen. Denn in der Regel sind bei Schulterschmerzen Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenkkapsel und Schleimbeutel betroffen, nicht jedoch die knöchernen Gelenkanteile. Auch bei anderen Erkrankungen können Schulterschmerzen auftreten, zum Beispiel bei Herzinfarkt oder Gallensteinen.

Schulterschmerzen sind ein häufiges Phänomen: schätzungsweise jeder Dritte in Deutschland leidet daran. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, außerdem steigt die Erkrankungswahrscheinlichkeit mit zunehmendem Alter.


Mann streckt und dehnt seinen Schultergürtel

Akute Schulterschmerzen treten häufig nach Stürzen oder Unfällen auf, z. B. aufgrund einer ausgekugelten Schulter, Verletzung der Rotatorenmanschette sowie Schlüsselbein- oder Oberarmbruch. Chronische Schulterschmerzen halten länger als 3 Monate an und können z. B. durch Arthrose (Gelenkverschleiß) oder rheumatische Erkrankungen bedingt sein


Grafische Darstellung eines Schultergelenks mit Beschriftung

Das Schultergelenk
Das Schultergelenk hat einen besonderen Aufbau und ist dadurch zwar sehr beweglich, aber auch anfällig für Verletzungen und Verschleiß. Es besteht aus einem kugelartigen Gelenkkopf (Oberarmkopf) und der zugehörigen Gelenkpfanne sowie einem Komplex aus Gelenkkapsel, Sehnen, Bändern und Schleimbeuteln, der dem Schultergelenk Stabilität gibt. Besonders wichtig für die Funktion und Stabilität der Schulter ist die sogenannte Rotatorenmanschette. Diese umgibt das Schultergelenk wie eine Kappe oder Manschette. Sie besteht aus vier Muskeln, die vom Schulterblatt zum Oberarmknochen ziehen und dort mit ihren Sehnen ansetzen. Die Rotatorenmanschette ist hohen Belastungen ausgesetzt, was sie verletzungsanfällig macht.


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