Grippale Kopf- und Gliederschmerzen


Grippale Kopf- und Gliederschmerzen

Grippale Kopf- und Gliederschmerzen bei Erkältung

Ein grippaler Infekt (Erkältung) ist eine Infektion der oberen Atemwege. Meist treten bei der Erkältung zunächst Halsschmerzen und Schluckbeschwerden auf, später können Schnupfen, Husten, Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen hinzukommen. In den meisten Fällen verläuft ein grippaler Infekt harmlos: innerhalb einer Woche bessern sich die Beschwerden und sind nach zwei Wochen vollständig abgeklungen.

Erkältungen treten vor allem in der kalten Jahreszeit, also im Herbst und Winter auf. Erwachsene erleben durchschnittlich zwei bis vier grippale Infekte pro Jahr, Kinder bis zu zehn.

Ein grippaler Infekt heilt in der Regel auch ohne Behandlung wieder ab. Verschiedene Maßnahmen und Medikamente können jedoch sinnvoll sein, um die Beschwerden zu mildern, Komplikationen zu vermeiden und die Heilung zu beschleunigen.

Grippaler Infekt oder Grippe?

Häufig werden die Begriffe „grippaler Infekt“ und „Grippe“ verwechselt. Als "Grippe", "Influenza" oder „echte Virusgrippe“ bezeichnet man eine Erkrankung durch das Influenza-Virus, ein grippaler Infekt dagegen ist in der Regel durch andere Viren (z. B. Rhino-, Adeno- oder Coronaviren) ausgelöst. Außerdem entwickeln sich die Symptome bei einer Erkältung eher langsam, bei einer Grippe hingegen setzen die Symptome sehr plötzlich und mit voller Stärke ein. Es kommt zu einem stärkeren Krankheitsgefühl mit hohem Fieber und sie verläuft langwieriger als ein grippaler Infekt. Manchmal ist die Unterscheidung zwischen einer Grippe und einem grippalen Infekt jedoch nicht ganz einfach. Eine Grippe kann für bestimmte Risikopersonen, z. B. Kleinkinder, Diabetiker und Senioren gefährlich sein. Gegen die Grippe ist eine vorbeugende jährliche Schutzimpfung möglich.

 

 

 

 

 



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