Müde und schwere Beine? Alles über Ursachen, Anzeichen und Risikofaktoren einer Venenschwäche

Aktiv gegen Venenleiden

Frauen leiden häufiger an Bindegewebsschwäche und Venenbeschwerden

Frauen - Das schwache Geschlecht?

Wenn es um die Venen geht, stimmt diese Aussage. Nur jeder vierte Mann, aber die Hälfte aller Frauen leidet an Venenerkrankungen. Die Einnahme der Pille, erblich bedingte Bindegewebsschwäche und das Tragen hoher Schuhe begünstigen eine Venenschwäche.

In einer Schwangerschaft steigt der Druck auf die Venen, je weiter der Embryo heranwächst. Die Schwangerschaftshormone führen zusätzlich zu einer Lockerung des Bindegewebes, um es für die Geburt geschmeidiger zu machen. Dies führt dazu, dass es die Venen schwerer haben, die Blutzirkulation in Gang zu halten.

Einzig wenn es um den Faktor Idealgewicht geht, haben Frauen die Nase vorn: Sie leiden nur halb so oft an Übergewicht wie Männer und erleichtern, was diesen Punkt angeht, ihren Venen im wahrsten Sinne des Wortes die Arbeit.


Wissenswertes

Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen, Walking oder Joggen unterstützen einen reibungslosen Bluttransport

Um Venenbeschwerden vorzubeugen, muss vor allem die so genannte Muskelpumpe in den Beinen aktiviert werden. Sie sorgt dafür, dass das Blut nicht in den Beinen versackt, sondern zurück zum Herzen gepumpt wird. Bewegung ist also das Zauberwort, damit schwere Beine keine Chance mehr haben.

Wer aktiv gegen sein Venenleiden angehen will, kann einiges tun:

  • Vermeiden Sie Risikofaktoren wie Übergewicht und Rauchen.
  • Streben Sie eine gesunde Lebensführung mit ausgewogener Ernährung an.
  • Ein gezieltes Bewegungstraining mit Gymnastik hält den Blutfluss in Schwung. Auch Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen, Walking oder Joggen unterstützen einen reibungslosen Bluttransport.
  • Wenn Sie im Beruf vorwiegend sitzen, hilft es, die Füße zwischendurch kreisen zu lassen und sich hin und wieder auf die Zehenspitzen zu stellen.
  • Legen Sie gelegentlich die Beine hoch.
  • Tragen Sie möglichst bequemes, flaches Schuhwerk.
  • Eine physikalische Begleittherapie mit Wassergüssen, Kneippschen Bädern oder Massagen wirkt wohtuend.

Das A und O der Basisbehandlung ist jedoch die auf ärztlichen Rat empfohlene, konsequente Kompressionstherapie mit Druckverbänden und Kompressionsstrümpfen. Sie fördert den Blut- und Lymphrückfluss und mildert den Druck in den Venen.

Wechselduschen, Massagen und kalte Fußbäder straffen das Bindegewebe

Wer schöne, ästhetische und gesunde Beine haben möchte, kann etwas dafür tun. Der Sommer ist die ideale Jahreszeit, um den Venen Beine zu machen: Bewegung an der frischen Luft und bequeme, leichte Kleidung steigern nicht nur Wohlbefinden und Lebenslust, sondern erleichtern auch den Venen die tägliche Arbeit.

Mit Wechselduschen wird das Bindegewebe gestrafft und die Venenwände werden gestärkt. Massagen und kalte Fußbäder haben ebenfalls wohltuende Wirkung. Demgegenüber sollten Sie warme Bäder und direkte Sonneneinstrahlung meiden, da sich die Blutgefäße unter Wärme erweitern.

Übrigens: Ausreichende Flüssigkeitsaufnahme verhindert, dass sich das Blut verdickt und die Arbeit für die Venen noch schwerer wird.

Wirkstoffe aus der Natur bei chronischer Venenschwäche: Aescin aus der Rosskastanie unterstützt die Venen und wirkt Ödemen entgegen

Neue Erkenntnisse über das Entstehen von Venenleiden schon in den kleinsten Blutgefäßen haben eine wirksame medikamentöse Therapie eröffnet, welche die Kompressionstherapie begleiten kann und ihr von der Wirkung her gleichwertig gegenübersteht.

Dabei sorgen Wirkstoffe aus der Natur für eine Gesundung der Beine: Aescin aus der Rosskastanie unterstützt die Venen und wirkt Ödemen entgegen. Zusätzlich hemmt Aescin die Aktivität von Enzymen, welche negative Effekte auf die Venen ausüben können.

Dadurch wird die gesamte venöse Durchblutung, auch in den kleinsten Blutgefäßen, verbessert. Die Gefäßwände werden vor Entzündungen geschützt, eine Ödembildung verhindert.



Pflichttext

Venentabs-ratiopharm® Retardtabletten
Wirkstoff: Trockenextrakt aus Rosskastaniensamen. Zusammensetzung: 1 Retardtbl. enth. 178,5 - 263,2 mg Trockenextrakt aus Rosskastaniensamen,  entspr. 50 mg Triterpenglykoside, berechnet als wasserfreies Aescin (photometrisch), Auszugsmittel: Ethanol 50% (m/m). Sonst. Bestandt.: Calciumhydrogenphosphat; Crospovidon (Typ A); Dimeticon (350); Hochdisperses Siliciumdioxid; Sorbinsäure (Ph. Eur.); Macrogolstearylether-5 (Ph. Eur.); Macrogol 4000; Magnesiumstearat [pflanzlich] (Ph. Eur.); Hypromellose; Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B) (Ph. Eur.); Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ A) (Ph. Eur.); Natriumhydroxid; Polysorbat 80; Povidon (K 25); Saccharin-Natrium; Talkum; Triethylcitrat; Vanillin; Titandioxid E 171; Eisen(III)-oxid E 172; Eisenoxide und -hydroxide E 172. Anwendungsgebiete: Pflanzliches Arzneimittel zur Behandl. von Beschwerden bei Erkrankungen der Beinvenen (chronisch venöse Insuff.), die gekennzeichnet sind durch geschwollene Beine, Krampfadern, Schwere- und Spannungsgefühl, Schmerzen, Juckreiz, Müdigkeit in den Beinen und Wadenkrämpfe. Gegenanzeigen: Pat. mit bekannter Überempfindlichkeit gg. Rosskastaniensamen od. sonst. Bestandt. Nebenwirkungen: Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel, und allergische Reaktionen. Schwangerschaft/Stillzeit: Anwendung währ. der Schwangerschaft nicht empfohlen. Währ. der Stillzeit soll dieses AM nicht angewendet werden. Wechselwirkungen: Keine bekannt. Dosierung: 2-mal tgl. 1 Retardtbl. unzerkaut mit etwas Flüssigkeit jew. morgens und abends vor den Mahlzeiten. Status: Apothekenpflichtig. 2/16

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