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Wird eine depressive Erkrankung diagnostiziert, wird Ihr Arzt gemeinsam mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen. Abhängig vom Schweregrad der Depression können unterschiedliche Behandlung eingeleitet werden. Welche Art der Behandlung eingeleitet wird, hängt unter anderem vom bisherigen Krankheitsverlauf ab.
Ziel des ersten Aufklärungsgesprächs mit Ihrem Arzt ist es, Ihnen zunächst eine realistische Hoffnung zu vermitteln und Sie zu entlasten.
Das Ziel der Behandlung ist es, die Symptome der Depression zu verringern und Ihre Gesundheit wieder herzustellen. Ziel ist es auch die Teilhabe am sozialen und beruflichen Alltag wieder zu ermöglichen und Ihr seelisches Gleichgewicht wieder herzustellen. Darüber hinaus werden Maßnahmen ergriffen, um eine spätere Wiedererkrankung möglichst zu vermeiden.
Es stehen unterschiedliche Behandlungen zur Verfügung, die zum Teil auch kombiniert eingesetzt werden. Dazu zählen:
Die Behandlung der depressiven Erkrankung lässt sich grundsätzlich in drei Phasen unterteilen:
Auch ohne Behandlung klingt eine depressive Episode häufig nach einer bestimmten Zeit, normalerweise nach etwa 6 bis 8 Monaten, wieder ab. Bleiben Depressionen aber unbehandelt, kann es sein, dass sie wiederkehren und dann gegebenenfalls länger andauern. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, dass eine Depression adäquat behandelt wird.
Es kann Betroffenen und deren Angehörige helfen, sich über das Krankheitsbild der depressiven Erkrankungen zu informieren.
* Herausgegeben von der Bundesärztekammer, der kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) in Zusammenarbeit mit der deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).
Was kann auf eine Depression hindeuten?
Worauf muss hierbei geachtet werden?
Was kann den Verlauf und die Genesung positiv beeinflussen?
Hinweis:Dieser Ratgeber fasst Inhalte der S3-Leitlinie für Sie zusammen.