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GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR ANWENDER
Busulfan-ratiopharm® 6 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Busulfan
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
Was in dieser Packungsbeilage steht 1. Was ist Busulfan-ratiopharm® und wofür wird es angewendet? 2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Busulfan-ratiopharm® beachten? 3. Wie ist Busulfan-ratiopharm® anzuwenden? 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich? 5. Wie ist Busulfan-ratiopharm® aufzubewahren? 6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
Busulfan-ratiopharm® enthält den Wirkstoff Busulfan, der zur Gruppe der Alkylantien gehört. Busulfan-ratiopharm® zerstört das körpereigene Knochenmark vor der Transplantation.
Busulfan-ratiopharm® wird bei Erwachsenen, Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen als Therapie vor einer Transplantation eingesetzt. Bei Erwachsenen wird Busulfan-ratiopharm® in Kombination mit Cyclophosphamid oder Fludarabin eingesetzt. Bei Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen wird Busulfan-ratiopharm® in Kombination mit Cyclophosphamid oder Melphalan eingesetzt. Sie erhalten dieses Arzneimittel zur Vorbereitung vor einer Knochenmarktransplantation oder einer Transplantation von hämatopoetischen Stammzellen.
Busulfan-ratiopharm® darf nicht angewendet werden,
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Busulfan-ratiopharm® ist ein sehr wirksames zytotoxisches Arzneimittel, das eine starke Abnahme Ihrer Blutzellen bewirkt. In der empfohlenen Dosierung ist dies der erwünschte Effekt. Deshalb werden Sie sorgfältig überwacht. Es ist möglich, dass die Anwendung von Busulfan-ratiopharm® das Risiko für das Auftreten einer späteren anderen malignen Erkrankung erhöht. Sie sollten mit Ihrem Arzt sprechen:
Nach einer hämatopoetischen Stammzelltransplantation (HSCT) mit hochdosierter Anwendung Ihrer Behandlung in Kombination mit anderen Arzneimitteln kann es zur Bildung von Blutgerinnseln in kleinen Blutgefäßen kommen.
Anwendung von Busulfan-ratiopharm® zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Busulfan-ratiopharm® kann zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln führen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker vor allem, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
Besondere Vorsicht ist bei der gleichzeitigen Anwendung von Itraconazol und Metronidazol (angewandt für bestimmte Arten von Infektionen) oder Ketobemidon (angewandt in der Schmerzbehandlung) erforderlich, da sich dadurch das Auftreten von Nebenwirkungen erhöhen kann.
Paracetamol soll innerhalb von 72 Stunden vor der Anwendung von Busulfan-ratiopharm® oder zusammen mit Busulfan-ratiopharm® nur mit Vorsicht angewandt werden.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, bevor Sie mit Busulfan-ratiopharm® behandelt werden. Frauen dürfen während der Behandlung mit Busulfan-ratiopharm® und bis zu 6 Monate danach nicht schwanger sein bzw. werden. Frauen müssen vor der Behandlung mit Busulfan-ratiopharm® das Stillen einstellen.
Empfängnisverhütende Maßnahmen müssen auch durchgeführt werden, wenn der Partner mit Busulfan-ratiopharm® behandelt wird.
Möglicherweise können Sie nach der Behandlung mit Busulfan nicht mehr schwanger werden (Unfruchtbarkeit). Wenn Sie den Wunsch haben Kinder zu bekommen, sollten Sie dies vor der Behandlung mit Ihrem Arzt besprechen. Busulfan-ratiopharm® kann auch Symptome der Menopause (Ausbleiben der Regelblutung) hervorrufen und bei vorpubertären Mädchen das Einsetzen der Pubertät verhindern.
Männer, die mit Busulfan-ratiopharm® behandelt werden, sollten während und bis 6 Monate nach der Behandlung kein Kind zeugen.
Dosierung und Anwendung
Die Dosis an Busulfan-ratiopharm® wird nach Ihrem Körpergewicht berechnet.
Bei Erwachsenen:
Busulfan-ratiopharm® in Kombination mit Cyclophosphamid:
Busulfan-ratiopharm® in Kombination mit Fludarabin:
Bei Neugeborenen, Kindern und Jugendlichen (0 bis 17 Jahre)
Die empfohlene Dosis von Busulfan-ratiopharm® in Kombination mit Cyclophosphamid oder Melphalan richtet sich nach dem Körpergewicht und variiert zwischen 0,8 und 1,2 mg/kg.
Arzneimittel vor der Behandlung mit Busulfan-ratiopharm®
Vor der Behandlung mit Busulfan-ratiopharm® erhalten Sie
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Schwerwiegende Nebenwirkungen Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen der Busulfan-Therapie oder der Transplantation können eine Abnahme der zirkulierenden Blutzellen (beabsichtigte Wirkung des Arzneimittels als Vorbereitung zur Infusion Ihres Transplantates), Infektionen, Lebererkrankungen einschließlich Verschluss einer Lebervene, eine Transplantat-Wirt-Reaktion (die Spenderzellen greifen Ihren Körper an) und Lungenkomplikationen einschließen. Ihr Arzt wird Ihre Blut- und Leberwerte in regelmäßigen Abständen überprüfen, um diese Ereignisse zu erkennen und zu behandeln.
Folgende weitere Nebenwirkungen können auftreten
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton der Durchstechflasche nach „Verwendbar bis“ bzw. „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Ungeöffnete Durchstechflasche: Im Kühlschrank lagern (2 °C - 8 °C).
Verdünnte Lösung: Die chemische und physikalische Stabilität nach Anbruch und Verdünnung in 5%iger Glucoselösung zu Injektionszwecken oder 0,9%iger Natriumchloridlösung (9 mg/ml) zu Injektionszwecken wurde für 8 Stunden (Infusionszeit eingeschlossen) nach Verdünnung nachgewiesen, wenn die Lösung bei 20 °C ± 5 °C aufbewahrt wurde, und für 12 Stunden nach Verdünnung, wenn sie bei 2 °C - 8 °C und anschließend 3 Stunden (Infusionszeit eingeschlossen) bei 20 °C ± 5 °C aufbewahrt wurde. Nicht einfrieren.
Aus mikrobiologischer Sicht sollte das verdünnte Arzneimittel sofort verwendet werden. Wird es nicht sofort verwendet, ist der Anwender für die Dauer und die Bedingungen der Aufbewahrung verantwortlich. Die Verdünnung muss unter kontrollierten und aseptischen Bedingungen erfolgen und die oben genannten Bedingungen für die Haltbarkeit und die Lagerung müssen eingehalten werden.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Was Busulfan-ratiopharm® enthält
Wie Busulfan-ratiopharm® aussieht und Inhalt der Packung
Busulfan-ratiopharm® ist eine klare, farblose Lösung. Busulfan-ratiopharm® ist erhältlich in durchsichtigen Glasdurchstechflaschen (Typ I) mit einem Stopfen aus Butylgummi, der mit einem FluroTec-Harzüberzug und einer Aluminiumkappe mit Polypropylenscheibe bedeckt ist
Busulfan-ratiopharm® ist in einer Großpackung mit 8 (2 Träger à 4) Durchstechflaschen erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
ratiopharm GmbH Graf-Arco-Str. 3 89079 Ulm
Hersteller
S.C. SINDAN-PHARMA S.R.L. 11th Ion Mihalache Boulevard 011171 Bucharest 1 Rumänien
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im April 2025.
Versionscode: Z05
HINWEISE ZUR HERSTELLUNG
Busulfan-ratiopharm® 6 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung Busulfan
Lesen Sie die Herstellungshinweise vor Zubereitung und Gebrauch von Busulfan-ratiopharm®.
1. DARREICHUNGSFORM
Busulfan-ratiopharm® steht als klare, farblose Lösung in durchsichtigen 10 ml-Glasdurchstechflaschen (Typ I) zur Verfügung. Busulfan-ratiopharm® muss vor Anwendung verdünnt werden.
2. EMPFEHLUNG ZUM SICHEREN UMGANG MIT DEM ARZNEIMITTEL
Die Vorschriften für die sachgerechte Handhabung und Entsorgung von Zytostatika müssen beachtet werden.
Alle Transferschritte erfordern ein strikt aseptisches Vorgehen, vorzugsweise unter einem Sicherheitsabzug mit senkrechter Laminarströmung.
Wie mit anderen zytotoxischen Arzneimitteln muss die Handhabung und Zubereitung der Busulfan-ratiopharm®-Lösung mit Vorsicht erfolgen:
Berechnung der Menge an Busulfan-ratiopharm® zur Verdünnung und der Menge an Verdünnungsmittel
Busulfan-ratiopharm® muss vor Infusion mit 9 mg/ml (0,9%iger) Natriumchloridlösung zu Injektionszwecken oder mit 5%iger Glucoselösung zu Injektionszwecken verdünnt werden. Die Menge des Verdünnungsmittels muss das 10-fache Volumen von Busulfan-ratiopharm® betragen, um sicherzustellen, dass die Endkonzentration von Busulfan-ratiopharm® etwa 0,5 mg/ml beträgt.
Für einen Patienten mit einem Körpergewicht von Y kg würden sich die einzusetzenden Mengen an Busulfan-ratiopharm® und dem Verdünnungsmittel wie folgt errechnen lassen:
Menge an Busulfan-ratiopharm®:
Y [kg] x D [mg/kg] = (A) ml Busulfan-ratiopharm® zur Verdünnung 6 [mg/ml]
Y: Körpergewicht des Patienten in kg D: Busulfan-ratiopharm®-Dosis (siehe Fachinformation, Abschnitt 4.2)
Menge an Verdünnungsmittel:
(A ml Busulfan-ratiopharm®) x (10) = (B) ml Verdünnungsmittel
Um die endgültige Infusionslösung zuzubereiten, müssen (A) ml Busulfan-ratiopharm® zu (B) ml Verdünnungsmittel (9 mg/ml [0,9%iger] Natriumchloridlösung zu Injektionszwecken oder 5%iger Glucoselösung zu Injektionszwecken) gegeben werden.
Zubereitung der Infusionslösung:
Busulfan-ratiopharm® muss von medizinischem Fachpersonal unter aseptischen Bedingungen zubereitet werden.
Nach Verdünnung enthält 1 ml Infusionslösung 0,5 mg Busulfan.
Verdünntes Busulfan-ratiopharm® ist eine klare farblose Lösung.
Handhabung: Spülen Sie vor und nach jeder Infusion den Dauerkatheterschlauch mit ca. 5 ml der 9 mg/ml (0,9%igen) Natriumchloridlösung zu Injektionszwecken oder der 5%igen Glucoselösung zu Injektionszwecken.
Keine Arzneimittelreste als schnelle Infusion von Busulfan-ratiopharm® aus dem Infusionsbesteck spülen, da diese noch nicht geprüft und nicht empfohlen ist.
Die gesamte zur Anwendung vorgesehene Menge an Busulfan-ratiopharm® soll je nach Konditionierungsregime über zwei oder drei Stunden infundiert werden.
Geringe Mengen können unter Verwendung von Spritzenpumpen über 2 Stunden gegeben werden. In diesem Fall sollten Infusionssysteme mit minimalem Totraumvolumen (z. B. 0,3-0,6 ml) verwendet werden, die vor Beginn der eigentlichen Busulfan-ratiopharm®-Infusion mit Arzneimittellösung gefüllt und nach der Infusion mit 9 mg/ml (0,9%iger) Natriumchloridlösung zu Injektionszwecken oder 5%iger Glucoselösung zu Injektionszwecken gespült werden.
Busulfan-ratiopharm® darf nicht gleichzeitig mit anderen intravenösen Lösungen infundiert werden.
Verwenden Sie aufgrund von Inkompatibilitäten keine Infusionskomponenten, die Polycarbonat enthalten, zusammen mit Busulfan-ratiopharm®.
Nur für die einmalige Anwendung bestimmt. Nur eine klare Lösung frei von Partikeln darf verwendet werden.
Aufbewahrungsbedingungen
Ungeöffnete Durchstechflaschen: Im Kühlschrank lagern (2 °C-8 °C).
Verdünnte Lösung: Die chemische und physikalische Stabilität nach Anbruch und Verdünnung in 5%iger Glucoselösung zu Injektionszwecken oder 0,9%iger Natriumchloridlösung (9 mg/ml) zu Injektionszwecken wurde nachgewiesen für 8 Stunden (Infusionszeit eingeschlossen) nach Verdünnung bei 20 °C ± 5 °C oder 12 Stunden nach Verdünnung bei 2 °C-8 °C und anschließend 3 Stunden (Infusionszeit eingeschlossen) bei 20 °C ± 5 °C.
Nach mikrobiologischen Gesichtspunkten soll das Arzneimittel unmittelbar nach Verdünnung verwendet werden.
3. BESONDERE VORSICHTSMASSNAHMEN FÜR DIE BESEITIGUNG
Nicht verwendete Arzneimittel oder Abfallmaterial sind entsprechend den nationalen Anforderungen für zytotoxische Arzneimittel zu beseitigen.