Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm® 40 mg/10 mg/25 mg Filmtabletten

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm® 40 mg/10 mg/25 mg Filmtabletten * Abbildung ähnlich
Darreichungsform: Tablette oblong
Wirkstoff: Olmesartanmedoxomil + Amlodipin + Hydrochlorothiazid

Downloads

Gebrauchsinformation
Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm® 40 mg/10 mg/25 mg Filmtabletten (in Deutsch),
Fachinformation
Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm® 40 mg/10 mg/25 mg Filmtabletten,
Fachkreis Login

Dieses Präparat ist rezeptpflichtig. Um weitere Informationen zum Produkt zu erhalten, loggen Sie sich bitte mit Ihren Zugangsdaten im Fachkreis ein.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 20 mg/5 mg/12,5 mg Filmtabletten
Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/5 mg/12,5 mg Filmtabletten
Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/10 mg/12,5 mg Filmtabletten
Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/5 mg/25 mg Filmtabletten
Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/10 mg/25 mg Filmtabletten

Olmesartanmedoxomil/Amlodipin/Hydrochlorothiazid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.

  • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
  • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht

1.         Was ist Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm und wofür wird es angewendet?
2.         Was sollten Sie vor der Einnahme von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm beachten?
3.         Wie ist Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm einzunehmen?
4.         Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5.         Wie ist Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm aufzubewahren?
6.         Inhalt der Packung und weitere Informationen

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm enthält drei Wirkstoffe, und zwar Olmesartanmedoxomil, Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und Hydrochlorothiazid. Alle drei Wirkstoffe tragen zu einer Blutdrucksenkung bei.

  • Olmesartanmedoxomil gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten“ genannt werden. Diese bewirken eine Senkung des Blutdrucks durch eine Entspannung der Blutgefäße.
  • Amlodipin gehört zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die „Calciumkanalblocker“ genannt werden. Amlodipin senkt den Blutdruck ebenfalls durch eine Entspannung der Blutgefäße.
  • Hydrochlorothiazid gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Thiaziddiuretika („Entwässerungstabletten“) genannt werden. Es bewirkt eine Senkung des Blutdrucks, indem es die Ausscheidung von überschüssigem Wasser durch eine erhöhte Urinproduktion der Nieren steigert.

Alle drei Wirkstoffe tragen zur Senkung Ihres Blutdrucks bei.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm wird zur Behandlung eines zu hohen Blutdrucks angewendet:

  • bei erwachsenen Patienten, deren Blutdruck mit einem Kombinationspräparat aus Olmesartanmedoxomil und Amlodipin nicht ausreichend kontrolliert wird, oder
  • bei Patienten, die bereits ein Kombinationspräparat aus Olmesartanmedoxomil und Hydrochlorothiazid zusammen mit Amlodipin in Form einer Einzeltablette oder ein Kombinationspräparat aus Olmesartanmedoxomil und Amlodipin zusammen mit Hydrochlorothiazid in Form einer Einzeltablette einnehmen.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Olmesartanmedoxomil oder Amlodipin oder eine besondere Gruppe von Calciumkanalblockern (den Dihydropyridinen) oder gegen Hydrochlorothiazid oder Wirkstoffe, die dem Hydrochlorothiazid ähnlich sind (Sulfonamide), oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Wenn Sie vermuten, dass Sie allergisch sein könnten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm einnehmen.
  • wenn Sie schwere Nierenprobleme haben.
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden.
  • wenn Sie zu niedrige Spiegel an Kalium oder Natrium oder zu hohe Spiegel an Calcium oder Harnsäure (mit Anzeichen von Gicht oder Nierensteinen) in Ihrem Blut haben, die sich durch eine Behandlung nicht verbessert haben.
  • wenn Sie seit mehr als drei Monaten schwanger sind. (Es wird empfohlen, Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm auch in der frühen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).
  • wenn Sie starke Leberprobleme haben, wenn der Abfluss der Gallenflüssigkeit aus der Leber vermindert oder der Abfluss der Gallenflüssigkeit aus der Gallenblase verhindert ist (z. B. durch Gallensteine), oder wenn Sie eine Gelbsucht haben (Gelbfärbung der Haut und der Augen).
  • wenn Sie eine verminderte Blutversorgung des Körpergewebes haben, die sich durch niedrigen Blutdruck, niedrigen Puls oder schnellen Herzschlag oder Schock äußern kann (einschließlich kardiogenem Schock, ein Schock verursacht durch schwere Herzprobleme).
  • wenn Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben.
  • wenn der Blutfluss von Ihrem Herzen verlangsamt oder blockiert ist. Dies kann dann passieren, wenn Ihre Herzklappen oder die ableitenden Blutgefäße verengt werden (Aortenstenose).
  • wenn Sie eine verminderte Pumpleistung des Herzens nach einem Herzanfall (akuter Herzinfarkt) haben, die sich durch Kurzatmigkeit oder Schwellung von Füßen und Knöcheln bemerkbar machen kann.

Nehmen Sie Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm nicht ein, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

  • einen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
  • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Siehe auch Abschnitt „Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm darf nicht eingenommen werden“.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie die folgenden gesundheitlichen Probleme haben:

  • Nierenprobleme oder ein Nierentransplantat.
  • Lebererkrankungen.
  • Herzschwäche oder Probleme mit Ihren Herzklappen oder Ihrem Herzmuskel.
  • starkes Erbrechen, Durchfall, bei hochdosierter Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) oder wenn Sie eine salzarme Diät einhalten.
  • erhöhter Kaliumspiegel in Ihrem Blut.
  • Probleme mit Ihren Nebennieren (hormonproduzierende Drüsen auf der Oberseite der Nieren).
  • Zuckerkrankheit (Diabetes).
  • Lupus erythematodes (eine Autoimmunerkrankung).
  • Allergien oder Asthma.
  • Hautreaktionen wie Sonnenbrand oder Ausschlag, nachdem Sie in der Sonne oder im Solarium waren.
  • wenn Sie Hautkrebs haben oder hatten oder während der Behandlung eine unerwartete Hautläsion entwickeln. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeitanwendung, kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs) erhöhen. Schützen Sie Ihre Haut vor Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen, solange Sie Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm einnehmen.

Verständigen Sie Ihren Arzt, wenn eines der folgenden Symptome bei Ihnen auftritt:

  • starker, anhaltender Durchfall, der zu erheblichem Gewichtsverlust führt. Ihr Arzt wird Ihre Beschwerden beurteilen und entscheiden, wie Ihr Blutdruck weiter behandelt werden soll.
  • verminderte Sehschärfe oder Augenschmerzen. Diese können Anzeichen einer Flüssigkeitsansammlung in der Gefäßschicht des Auges (Aderhauterguss) oder für einen erhöhten Augeninnendruck sein und innerhalb von Stunden bis Wochen nach Beginn der Einnahme von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm auftreten. Ohne Behandlung können diese Anzeichen zu einer dauerhaften Beeinträchtigung des Sehvermögens führen.

Wie bei jedem blutdrucksenkenden Arzneimittel könnte ein übermäßiger Blutdruckabfall bei Patienten mit Durchblutungsstörungen des Herzens oder des Gehirns zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Ihr Arzt wird deswegen Ihren Blutdruck sorgfältig überprüfen.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm kann einen Anstieg der Fette und der Harnsäure im Blut (der Ursache von Gicht, einer schmerzhaften Schwellung der Gelenke) verursachen. Ihr Arzt wird wahrscheinlich von Zeit zu Zeit Blutuntersuchungen durchführen, um diese Werte zu kontrollieren.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm kann den Gehalt an bestimmten Stoffen in Ihrem Blut, genannt Elektrolyte, verändern. Ihr Arzt wird wahrscheinlich von Zeit zu Zeit Blutuntersuchungen durchführen, um diese zu kontrollieren. Anzeichen einer Veränderung der Elektrolyte sind: Durst, trockener Mund, Muskelschmerzen oder Muskelkrämpfe, Muskelschwäche, niedriger Blutdruck (Hypotonie), Schwächegefühl, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Schläfrigkeit oder Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, verminderter Harndrang, schneller Herzschlag. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen derartige Beschwerden auftreten.

Wenn bei Ihnen ein Funktionstest der Nebenschilddrüse durchgeführt werden soll, sollten Sie Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm vorher absetzen.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Die Einnahme von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm in der frühen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“).

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

Einnahme von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich eingenommen/angewendet haben oder einzunehmen/anzuwenden beabsichtigen:

  • Andere blutdrucksenkende Arzneimittel, da sie die Wirkung von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm verstärken können. Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:
  • Wenn Sie einen ACE-Hemmer oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte „Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm darf nicht eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).
  • Lithium (ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und einigen Arten von Depressionen verwendet wird). Bei gleichzeitiger Einnahme mit Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm ist das Risiko einer Lithium-Vergiftung erhöht. Wenn Sie Lithium einnehmen müssen, wird Ihr Arzt Ihren Lithium-Blutspiegel überprüfen.
  • Diltiazem, Verapamil, zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck.
  • Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin, Tetracycline oder Sparfloxacin, Antibiotika zur Behandlung von Tuberkulose oder anderen Infektionen.
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum), ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen.
  • Cisaprid, zur Erhöhung der Bewegungen des Essens im Magen und im Darm.
  • Diphemanil, zur Behandlung von langsamem Herzschlag oder bei übermäßigem Schwitzen.
  • Halofantrin, zur Behandlung von Malaria.
  • Vincamin, als Injektion, zur Behandlung von Durchblutungsstörungen im Nervensystem.
  • Amantadin, zur Behandlung der Parkinsonschen Erkrankung (Schüttellähmung).
  • Kaliumergänzungspräparate, Salz-Ergänzungspräparate, die Kalium enthalten, „Entwässerungstabletten“ (harntreibende Arzneimittel), Heparin (zur Blutverdünnung und Verhinderung von Blutgerinnseln), ACE-Hemmer (zur Blutdrucksenkung), Abführmittel, Steroide, adrenokortikotropes Hormon (ACTH), Carbenoxolon (ein Arzneimittel zur Behandlung von Geschwüren in Mund und Magen), Penicillin-G-Natrium (auch Benzylpenicillin-Natrium genannt, ein Antibiotikum), verschiedene Schmerzmittel, wie Acetylsalicylsäure („Aspirin“) oder andere Salicylate. Die gleichzeitige Anwendung dieser Arzneimittel zusammen mit Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm kann den Kaliumspiegel in Ihrem Blut verändern.
  • Nichtsteroidale Analgetika/Antiphlogistika (NSAIDs, d. h. Arzneimittel zur Linderung von Schmerzen, Schwellungen oder anderen Zeichen von Entzündungen, einschließlich Arthritis) können bei gleichzeitiger Anwendung von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm das Risiko eines Nierenversagens erhöhen. Zudem kann die Wirkung von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm durch NSAIDs verringert werden. Bei hochdosierter Salicylateinnahme kann die toxische Wirkung auf das zentrale Nervensystem verstärkt werden.
  • Schlaftabletten, Beruhigungsmittel und Antidepressiva, da die gleichzeitige Anwendung mit Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm einen plötzlichen Blutdruckabfall beim Aufstehen verursachen kann.
  • Colesevelamhydrochlorid, ein Arzneimittel, das den Cholesterinspiegel in Ihrem Blut senkt, da die Wirkung von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm vermindert werden kann. Ihr Arzt kann Sie anweisen, Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm mindestens 4 Stunden vor Colesevelamhydrochlorid einzunehmen.
  • Bestimmte Antazida (Arzneimittel zur Behandlung von Magenbeschwerden oder Sodbrennen), da die Wirkung von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm leicht verringert werden kann.
  • Bestimmte Arzneimittel zur Muskelentspannung, wie Baclofen oder Tubocurarin.
  • Anticholinergika, wie z. B. Atropin und Biperiden.
  • Calciumergänzungsmittel.
  • Dantrolen (eine Infusion zur Behandlung schwerer Störungen der Körpertemperatur)
  • Simvastatin, das zur Senkung der Cholesterin- und Fett-(Triglyzerid-)Werte im Blut angewendet wird.
  • Arzneimittel zur Beeinflussung Ihres Immunsystems (z. B. Tacrolimus, Sirolimus, Temsirolimus, Everolimus und Ciclosporin), damit Ihr Körper ein transplantiertes Organ annehmen kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker auch, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden, vor kurzem eingenommen/angewendet haben oder einzunehmen/anzuwenden beabsichtigen:

  • zur Behandlung bestimmter psychischer Störungen, wie Thioridazin, Chlorpromazin, Levomepromazin, Trifluoperazin, Cyamemazin, Sulpirid, Amisulprid, Pimozid, Sultoprid, Tiaprid, Droperidol oder Haloperidol.
  • zur Behandlung von zu niedrigem Blutzucker (z. B. Diazoxid) oder Bluthochdruck (z. B. Betablocker, Methyldopa), da Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm deren Wirkung beeinflussen kann.
  • zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen, wie Mizolastin, Pentamidin, Terfenadin, Dofetilid, Ibutilid oder Injektionen von Erythromycin.
  • zur Behandlung von HIV/AIDS (z. B. Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir).
  • zur Behandlung von Pilzinfektionen (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Amphotericin).
  • zur Behandlung von Herzproblemen, wie Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol, Bepridil oder Digitalis.
  • zur Behandlung von Krebs, wie Cyclophosphamid, Amifostin oder Methotrexat.
  • zur Erhöhung des Blutdrucks und Verlangsamung des Herzschlags, wie Noradrenalin.
  • zur Behandlung von Gicht, wie Probenecid, Sulfinpyrazon und Allopurinol.
  • zur Senkung der Blutfettwerte, wie Colestyramin und Colestipol.
  • zur Senkung des Blutzuckers, wie Metformin oder Insulin.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Einnahme von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm kann mit den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden.

Personen, die Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm einnehmen, sollten keine Grapefruit essen und keinen Grapefruitsaft trinken, weil hierdurch der Blutspiegel des Wirkstoffs Amlodipin erhöht werden kann, was möglicherweise zu einer unvorhersehbaren Verstärkung der blutdrucksenkenden Wirkung von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm führt.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Alkohol trinken, solange Sie Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm einnehmen, da manche Menschen sich dann matt oder schwindelig fühlen. Wenn Sie dies bei sich beobachten, trinken Sie keinen Alkohol.

Ältere Menschen

Sollten Sie über 65 Jahre alt sein, wird Ihr Arzt bei jeder Dosiserhöhung Ihren Blutdruck regelmäßig überwachen, um sicherzustellen, dass Ihr Blutdruck nicht zu niedrig wird.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm in diesem Stadium zu schweren Schädigungen Ihres ungeborenen Kindes führen kann.

Falls Sie schwanger werden, während Sie Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm einnehmen, informieren Sie bitte unverzüglich Ihren Arzt und suchen ihn auf.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Amlodipin und Hydrochlorothiazid gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm wird nicht zur Anwendung bei stillenden Müttern empfohlen; Ihr Arzt kann eine andere Behandlung für Sie wählen, wenn Sie stillen wollen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Möglicherweise fühlen Sie sich während der Behandlung Ihres zu hohen Blutdrucks müde, schlecht, oder Ihnen wird schwindelig, oder Sie bekommen Kopfschmerzen. Falls eine solche Wirkung auftritt, führen Sie kein Fahrzeug, und bedienen Sie keine Maschinen, bis die Symptome abgeklungen sind. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm enthält Lactose

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckern leiden.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis für Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm beträgt eine Tablette täglich.

Die Tabletten können mit den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden. Nehmen Sie die Tabletten mit etwas Flüssigkeit (z. B. mit einem Glas Wasser) ein. Die Tabletten sollten nicht gekaut werden. Die Tabletten dürfen nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden.

Sie sollten Ihre tägliche Dosis möglichst immer um die gleiche Tageszeit einnehmen, z. B. zum Frühstück.

Wenn Sie eine größere Menge von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten, kann Ihr Blutdruck zu niedrig werden, was sich in Form von Schwindelgefühl oder zu schnellem bzw. zu langsamem Herzschlag äußern kann.

Wenn Sie eine größere Menge von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm eingenommen haben, als Sie sollten, oder wenn ein Kind aus Versehen einige Tabletten geschluckt hat, gehen Sie sofort zu Ihrem Arzt oder der Notaufnahme des nächsten Krankenhauses und nehmen Ihre Arzneimittelpackung oder diese Gebrauchsinformation mit.

Wenn Sie die Einnahme von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie Ihre normale Dosis am nächsten Tag wie immer ein. Nehmen Sie NICHT die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm abbrechen

Es ist wichtig, dass Sie Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm so lange einnehmen, bis Ihr Arzt Ihnen mitteilt, die Einnahme zu beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Sollten Nebenwirkungen auftreten, sind diese häufig leichter Natur und klingen ohne Behandlung wieder ab.

Obwohl die folgenden zwei Nebenwirkungen nicht bei vielen Behandelten auftreten, können diese dafür aber schwerwiegend sein:

  • Allergische Reaktionen mit Schwellung von Gesicht, Mund und/oder Kehlkopf gemeinsam mit Juckreiz und Ausschlag können während der Behandlung mit Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm auftreten. Sollte dies eintreten, setzen Sie Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm sofort ab und verständigen Sie umgehend Ihren Arzt.
  • Starke Benommenheit oder Ohnmacht, da Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm bei empfindlichen Personen eine zu starke Blutdrucksenkung auslösen kann. Sollte dies eintreten, setzen Sie Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm sofort ab, verständigen Sie umgehend Ihren Arzt und legen Sie sich flach hin.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm ist eine Kombination von drei Wirkstoffen. Nachfolgend werden zuerst weitere mögliche Nebenwirkungen (neben den oben genannten) aufgeführt, die mit der Kombination Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm beobachtet wurden, danach die Nebenwirkungen, die für die einzelnen Wirkstoffe oder für eine Kombination aus zwei Wirkstoffen bekannt sind.

Um Ihnen eine Vorstellung zu geben, wie viele Patienten Nebenwirkungen bekommen können, sind diese als häufig, gelegentlich, selten oder sehr selten aufgeführt.

Weitere, bisher bekannte mögliche Nebenwirkungen von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm:

Wenn diese Nebenwirkungen auftreten, sind sie oft leichter Natur und erfordern keinen Abbruch der Behandlung.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Infektionen der oberen Atemwege
  • Hals- und Nasenentzündung
  • Harnwegsinfektionen
  • Schwindelgefühl
  • Kopfschmerzen
  • Herzklopfen
  • niedriger Blutdruck
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • Verstopfung
  • Krämpfe
  • Gelenkschwellungen
  • gesteigerter Harndrang
  • Schwäche
  • Knöchelschwellung
  • Müdigkeit
  • von der Norm abweichende Laborwerte.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Schwindelgefühl beim Aufstehen
  • Schwindel
  • schneller Herzschlag
  • Ohnmachtsgefühl
  • Gesichtsröte und Wärmegefühl im Gesicht
  • Husten
  • Mundtrockenheit
  • Muskelschwäche
  • Erektionsstörungen.

Bekannt sind weitere Nebenwirkungen, die für die einzelnen Wirkstoffe oder für eine Kombination aus zwei Wirkstoffen berichtet wurden:

Diese können möglicherweise unter Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm auftreten, auch wenn sie bisher nicht unter einer Festdosis-Kombination aus Olmesartanmedoxomil/Amlodipin/Hydrochlorothiazid beobachtet wurden.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Ödeme (Flüssigkeitsansammlung im Körper).

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Bronchitis
  • Magen-Darm-Infektion
  • Erbrechen
  • Erhöhung der Blutzuckerwerte
  • Zucker im Urin
  • Verwirrtheit
  • Schläfrigkeit
  • Sehstörungen (einschließlich Doppeltsehen und verschwommenes Sehen)
  • laufende oder verstopfte Nase
  • Halsschmerzen
  • schweres Atmen
  • Husten
  • Bauchschmerzen
  • Sodbrennen
  • Magenbeschwerden
  • Blähungen
  • Schmerzen in den Gelenken oder Knochen
  • Rückenschmerzen
  • Knochenschmerzen
  • Blut im Urin
  • grippeähnliche Symptome
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Schmerzen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Abnahme der Anzahl bestimmter Blutzellen, d. h. der Blutplättchen, was dazu führen kann, dass Sie sehr leicht Blutergüsse bekommen oder Wunden etwas länger bluten als üblich
  • Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen)
  • anormale Appetitverminderung (Anorexie)
  • Schlaflosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Stimmungsschwankungen, einschließlich Angstgefühlen
  • Gefühl von Niedergeschlagenheit oder Depression
  • Zittern
  • Geschmacksveränderungen
  • Bewusstseinsstörungen
  • Schlafstörungen
  • verminderte Berührungsempfindlichkeit
  • Missempfindungen
  • Verschlechterung einer Kurzsichtigkeit
  • Ohrenklingen (Tinnitus)
  • Angina pectoris (Schmerz oder unangenehmes Gefühl im Brustkorb)
  • unregelmäßiger Herzschlag
  • Ausschlag
  • Haarausfall
  • allergische Hautreaktionen
  • Hautröte
  • rote Punkte oder Flecken auf der Haut aufgrund kleinster Blutungen (Purpura)
  • Hautverfärbungen
  • Quaddelbildung (Nesselsucht)
  • übermäßiges Schwitzen
  • Juckreiz
  • Hautausschlag
  • Hautreaktionen nach Sonneneinstrahlung (wie Sonnenbrand oder Ausschlag)
  • Muskelschmerzen
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • nächtlicher Harndrang
  • Brustvergrößerung bei Männern
  • vermindertes sexuelles Verlangen
  • Schwellung des Gesichts
  • Unwohlsein
  • Gewichtszunahme oder -abnahme
  • Erschöpfung.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Speicheldrüsenentzündung
  • Abnahme der weißen Blutkörperchen, wodurch das Infektionsrisiko erhöht sein kann
  • Blutarmut (Anämie)
  • Knochenmarksschädigung
  • Unruhe
  • Teilnahmslosigkeit (Apathie)
  • Krampfanfälle (Konvulsionen)
  • Gelbsehen
  • trockene Augen
  • Blutgerinnsel (Thrombosen oder Embolien)
  • Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge
  • Lungenentzündung
  • Entzündung der Blutgefäße und der kleinen Blutgefäße in der Haut
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Gelbwerden der Haut und der Augen
  • akute Gallenblasenentzündung
  • Symptome eines Lupus erythematodes, wie Ausschlag, Gelenkschmerzen sowie kalte Hände und Finger
  • schwere Hautreaktionen mit starkem Hautausschlag, Quaddeln, Hautrötung am ganzen Körper, heftiger Juckreiz, Blasenbildung, Abschälen und Schwellung der Haut, Entzündung von Schleimhäuten (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse), die manchmal sogar lebensbedrohlich sein können
  • Bewegungseinschränkungen
  • akutes Nierenversagen
  • nicht-infektiöse Nierenentzündung (interstitielle Nephritis)
  • Nierenfunktionsstörung
  • Fieber.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • hohe Muskelspannung
  • Taubheit von Händen oder Füßen
  • Herzinfarkt
  • Magenschleimhautentzündung
  • Schwellung des Zahnfleisches
  • Darmverschluss (paralytischer Ileus)
  • Entzündung der Leber.

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • verminderte Sehschärfe oder Augenschmerzen (mögliche Anzeichen einer Flüssigkeitsansammlung in der Gefäßschicht des Auges (Aderhauterguss) oder eines akuten Engwinkelglaukoms)
  • Zittern, starre Haltung, maskenhaftes Gesicht, langsame Bewegungen und schlurfender, unausgewogener Gang
  • Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs).

Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung nach „Verwendbar bis“/ „Verw. bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Für dieses Arzneimittel sind bezüglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals über das Abwasser (z. B. nicht über die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

Was Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm enthält

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 20 mg/5 mg/12,5 mg Filmtabletten
Die Wirkstoffe von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 20 mg/5 mg/12,5 mg Filmtabletten sind 20 mg Olmesartanmedoxomil, 5 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/5 mg/12,5 mg Filmtabletten
Die Wirkstoffe von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/5 mg/12,5 mg Filmtabletten sind 40 mg Olmesartanmedoxomil, 5 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/10 mg/12,5 mg Filmtabletten
Die Wirkstoffe von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/10 mg/12,5 mg Filmtabletten sind 40 mg Olmesartanmedoxomil, 10 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/5 mg/25 mg Filmtabletten
Die Wirkstoffe von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/5 mg/25 mg Filmtabletten sind 40 mg Olmesartanmedoxomil, 5 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und 25 mg Hydrochlorothiazid.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/10 mg/25 mg Filmtabletten
Die Wirkstoffe von Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/10 mg/25 mg Filmtabletten sind 40 mg Olmesartanmedoxomil, 10 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und 25 mg Hydrochlorothiazid.

Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat, Povidon (K30), Crospovidon (Typ A), Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), Siliciumdioxid-Hydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]

Filmüberzug:
Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 20 mg/5 mg/12,5 mg:
Opadry II 85F18378 Weißer Filmüberzug:
Poly(vinylalkohol) (E 1203), Titandioxid (E 171), Macrogol 4000 (E 1521), Talkum (E 553b)

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/5 mg/12,5 mg und 40 mg/5 mg/25 mg:
Opadry II 85F22055 Gelber Filmüberzug:
Poly(vinylalkohol) (E 1203), Titandioxid (E 171), Macrogol 4000 (E 1521), Talkum (E 553b), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172)

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/10 mg/12,5 mg und 40 mg/10 mg/25 mg:
Opadry II 85F94526 Rosafarbener Filmüberzug:
Poly(vinylalkohol) (E 1203), Titandioxid (E 171), Macrogol 4000 (E 1521), Talkum (E 553b), Eisen(III)-oxid (E 172)

Wie Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm aussieht und Inhalt der Packung

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 20 mg/5 mg/12,5 mg:
Weiße, runde Tablette mit abgeschrägten Kanten, mit Prägung „OA“ auf der einen und „05“ auf der anderen Seite.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/5 mg/12,5 mg:
Gelbe, runde Tablette mit abgeschrägten Kanten, mit Prägung „OA“ auf der einen und „06“ auf der anderen Seite.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/10 mg/12,5 mg:
Rosafarbene, runde Tablette mit abgeschrägten Kanten, mit Prägung „OA“ auf der einen und „03“ auf der anderen Seite.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/5 mg/25 mg:
Gelbe, kapselförmige Tablette mit abgeschrägten Kanten, mit Prägung „OA“ auf der einen und „04“ auf der anderen Seite.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/10 mg/25 mg:
Rosafarbene, kapselförmige Tablette mit abgeschrägten Kanten, mit Prägung „OA“ auf der einen und „02“ auf der anderen Seite.

Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm ist erhältlich in Blisterpackungen mit 14, 28, 56 und 98 Filmtabletten oder perforierten Einzeldosis-Blisterpackungen mit 28 x 1 und 98 x 1 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

ratiopharm GmbH
Graf-Arco-Str. 3
89079 Ulm

Hersteller

Teva Operations Poland Sp. z o.o.
Ul. Emilii Plater 53
00-113 Warszawa
Polen

oder

Balkanpharma – Dupnitsa AD
Samokovsko Shosse Str. 3
2600 Dupnitsa
Bulgarien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen: 

Belgien:  Co-Olmesartan/Amlodipine Teva 20 mg/ 5 mg/ 12,5 mg filmomhulde tabletten/comprimés pelliculés/Filmtabletten
Co-Olmesartan/Amlodipine Teva 40 mg/ 5 mg/ 12,5 mg filmomhulde tabletten/comprimés pelliculés/Filmtabletten
Co-Olmesartan/Amlodipine Teva 40 mg/ 10 mg/ 12,5 mg filmomhulde tabletten/comprimés pelliculés/Filmtabletten
Co-Olmesartan/Amlodipine Teva 40 mg/ 5 mg/ 25 mg filmomhulde tabletten/comprimés pelliculés/Filmtabletten
Co-Olmesartan/Amlodipine Teva 40 mg/ 10 mg/ 25 mg filmomhulde tabletten/comprimés pelliculés/Filmtabletten
Bulgarien:  Олместа А Плюс 20 mg 5 mg/12,5 mg филмирани таблетки
Олместа А Плюс 40 mg/5 mg/12,5 mg филмирани таблетки
Олместа А Плюс 40 mg/10 mg/12,5 mg филмирани таблетки
Олместа А Плюс 40 mg/5 mg/25 mg филмирани таблетки
​​​​​​​Олместа А Плюс 40 mg/10 mg/25 mg филмирани таблетки
Deutschland:    Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 20 mg/5 mg/12,5 mg Filmtabletten
Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/5 mg/12,5 mg Filmtabletten
Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/10 mg/12,5 mg Filmtabletten
Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/5 mg/25 mg Filmtabletten
​​​​​​​Olmesartan/Amlodipin/HCT-ratiopharm 40 mg/10 mg/25 mg Filmtabletten
Estland:    Olmesartan medoxomil/Amlodipine/Hydrochlorthiazide Teva
Lettland:  Olmesartan medoxomil/Amlodipine/Hydrochlorthiazide Teva 20 mg/5 mg /12,5mg apvalkotās tabletes
Olmesartan medoxomil/Amlodipine/Hydrochlorthiazide Teva 40 mg/5 mg /12,5mg apvalkotās tabletes
​​​​​​​Olmesartan medoxomil/Amlodipine/Hydrochlorthiazide Teva 40 mg/10 mg /12,5mg apvalkotās tabletes
Litauen:  Olmesartan medoxomil/Amlodipine/Hydrochlorthiazide Teva 20 mg/5 mg /12,5mg plėvele dengtos tabletės
Olmesartan medoxomil/Amlodipine/Hydrochlorthiazide Teva 40 mg/5 mg /12,5mg plėvele dengtos tabletės
​​​​​​​Olmesartan medoxomil/Amlodipine/Hydrochlorthiazide Teva 40 mg/10 mg /12,5mg plėvele dengtos tabletės
Niederlande:   Olmesartan medoxomil/Amlodipine/HCT Teva 20 mg/5 mg/12,5 mg, filmomhulde tabletten
Olmesartan medoxomil/Amlodipine/HCT Teva 40 mg/5 mg/12,5 mg, filmomhulde tabletten
Olmesartan medoxomil/Amlodipine/HCT Teva 40 mg/10 mg/12,5 mg, filmomhulde tabletten
Olmesartan medoxomil/Amlodipine/HCT Teva 40 mg/5 mg/25 mg, filmomhulde tabletten
​​​​​​​Olmesartan medoxomil/Amlodipine/HCT Teva 40 mg/10 mg/25 mg, filmomhulde tabletten
Portugal:   Amlodipina + Olmesartan medoxomilo + Hidroclorotiazida ratiopharm
Spanien: Olmesartán/Amlodipino/Hidroclorotiazida Teva 20 mg/5 mg/12,5 mg comprimidos recubiertos con película EFG
Olmesartán/Amlodipino/Hidroclorotiazida Teva 40 mg/5 mg/12,5 mg comprimidos recubiertos con película EFG
Olmesartán/Amlodipino/Hidroclorotiazida Teva 40 mg/10 mg/12,5 mg comprimidos recubiertos con película EFG
Olmesartán/Amlodipino/Hidroclorotiazida Teva 40 mg/5 mg/25 mg comprimidos recubiertos con película EFG
​​​​​​​Olmesartán/Amlodipino/Hidroclorotiazida Teva 40 mg/10 mg/25 mg comprimidos recubiertos con película EFG

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im November 2020.

Versionscode: Z03