B. sind Kleinlebewesen, die aus einer einzigen Zelle bestehen. Sie vermehren sich, indem sie sich in der Mitte teilen und dann wachsen. Es gibt unzählige verschiedene B.. Einige davon (v. a. im Darm) sind wichtig für den Menschen. Zunächst unterscheidet man die krankheitsverursachenden (sog. pathogenen) B. und diejenigen, die wichtig und lebensnotwendig für den Menschen sind. Letztere sitzen auf der Haut, in Mund, Scheide und im Darm. Sie produzieren einerseits wichtige Stoffe, die der Körper braucht und schützen davor, daß sich pathogene B. ansiedeln können. Wissenschaftlich gibt es sehr viele Unterteilungen von B.. Die am häufigsten verwendete teilt sie ein nach der Art ihrer Energiegewinnung, nämlich in aerobe (brauchen Sauerstoff) und anaerobe (brauchen keinen). Die pathogenen B. können eine Vielzahl von Infektionen hervorrufen, z. B.: Lungenentzündung, Tuberkulose, Hirnhautentzündung, Diphtherie, Ruhr, Salmonellenerkrankungen (Salmonellen) u.v. a. m.