Sodbrennen und saures Aufstoßen - häufige Beschwerden nach dem Essen

Behandlung mit Arzneimitteln

Be­hand­lung mit Medikamenten bei regel­mäßig­em Sod­bren­nen

Regelmäßiges Sodbrennen

Bei regelmäßigem Sodbrennen und saurem Aufstoßen können Änderungen der Essgewohnheiten und des Lebensstils zu einer Besserung führen. Andauernde und wiederkehrende Beschwerden sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem Arzt besprechen.

Doch was wirkt akut? Mit Medikamenten aus der Apotheke lässt sich Sodbrennen lindern. Sie hemmen mit unterschiedlichen Mechanismen die unerwünschten Auswirkungen der Magensäure und sind für die kurzfristige Einnahme rezeptfrei erhältlich.

Gut geeignet sind Präparate, die verhindern, dass die Magenschleimhaut zu viel Säure produziert. Ein Beispiel dafür ist Pantoprazol-ratiopharm® SK 20 mg.

Treten die Beschwerden gelegentlich auf, zum Beispiel nach dem Essen oder nachts, helfen Säurebinder. Sie neutralisieren die Magensäure direkt vor Ort. Es gibt sie in Gelform, als Flüssigkeit (Suspension) oder als Tabletten zum Schlucken oder Kauen.

Zum Thema Pantoprazol-ratiopharm®



Pflichttext

Pantoprazol-ratiopharm® SK 20 mg magensaftresistente Tabletten
Wirkstoff: Pantoprazol (als Natrium Sesquihydrat). Zusammensetzung: Jede magensaftresistente Tbl. enth. 20 mg Pantoprazol (als Natrium-Sesquihydrat). Sonst. Bestandt.: Mannitol (Ph.Eur.), Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Dinatriumhydrogenphosphat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich], Hypromellose, Triethylcitrat, Poly(O-carboxymethyl)stärke-Natriumsalz, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1) und Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O. Anwendungsgebiete: Zur kurzzeitigen Behandl. von Refluxsymptomen (z. B. Sodbrennen, saures Aufstoßen) bei Erw. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff, substituierte Benzimidazole od. einen der sonst. Bestandt., gleichz. Einnahme mit mit HIV-Proteasehemmern wie Atazanavir od. Nelfinavir, bei denen die Resorption von einem sauren pH-Wert im Magen abhängt. Nebenwirkungen: Agranulozytose, Thrombozytopenie, Leukopenie, Panzytopenie. Überempfindlichkeit (inkl. anaphylaktische Reaktion und anaphylaktischer Schock). Hyperlipidämie und erhöhte Lipidwerte (Triglyceride, Cholesterol); Gewichtsveränd., Hyponatriämie, Hypomagnesiämie; Hypokalziämie; Hypokaliämie. Schlafstör., Depression (und Verschlimmerung bestehender Symptome), Desorientierung (und Verschlimmerung bestehender Symptome), Halluzinationen, Verwirrtheit (insbes. bei prädisponierten Pat. sowie Verschlechterung dieser Symptome bei vorbestehender Symptomatik. Kopfschmerzen, Schwindel, Geschmackstör., Parästhesie. Sehstör./verschwommenes Sehen. Drüsenpolypen des Fundus (gutartig), Diarrhoe; Übelkeit/Erbrechen; Trommelbauch und Völlegefühl; Verstopfung; Mundtrockenheit; Bauchschmerzen und Unwohlsein, Mikroskopische Kolitis. Erhöhte Leberenzyme (Transaminasen, γ-GT), erhöhtes Bilirubin, Schädigung der Leberzellen, Gelbsucht, Leberversagen. Ausschlag, Exanthem, Eruption, Hautjucken, Urtikaria, Angioödeme, Stevens-Johnson-Syndrom, Lyell-Syndrom; Erythema multiforme, Lichtempfindlichkeit, subakuter kutaner Lupus erythematodes. Handgelenks-, Hüft- und Wirbelsäulenfraktur, Gelenkschmerz; Muskelschmerz, Muskelspasmen. Interstitielle Nierenentzünd. (mit mögl. Fortschreiten zum Nierenversagen). Gynäkomastie. Schwäche, Müdigkeit und Unwohlsein, erhöhte Körpertemperatur, peripheres Ödem. Verkehrshinweis! Schwangerschaft/Stillzeit: Währ. Schwangerschaft und Stillzeit nicht anwenden. Wechselwirkungen: Wirkstoffe, deren Bioverfügbarkeit pH-abhängig ist (z. B. Ketoconazol), HIV-Proteasehemmern wie Atazanavir od. Nelfinavir, Cumarin-Antikoagulantien (Phenprocoumon od. Warfarin), Methotrexat. Ww mit Substanzen, die über Cytochrom P450 Enzymsystem verstoffwechselt werden, mögl. Dosierung: 1 Tbl. pro Tag. Anw. wird bei Kdrn. und Jugendl. unter 18 J. nicht empfohlen. Status: Apothekenpflichtig. 7/19.

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