Darmträgheit und Verstopfung - so kurbeln Sie Ihre Verdauung an und fühlen sich wieder wohl

Darmträgheit und Verstopfung

Frauen und Senioren sind häufig von Problemen mit der Verdauuung wie Darmträgheit und Verstopfung betroffen

Was ist das genau?

Unser Verdauungssystem leistet täglich Schwerstarbeit, um unsere Nahrung in verwertbare Bausteine umzuwandeln. Im Verdauungsprozess gelangen lebenswichtige Nährstoffe in den Organismus. Der Nahrungsbrei wandert dabei durch Magen, Dünndarm und Dickdarm bis zum Enddarm, wo die unverdaulichen Reste ausgeschieden werden.

Doch nicht immer funktioniert die Verdauung wie gewohnt. In Deutschland hat mindestens jeder Vierte gelegentlich Beschwerden beim Stuhlgang. Ungesunde Lebens- und Ernährungsgewohnheiten machen dem Darm zu schaffen. Besonders häufig werden Frauen und Senioren von Verstopfung geplagt.

Symptome einer Verstopfung:

  • seltene Entleerung des Darms (weniger als dreimal pro Woche)
  • zu harter Stuhl
  • wenig Stuhlvolumen
  • der Stuhlgang ist mühsam bis schmerzhaft

Wissenswertes

Häufige Gründe für Verstopfung sind Klimawechsel, ungewohnte oder ballaststoffarme Ernährung, Stress, mangelnde Bewegung, zu wenig Trinken oder starkes Schwitzen

Es gibt viele Gründe für Verstopfung, meist sind sie harmlos: Klimawechsel, ungewohnte oder ballaststoffarme Ernährung, Stress und mangelnde Bewegung können den Darm blockieren. Wird der Toilettengang häufig unterdrückt, dickt der Stuhl ein. Auch wenn Sie zu wenig trinken oder stark schwitzen, wird der Stuhl fest und kann nicht mehr gut transportiert werden.

So bringen Sie Ihre Verdauung wieder in Schwung:

  • Bewegen Sie sich ausreichend, am besten an der frischen Luft. So regen Sie die Darmmuskulatur an, die unverdauten Nahrungsreste werden weitertransportiert.
  • Achten Sie auf eine ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und Salat. Ballaststoffe binden im Dickdarm Wasser, der Stuhl quillt auf und dehnt die Darmwand. Dieser Reiz erhöht die Darmbewegung und den natürlichen Stuhldrang.
  • Milchsaure Produkte wie Buttermilch oder Kefir sowie getrocknete Pflaumen, Äpfel, Datteln, Feigen, Rhabarber und Sauerkraut wirken verdauungsfördernd. Leinsamen oder Weizenkleie, eingerührt in Joghurt, quellen im Darm und regen die Darmtätigkeit an.
  • Meiden Sie Nahrungsmittel, die eine Verstopfung fördern, wie Weißbrot, Kuchen, schwarzer Tee, Zucker und Schokolade.
  • Trinken Sie mindestens eineinhalb bis zwei Liter Mineralwasser, ungesüßte Getränke oder Saftschorlen pro Tag. Flüssigkeit hält den Stuhl weich. Ein Glas lauwarmes Wasser morgens auf nüchternen Magen kann ebenfalls Stuhldrang auslösen.
  • Gönnen Sie sich regelmäßig Entspannung. Gehen Sie auf die Toilette, wenn Sie Stuhldrang verspüren. Vermeiden Sie Stress und Hektik im Alltag, essen Sie in Ruhe.

Wenn einfache Maßnahmen – wie Ernährungsumstellung und Bewegung – nicht ausreichen und die Darmträgheit mehrere Tage anhält, kann ein sanftes Abführmittel helfen.

Laxans-ratiopharm® Pico-Tropfen (Wirkstoff Natriumpicosulfat) ist ein stimulierendes Abführmittel, das die Darmtätigkeit sanft und magenschonend unterstützt. Es führt dazu, dass verstärkt Wasser aus dem Körper in den Darm einströmt. Der Stuhl wird weicher und nimmt an Volumen zu, die Darmbewegungen werden angeregt. Die abführende Wirkung tritt innerhalb von 10-12 Stunden ein.

Laxans-ratiopharm® Pico-Tropfen können Sie individuell nach Bedarf dosieren. Sie sollten die Tropfen jedoch nur kurzfristig über wenige Tage einnehmen, da eine längere Anwendung von Abführmitteln die Darmträgheit verstärken kann.

Wichtig: Darmträgheit und Verstopfung können auch durch Medikamente hervorgerufen werden oder Zeichen ernsthafter Erkrankungen sein. Bei einer akuten Verstopfung mit Blut im Stuhl, Fieber, starken Schmerzen und Krämpfen, oder bei Verstopfung im Wechsel mit Durchfall, sollten Sie sich von einem Arzt untersuchen und die Ursachen medizinisch abklären lassen.


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Verstopfung/Obstipation
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Die gut verträglichen Tropfen wirken effektiv gegen akute und chronische Verstopfung, indem sie die natürliche Darmbewegung anregen. Das Abführmittel mit planbarem Wirkeintritt lässt sich nach individuellem Bedarf exakt und tropfgenau dosieren.
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Wirkstoff: Natriumpicosulfat. Zusammensetzung: 15 Tr. (entspr. 1 ml) enth. 7,5 mg Natriumpicosulfat (als Natriumpicosulfat 1 H2O). Sonst. Bestandt.: Natriumbenzoat, Sorbitol-Lösung 70% (nicht kristallisierend) (Ph.Eur.), Natriumcitrat (Ph.Eur.), Citronensäure-Monohydrat, Gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur Anwendung bei Verstopfung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Wie and. Abführmittel sollte dieses AM ohne differenzialdiagnostische Abklärung der Verstopfungsursache nicht tgl. od. über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff, and. Triarylmethane od. einen der sonst. Bestandt., Ileus od. Darmobstruktion, starke, akute Bauchschmerzen mit und ohne Fieber (z. B Appendizitis), möglicherw. in Verbind. mit Übelkeit und Erbrechen, akut entzündl. Erkrank. des Magen-Darm-Traktes, schwere Dehydratation, Kdr. unter 4 J. Warnhinw.: Tropfen enth. Sorbitol und Natrium, aber weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro 15 Tropfen (entspr. 1 ml)! Nebenwirkungen: Allergische Reaktionen. Schwindel, Synkopen. Diarrhoe, abdominelle Beschwerden, Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen. Hautreaktionen wie Angioödem, Arzneimittelexanthem, Exanthem, Pruritus. Bei unsachgemäßer Anw.: Verlust von Wasser, Kalium und and. Elektrolyten. Dies kann zu Stör. der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insbes. bei gleichz. Einnahme von Diuretika od. Kortikosteroiden. Verkehrshinweis! Schwangerschaft/Stillzeit: Auf Anwendung währ. der Schwangerschaft sollte verzichtet werden. Anwendung währ. der Stillzeit mögl. Wechselwirkungen: Diuretika, Kortikosteroide,  Herzglykoside, Antibiotika. Dosierung: -Erw.: 10-20 Tropfen (entspr. 5-10 mg Natriumpicosulfat). -Kdr. ab dem 4. Lebensj. und Jugendl.: 5-10 Tropfen (entspr. 2,5-5 mg Natriumpicosulfat). Tropfen am besten abends einnehmen. Wirkungseintritt nach ca. 10-12 Std. Status: Apothekenpflichtig. 9/18

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