Darmträgheit und Verstopfung - so kurbeln Sie Ihre Verdauung an und fühlen sich wieder wohl

Durchfall auf Reisen

Akuter Durchfall auf Reisen ist lästig, aber bei gesunden Erwachsenen meist harmlos

Der Darm macht Probleme

Rund 30 Prozent der Deutschen erkranken einmal pro Jahr daran: Durchfall (Diarrhö). In den schönsten Momenten – man ist gerade unterwegs mit Familie und Freunden oder auf Reisen – macht der Darm plötzlich Probleme. So lästig die Verdauungsstörung auch ist: Akute Durchfälle, die unvorhergesehen auftreten und wenige Tage dauern, sind bei gesunden Erwachsenen meist harmlos.

Symptome eines Durchfalls:

  • zu häufige Entleerung des Darms (mehr als dreimal täglich)
  • flüssige Stuhlbeschaffenheit
  • vermehrtes Stuhlvolumen

Wissenswertes

Bei akutem Durchfall mit leichten bis mäßigen Beschwerden ist es wichtig, viel Flüssigkeit (drei bis vier Liter täglich) zu trinken - bevorzugt Tee oder stilles Mineralwasser

Auf Reisen sind häufig Bakterien, seltener Viren oder Parasiten, für den Durchfall verantwortlich. Aber auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Medikamente, insbesondere Antibiotika, können Durchfall auslösen.

Um Durchfall vorzubeugen ist Hygiene gefragt:

  • Waschen Sie sich häufig die Hände, insbesondere nach dem Aufenthalt in öffentlichen Einrichtungen oder Verkehrsmitteln und vor jedem Essen.
  • Auf Reisen in Ländern mit niedrigen hygienischen Standards gilt für Lebensmittel: "Peel it, boil it, grill it or forget it!" ("Schäl es, koch es, grill es oder vergiss es!"); kochen Sie Wasser vor dem Trinken ab oder desinfizieren Sie es.
  • Braten Sie Lebensmittel, die Salmonellen enthalten können (Eier, Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte) gut durch und bewahren Sie sie gekühlt und getrennt von anderen Lebensmitteln auf.

Durchfall ist der nützliche Versuch des Körpers, eingedrungene schädliche Keime los zu werden. Dabei wird auch viel Wasser ausgeschieden. Bei akutem Durchfall mit leichten bis mäßigen Beschwerden ist es daher am wichtigsten, viel Flüssigkeit (drei bis vier Liter täglich) zu trinken. Geeignet sind ungesüßter Tee oder stilles Mineralwasser. Mineralsalze, die der Körper mit dem Durchfall verliert, sollten durch spezielle Elektrolytmischungen aus der Apotheke ersetzt werden.

Daneben können zusätzlich sanfte Präparate (wie zum Beispiel Loperamid-ratiopharm® akut) sinnvoll sein, die den Wasserverlust bremsen, den Durchfall stoppen und die Darmflora wieder natürlich ins Gleichgewicht bringen.

Dauert der Durchfall länger als zwei Tage, wenn Blut oder Fieber hinzukommen, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden

Wenn der Durchfall länger als zwei Tage dauert, wenn Blut oder Fieber hinzukommen, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Besonders bei Kindern und älteren Menschen muss der Verlust von Flüssigkeit und Mineralsalzen (Elektrolyten) ausgeglichen werden.


Loperamid-ratiopharm® akut 2 mg Filmtabletten
Durchfall/Diarrhö
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Pflichttext
Der Wirkstoff Loperamid wirkt zuverlässig und schnell bei akutem Durchfall. Er normalisiert die Darmtätigkeit und reduziert die Gefahr des Austrocknens. Die kleinen, schnell wirksamen Tabletten sind besonders praktisch auf Reisen.
Loperamid-ratiopharm® akut 2 mg Filmtabletten
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Pflichttext

Loperamid-ratiopharm® akut 2 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid. Zusammensetzung: Jede Filmtbl. enth. 2 mg Loperamidhydrochlorid. Sonst. Bestandt.: Maisstärke, Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Copovidon, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Hypromellose, Macrogol 6000, Simeticon, Methylcellulose, Sorbinsäure (Ph.Eur.). Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandl. akuter Durchfälle bei Erw. und Kdrn. ab 12 J., sofern keine kausale Therapie zur Verfügung steht. Eine über 2 Tage hinausgehende Behandl. darf nur unter ärztl. Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff od. einen der sonst. Bestandt., Kdr. unter 12 J., (Kdr. unter 2 J. dürfen nicht mit Loperamid behandelt werden. Kdr. zw. 2 und 12 J. dürfen nur nach ärztl. Verordnung mit Loperamid behandelt werden), Zustände, bei denen eine Verlangsamung der Darmtätigkeit zu vermeiden ist. Diese schließen Ileus, Megacolon und toxisches Megacolon ein. (Sofort absetzen bei Obstipation, aufgetriebenem Leib od. Ileus. Durchfälle mit Fieber u./od. blutigem Stuhl, Durchfälle, die währ. od. nach Antibiotikagabe auftreten (pseudomembranöse [antibiotika-assoziierte] Colitis), bakterielle Darmentzünd., die durch in die Darmwand eindringende Erreger (z. B. Salmonellen, Shigellen und Campylobacter) hervorgerufen wird, chronische Durchfallerkrank., akuter Schub einer Colitis ulcerosa. Nur nach ärztlicher Verordnung anwenden bei einer Lebererkrank. Warnhinw.: Filmtabletten  enth. Lactose! Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Schwindel.Obstipation, Übelkeit, Flatulenz, Bauchschmerzen und Beschwerden, Mundtrockenheit, Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen, Dyspepsie, aufgeblähter Bauch. Hautausschlag. Überempfindlichkeitsreaktion, anaphylaktische Reaktion (einschl. anaphylaktischem Schock), anaphylaktoide Reaktion. Somnolenz, Bewusstseinsverlust, Stupor, vermind. Bewusstsein, erhöhter Muskeltonus, abnormale Koordination. Miosis. Ileus (einschl. paralytischem Ileus), Megacolon (einschl. toxisches Megacolon), Glossodynie. Bullöse Eruption einschl. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und Erythema multiforme), Angioödem, Urtikaria, Pruritus. Harnretention. Müdigkeit. Verkehrshinweis! Schwangerschaft/Stillzeit: Es sollte keine Anw. in Schwangerschaft und Stillzeit erfolgen. Wechselwirkungen: Chinidin, Ritonavir, Itraconazol und Gemfibrozil, Ketoconazol, Desmopressin, and. AM, welche die Darmpassage verlangsamen bzw. beschleunigen. Dosierung: Erw.: Anfangsdosis 2 Filmtbl. (4 mg) und nach jedem ungeformten Stuhl jeweils 1 Filmtbl. (2 mg). Eine tgl. Dosis von 6 Filmtbl. (12 mg) darf nicht überschritten werden. Kdr. über 12 J.: Anfangsdosis und nach jedem ungeformten Stuhl 1 Filmtbl. (2 mg). Eine tgl. Dosis von 4 Filmtbl. (8 mg) darf nicht überschritten werden. Filmtbl. unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen. Status: Apothekenpflichtig. 4/17.

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