Auslöser und Formen von Allergien

Tipps für den Allergikeralltag

Vorab ein paar Tipps, um die Allergen-Belastung zuhause zu minimieren: Mit einem Fliegengitter kann man vermeiden, dass die Pollen ins Haus gelangen. AllergikerInnen sollten, sobald sie abends nach Hause kommen, die Kleidung ablegen (außerhalb des Schlafzimmers), duschen und Haare waschen, um sich von den Pollen zu befreien. Lüften sollte man am besten nur früh morgens (in der Stadt) oder spät abends (auf dem Land). Wäsche bitte nicht draußen trocknen, da sonst die Allergene daran haften bleiben.

Bei den nachfolgenden Tipps handelt es sich um Hausmittel ohne entsprechende Evidenz:


Reizende Pollen treffen auf trockene Nasenschleimhaut – da sind Jucken und Niesen vorprogrammiert. Eine Dampfinhalation hilft, die Nase zu befeuchten und den Juckreiz zu lindern. Dazu zwei Teelöffel Kochsalz in kochendem Wasser auflösen, den Topf vom Herd nehmen und den Dampf für zehn Minuten unter einem Handtuch einatmen.

Kochsalzlösungen eigenen sich auch gut für Nasenspülungen. Die Allergene werden von der Nasenschleimhaut weggespült und man kann freier atmen. Gegen juckende und tränende Augen hilft der Gemeine Augentrost (Euphrasia officinalis).

Wer gereizten Schleimhäuten vorbeugen möchte, kann den Tee der Wilden Malve (Malva sylvestris) trinken. Ihre Blüten und Blätter enthalten reizlindernde Substanzen. Der Tee wird mit vier Teelöffeln des getrockneten Krauts auf eine Tasse zubereitet. Über Nacht ziehen lassen und zur Vorbeugung täglich zwei Tassen trinken, bei akuten Symptomen bis zu einem Liter.

Wenn es darum geht, die Nebenhöhlen zu öffnen und die Augen zu befeuchten, sind scharfe Gewürze angesagt: Kochen Sie mit frischem Knoblauch, Meerrettich, Ingwer, Wasabi, Senf oder Chilischoten. Wer es weniger pikant mag, kann zu Kurkuma greifen: Das mild-würzige Superfood vereint entzündungshemmende und immunanregende Eigenschaften, ebenso soll es den Niesreiz lindern. Einfach 2 Esslöffel in einem Glas Milch auflösen und vor dem Zubettgehen trinken.

Um Pollen nicht mit ins Bett zu nehmen, sollten Allergiker vor dem Schlafengehen duschen und sich die Haare waschen. Denn häufig setzen sich die kleinen Pollen auch in den Haaren fest und sorgen für langanhaltende Belästigungen. Deshalb stellt auch die Haarpflege und die Behandlung einer juckenden Kopfhaut einen zentralen Bestandteil einer Heuschnupfenbehandlung dar. Hierfür empfehlen wir täglich beruhigende Haarpflege mit einem sensitiven Shampoo. Dieses entspannt die Kopfhaut und lindert schnell und effektiv möglichen Juckreiz. So werden Sie nachts weder von einer juckenden Kopfhaut noch von lästigen Allergie-Symptomen am Einschlafen gehindert!


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