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Informieren sie sich hier über unerwünschte Nebenwirkungen
Die Einnahme von PDE-5-Hemmer kann, wie bei jedem anderen Präparat auch, zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Die Nebenwirkungen ergeben sich dadurch, dass die glatte Muskulatur nicht nur im Schwellkörper, sondern auch in anderen Gefäßen und Organen erschlafft. Details finden Sie in der Gebrauchsinformation.
Zu den Nebenwirkungen von PDE-5-Hemmern gehören Kopfschmerzen, Benommenheit/Schwindel oder Ohrgeräusche, außerdem kann es zu Magen-Darm-Störungen oder einer verstopften Nase kommen. Im Bereich des Herz-Kreislauf- und Gefäßsystems können durch PDE-5-Hemmer Nebenwirkungen wie Gesichtsrötungen (Flush), Herzklopfen oder ein beschleunigter Herzschlag auftreten; in der Regel ist der Einfluss von PDE-5-Hemmern auf den Blutdruck jedoch gering.
Beschrieben sind auch unerwünschte Effekte, welche die Augen betreffen. Hierzu zählen Sehstörungen (wie eine erhöhte Lichtempfindlichkeit oder Verschwommensehen). Störungen des Farbsehens (blau/grün) oder verschieden ausgeprägte Reizerscheinungen.
Bei folgenden Nebenwirkungen durch PDE-5-Hemmer ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen:
Nebenwirkungen können auch bei gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel entstehen, weil sich dann die Wirkungen dieser Präparate und der PDE-5-Hemmer addieren oder vervielfachen können (Wechselwirkungen); dies ist zum Beispiel der Fall bei Nitraten, welche bei Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (Angina pectoris) angewendet werden oder bei Alpha-Blockern wie Doxazosin, welche zur Blutdrucksenkung und bei einer gutartigen Vergrößerung der Prostata verschrieben werden.
Nebenwirkungen können auch auftreten, wenn andere Wirkstoffe die Verstoffwechslung des PDE-5-Hemmers verzögern. Dadurch ist die Konzentration im Blut und damit die Wirkung erhöht; hier wären Medikamente zur Behandlung von HIV-Infektionen, Pilzerkrankungen (Itraconazol) oder einzelne Antibiotika (Erythromycin, Clarithromycin) zu nennen.
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