Reiseapotheke - alle wichtigen Medikamente für den Urlaub

Durchfall auf Reisen

Durchfall-Erkrankungen auf Reisen werden häufig durch Obst, Salate, Trinkwasser und Speiseeis übertragen

Ungebetene Urlaubsbekanntschaft

Mit dieser Urlaubsbekanntschaft möchte keiner näher in Kontakt treten: Escherichia coli, der häufigste Erreger von Durchfall-Erkrankungen auf Reisen. Der Keim lauert unsichtbar auf Obst und Salaten, versteckt sich in Trinkwasser und Speiseeis und findet im menschlichen Darm ein ideales Klima vor, um sich ungehemmt zu vermehren. Die Folge sind unangenehme, wässrige Durchfälle, die den Betroffenen leicht für einige Urlaubstage außer Gefecht setzen können.

Damit die Durchfall-Erkrankung nicht zum Urlaubsreinfall wird, sollte für den Notfall ein schnell wirkendes Durchfall-Mittel im Reisegepäck mit geführt werden. Ein Beispiel für einen Wirkstoff, der schnell Linderung verschafft, ist Loperamidhydrochlorid (z. B. Loperamid-ratiopharm® akut).

Weitere Informationen und Tipps zum Thema erhalten Sie in unserem Ratgeber  Verdauung.


Loperamid-ratiopharm® akut 2 mg Filmtabletten
Durchfall/Diarrhö
Loperamid-ratiopharm® akut 2 mg Filmtabletten
Pflichttext
Der Wirkstoff Loperamid wirkt zuverlässig und schnell bei akutem Durchfall. Er normalisiert die Darmtätigkeit und reduziert die Gefahr des Austrocknens. Die kleinen, schnell wirksamen Tabletten sind besonders praktisch auf Reisen.
Loperamid-ratiopharm® akut 2 mg Filmtabletten
Loperamid-ratiopharm® akut 2 mg Filmtabletten
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Pflichttext

Loperamid-ratiopharm® akut 2 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Loperamidhydrochlorid. Zusammensetzung: Jede Filmtbl. enth. 2 mg Loperamidhydrochlorid. Sonst. Bestandt.: Maisstärke, Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Copovidon, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Hypromellose, Macrogol 6000, Simeticon, Methylcellulose, Sorbinsäure (Ph.Eur.). Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandl. akuter Durchfälle bei Erw. und Kdrn. ab 12 J., sofern keine kausale Therapie zur Verfügung steht. Eine über 2 Tage hinausgehende Behandl. darf nur unter ärztl. Verordnung und Verlaufsbeobachtung erfolgen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff od. einen der sonst. Bestandt., Kdr. unter 12 J., (Kdr. unter 2 J. dürfen nicht mit Loperamid behandelt werden. Kdr. zw. 2 und 12 J. dürfen nur nach ärztl. Verordnung mit Loperamid behandelt werden), Zustände, bei denen eine Verlangsamung der Darmtätigkeit zu vermeiden ist. Diese schließen Ileus, Megacolon und toxisches Megacolon ein. (Sofort absetzen bei Obstipation, aufgetriebenem Leib od. Ileus. Durchfälle mit Fieber u./od. blutigem Stuhl, Durchfälle, die währ. od. nach Antibiotikagabe auftreten (pseudomembranöse [antibiotika-assoziierte] Colitis), bakterielle Darmentzünd., die durch in die Darmwand eindringende Erreger (z. B. Salmonellen, Shigellen und Campylobacter) hervorgerufen wird, chronische Durchfallerkrank., akuter Schub einer Colitis ulcerosa. Nur nach ärztlicher Verordnung anwenden bei einer Lebererkrank. Warnhinw.: Filmtabletten  enth. Lactose! Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Schwindel.Obstipation, Übelkeit, Flatulenz, Bauchschmerzen und Beschwerden, Mundtrockenheit, Schmerzen im Oberbauch, Erbrechen, Dyspepsie, aufgeblähter Bauch. Hautausschlag. Überempfindlichkeitsreaktion, anaphylaktische Reaktion (einschl. anaphylaktischem Schock), anaphylaktoide Reaktion. Somnolenz, Bewusstseinsverlust, Stupor, vermind. Bewusstsein, erhöhter Muskeltonus, abnormale Koordination. Miosis. Ileus (einschl. paralytischem Ileus), Megacolon (einschl. toxisches Megacolon), Glossodynie. Bullöse Eruption einschl. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und Erythema multiforme), Angioödem, Urtikaria, Pruritus. Harnretention. Müdigkeit. Verkehrshinweis! Schwangerschaft/Stillzeit: Es sollte keine Anw. in Schwangerschaft und Stillzeit erfolgen. Wechselwirkungen: Chinidin, Ritonavir, Itraconazol und Gemfibrozil, Ketoconazol, Desmopressin, and. AM, welche die Darmpassage verlangsamen bzw. beschleunigen. Dosierung: Erw.: Anfangsdosis 2 Filmtbl. (4 mg) und nach jedem ungeformten Stuhl jeweils 1 Filmtbl. (2 mg). Eine tgl. Dosis von 6 Filmtbl. (12 mg) darf nicht überschritten werden. Kdr. über 12 J.: Anfangsdosis und nach jedem ungeformten Stuhl 1 Filmtbl. (2 mg). Eine tgl. Dosis von 4 Filmtbl. (8 mg) darf nicht überschritten werden. Filmtbl. unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen. Status: Apothekenpflichtig. 4/17.

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