Hilfreiche Informationen rund um das Thema Erkältung

Erkältung und Immunsystem

Wenn die Viren kommen

Ein Übel kommt ja selten allein

Bei einer Erkältung kommt eine ganze Heerschar an Symptomen zusammen, die nicht nur die Atemwege, sondern auch das Allgemeinbefinden beeinträchtigen: Schnupfen, Halsschmerzen, Heiserkeit und Husten, oftmals Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber. Eine Erkältung oder ein grippaler Infekt wird durch Viren übertragen, durch eine so genannte Tröpfcheninfektion, die beim Niesen oder Husten vom Nebenmann komme


Das Immunsystem schützt vor Erkältungen

Wie der Körper uns schützt

Unsere körpereigene Abwehr schützt uns mit einem ausgeklügelten System vor schädlichen Einflüssen. Gefahr für den Körper droht nicht nur aus der Umgebung durch Viren, Bakterien und Parasiten – das Immunsystem beseitigt auch Abfallprodukte aus unserem Stoffwechsel, die den Körper schädigen könnten. Den ersten Schutz vor Krankheitserregern von außen bilden Haut, Schleimhäute und Körperflüssigkeiten, z. B. der Magensaft, die Tränenflüssigkeit und der Speichel.


Überwindet ein Krankheitskeim diese Barrieren, greift das Immunsystem ein. Die Zentrale der körpereigenen Abwehr ist das Lymphsystem mit den weißen Blutkörperchen, sogenannte Leukozyten. Jeden Tag werden 25 bis 100 Milliarden solcher Immunzellen produziert. Während eines Infekts kann ihre Zahl auf die zehnfache Menge steigen.

Die Immunzellen der sogenannten unspezifischen Abwehr kommen als erste zum Einsatz: Fresszellen, Killerzellen und chemische Botenstoffe kämpfen an vorderster Front und stürzen sich – ohne zu unterscheiden – auf alles, was für den Körper fremd oder schädlich ist. Sie bekommen Hilfe von den Zellen der spezifischen Abwehr (B- und T-Zellen). Diese sind in der Lage, bestimmte Erreger zu erkennen und gezielt zu bekämpfen – zum Beispiel mit Antikörpern, die genau gegen diesen einen Erreger gebildet werden. Das spezifische Immunsystem kann sich auch an Eindringlinge erinnern und so bei einer erneuten Infektion schneller reagieren.
Dass dies so ist, macht man sich auch bei Impfungen zu Nutze: Eine winzige Dosis abgeschwächter lebender Erreger (Lebendimpfstoff) oder toter Erregerteilchen (Totimpfstoff) stimuliert das spezifische Immunsystem, Antikörper gegen den Keim zu bilden. Diese Antikörper bleiben über längere Zeit im Körper und schützen so vor einer Erkrankung.

Bis sich das Immunsystem eines Menschen voll entwickelt hat, vergehen etwa zehn Jahre. Das ist auch der Grund, warum Kinder häufiger an Erkältungen erkranken: Ihr Immunsystem wird noch trainiert.

 

 

Die Erkältungssymptome

Husten, Schnupfen, Heiserkeit, bei einer Erkältung kann vieles zusammenkommen.

Ein gewöhnlicher Schnupfen kann durch 200 unterschiedliche Schnupfenviren ausgelöst werden. Er ist in den meisten Fällen harmlos, aber zweifellos lästig. Mit einer "verstopften" Nase bekommt man weniger Luft und hört auch noch schlechter, weil sich auch auf die Ohren ein Druck legt. Bei Erwachsenen kann ein Schnupfen zur Nebenhöhlenvereiterung werden, wenn eine Zweitinfektion mit Bakterien eintritt (Bakterielle Superinfektion). Bei Kindern kann dies zum Beispiel zu einer Mittelohrentzündung führen.


Typische Anzeichen dafür sind heftige Kopfschmerzen und ein Druckgefühl hinter den Stirn- und Wangenknochen in Verbindung mit einem gelb-grünlichen und zähen Schnupfensekret. Hat sich erst einmal ein Schnupfen festgesetzt, dann können die Krankheitserreger von den oberen auf die unteren Luftwege übergreifen. Mit einer geeigneten Therapie lässt sich dies jedoch häufig vermeiden. Weitere Symptome sind Halsschmerzen und Heiserkeit, das heißt die Stimme ist belegt und beim Schlucken kommt es zu Beschwerden. Begleiterscheinungen, wie zum Beispiel Fieber oder Kopf- und Gliederschmerzen, lassen eine Erkältung leicht zu einer Dauer von einer Woche anwachsen, ehe der Körper über die Viren wieder die Oberhand gewinnt.


Erkältung vorbeugen und lindern

Die besten Tipps

Waschen Sie sich in der Erkältungs- und Grippesaison häufiger und gründlich mit Seife die Hände.

Sorgen Sie für frische Luft! Schützen Sie sich mit warmer Kleidung und Regenschutz gegen Kälte, Feuchtigkeit und Zugluft.

Immunstimulanzien aus der Apotheke unterstützen die körpereigene Abwehr. Um das Immunsystem zu stärken eignen sich auch Extrakte aus der Natur, beispielsweise die Echinacea-Pflanze (z. B. Echinacea-ratiopharm® Liquid alkoholfrei).

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Zum Präparat

Ernähren Sie sich ausgewogen und vitaminreich mit viel Obst und Gemüse. Trinken Sie mindestens zwei Liter am Tag.

Ist doch eine Erkältung ausgebrochen, schonen Sie sich körperlich. Vor allem, wenn Sie erhöhte Temperatur (unter 38 °C) oder gar Fieber (über 38 °C) haben, heißt es: ab ins Bett! Achten Sie auf gute Zimmerbelüftung und trinken Sie viel.

Nasentropfen oder Nasensprays, die abschwellend wirken, erleichtern die Atmung (z. B. NasenSpray-ratiopharm® Erwachsene konservierungsmittelfrei). Nasentropfen sorgen auch für leichteren Sekretabfluss bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen. Nasensprays, die zusätzlich pflegende Substanzen wie Panthenol enthalten (z. B. NasenSpray PUR-ratiopharm® PLUS), beruhigen die gereizte Nasenschleimhaut und unterstützen ihre natürliche Funktion.

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Zu NasenSpray Erwachsene

Zu NasenSpray PUR PLUS

Gurgellösungen und Lutschtabletten mit desinfizierenden und schmerzlindernden Wirkstoffen helfen bei Halsschmerzen. Auch Tee aus beruhigenden und entzündungshemmenden Heilpflanzen (z. B. Salbei) lindert das Kratzen im Hals und erleichtert das Abhusten.

Gegen die allgemeine Abgeschlagenheit und Fieber helfen schmerzlindernde und fiebersenkende Erkältungsmedikamente. Enthält ein solches Präparat zusätzlich Vitamin C, fördert dies die Immunabwehr. Wenn das Fieber über 39°C steigt oder Sie sich sehr schlecht fühlen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.


Fitnesstipps zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten

    

Erkältungskrankheiten können wir vermeiden, indem wir das Immunsystem verbessern und damit die körpereigenen Abwehrkräfte stärken.

Schon ein leichtes Ausdauertraining in der freien Natur hilft Ihnen dabei, dieses Ziel zu erreichen. Unbestritten ist dabei auch der Vorteil für die Figur. Darüber hinaus gibt es noch ein paar wichtige Informationen, damit Ihre Haut fit über den Winter kommt. Viel Spaß bei der Umsetzung unserer Fitnesstipps, denn der Spaß steht beim Sport an oberster Stelle. Nur dann wird es einfach, den inneren Schweinehund zu besiegen – und gleichzeitig die Erkältungs- und Grippeviren.

Eine gesunde Ernährung, viel Schlaf und ausreichend Bewegung an der frischen Luft, so kommen wir erkältungsfrei durch den Winter und steigern unser Wohlbefinden. 

Vor allem in der kalten Jahreszeit sollten wir nachts ausreichend schlafen, um den Körper und sein Immunsystem nicht zu schwächen.

Auch wenn es bei niedrigen Temperaturen schwer fällt: Wer sich regelmäßig draußen aufhält, gewöhnt seinen Körper besser an die kältere Jahreszeit und schützt seine Schleimhäute vor dem Austrocknen. Mit Spaziergängen an der frischen Luft, täglichen Gymnastikübungen oder ein bis zweimal Schwimmen pro Woche bleiben Sie fit und stärken Kreislauf und Immunsystem. Verspannungen lösen sich und Muskeln werden aufgebaut. Viele Experten empfehlen regelmäßige Saunabesuche zur Vorbeugung von Erkältungen. Der Wechsel von Heiß und Kalt sorgt dafür, dass der Körper besser durchblutet wird und bereitet Schleimhäute und Körpergefäße auf kalte Temperaturen vor. Ein weiterer Effekt in der Sauna: Die Körpertemperatur steigt kurzfristig um ein bis zwei Grad an, ähnlich wie beim Fieber. Der Körper reagiert darauf und aktiviert zusätzliche Abwehrkräfte gegen Erkältungsviren. Bitte beachten: Die Sauna dient nur der Vorbeugung, nicht der Heilung einer Erkältung oder Grippe! Wer unter Herz- oder Kreislaufbeschwerden leidet, sollte zudem vorher unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Walken, Joggen, Schwimmen oder Radfahren – wenn Sie sich vorgenommen haben, ein Ausdauertraining zu absolvieren, dann beachten Sie bitte folgende Tipps:

  • Trübes Wetter, kalte Temperaturen, und jetzt auch noch draußen Sport treiben? Es ist gar nicht so einfach, den inneren Schweinhund zu überwinden. In der Gemeinschaft fällt vieles leichter. Wenn Sie mit Ausdauersport wie zum Beispiel Joggen beginnen wollen, suchen Sie sich eine Laufgruppe – am besten mit Trainer. Das verhindert auch, dass sich falsche Bewegungsabläufe und Fehlbelastungen einschleichen.
  • Wählen Sie eine Ausdauersportart, die zu Ihnen passt und Ihnen Spaß macht. Trainieren Sie so, dass Sie immer Freude an der sportlichen Betätigung haben. Erfolgserlebnisse werden sich einstellen und Sie in Ihrem Vorhaben weiter bestärken!
  • Mit Ausdauersport kann man in jedem Alter beginnen. Bevor Sie damit anfangen, sollte jedoch eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Dabei geht es vor allem um die Intensität der Belastung (zum Beispiel hinsichtlich der Höhe der Pulsfrequenz), die für ihren Körper und ihre Gesundheit geeignet ist.
  • Anfänger trainieren oft zu schnell. Besonders zu Beginn sollten Sie eher ein langsames Tempo einschlagen. Alle Lauftrainer raten: Beim Joggen sollten Sie sich mit Ihrem Laufpartner noch gut unterhalten können.
  • Achten Sie immer auf ausreichende Regeneration: drei bis vier Mal die Woche ist für Ihre Gesundheit optimal. Steigern Sie Ihr Programm langsam und vergessen Sie nicht, zwischendurch Trainingspausen einzulegen.
  • Denken Sie an sportliche Ausgleichsübungen. Mit Gymnastik und Krafttraining stärken Sie auch andere Körperpartien. Saunagänge fördern die Regeneration.
  • Lassen Sie sich bei einem Fachhändler zu einer guten und funktionellen Sportausrüstung beraten. Die Joggingschuhe zum Beispiel müssen unbedingt zu Ihren persönlichen Anforderungen passen.

Muskelkater entsteht, wenn eine Muskelpartie lange Zeit überbeansprucht oder kurzzeitig überspannt wird. Bisher wurde eine Ansammlung von Milchsäure (Laktat) für die Beschwerden verantwortlich gemacht. Man geht heute davon aus, dass kleinste Verletzungen an überstrapazierten Muskelfasern mit einer lokalen Entzündungsreaktion Hauptursache für den Muskelkaterschmerz sind.

Die beste Vorbeugung für den Muskelkater ist kontinuierliches Training. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie sich vorher aufwärmen und dann ein paar Dehnübungen absolvieren. Das Gleiche gilt nach dem Sport. Lassen Sie etwas Zeit verstreichen, in der die Muskeln und Sehnen gelockert werden, zum Beispiel durch lockeres Laufen oder Gehen. Dann die beanspruchten Muskelpartien gut dehnen und beugen (Stretching), um Verspannungen und Muskelkater zu verhindern.

Kommt es beim Sport dennoch immer wieder zu Schmerzen, könnte das folgende Ursachen haben:

  • Sie haben das Übungsprogramm gewechselt und dadurch ungewohnte Bewegungen gemacht. Sie können auch mit Muskelkater Sport treiben, wenn Sie große Kraftanstrengungen meiden. Unter diesen Bedingungen wird der Muskelkater sogar gemindert.
  • Sie haben die schmerzauslösende Übung lange nicht durchgeführt. Es ist sinnvoll, erst wieder langsam zu starten.
  • Die Übung war besonders intensiv und erschöpfend, zum Beispiel bei einem Wettkampf oder bei einer Überbelastung im Training.
  • Sollten die Schmerzen bei mehrmaligem Training oder über längere Zeit nicht nachlassen, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Wer einer Erkältung vorbeugen will, sollte auch seine Haut trainieren. Wir verraten, wie die Haut bestens durch den Winter kommt.

  • Duschen Sie morgens nach einem warmen Bad oder einer warmen Dusche noch kurz mit kaltem Wasser, um die Temperaturregelung der Haut zu verbessern.
  • Achten Sie schon beim Duschen auf den Feuchtigkeitsgehalt Ihrer Haut. Benutzen Sie ein feuchtigkeitsspendendes Duschgel.
  • Nach dem Duschen sollten Sie eine Lotion auftragen, so dass die Haut Feuchtigkeit auf Vorrat bekommt.
  • Da die zarte Gesichtshaut der Kälte und Wärme ungeschützt ausgesetzt ist, sollten Sie auch tagsüber eine reichhaltige Creme mit Vitamin E auftragen.
  • Die Lippen benötigen auch einen Schutz. Wir empfehlen schnell einziehende Pflegeprodukte.

Kalte Außentemperaturen vor und nach dem Training können schnell zu Erkältungsfallen werden, wenn wir zu leichtsinnig sind.

Vermeidung von Hitzestau des Körpers
Passende Kleidung beim Sport ist wichtig. Vermeiden Sie einen Hitzestau durch zu warme Kleidung. Wer sich zu warm bekleidet oder sich dauerhaft in überheizten Räumen aufhält, wird anfälliger für Erkältungskrankheiten. Dem Körper sollte die Möglichkeit gegeben werden, den eigenen Wärmehaushalt angemessen zu regulieren.

Nach dem Sport sofort duschen und umziehen
Zunächst bringt körperliche Anstrengung, auch über mehrere Stunden hinweg, keine Erkältungsgefahr mit sich, selbst wenn die Kleidung völlig durchgeschwitzt ist. Aber dann… Besonders bei intensiver sportlicher Betätigung schwitzen wir ausgiebig, natürlich auch bei harter körperlicher Arbeit. Sobald aber die Anstrengung beendet ist, sollte man sofort die nasse Kleidung ausziehen und sich zumindest abtrocknen. Noch besser ist, gleich zu duschen und dann frische Kleidung anzuziehen. Schon zehn Minuten Herumstehen in den nassen Kleidern kann genügen, um das Immunsystem zu schwächen und eine Erkältung zu bekommen.


Die richtige, ausgewogene Ernährung

   

Feuchtes Wetter mit kalten Temperaturen stellt erhöhte Anforderungen an das Immunsystem und macht uns anfälliger für eine Erkältung oder Grippe. Mit unseren Ernährungstipps wollen wir Ihnen helfen, gesund durch den Winter zu kommen.

Eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit frischen, wertvollen Nahrungsbestandteilen stärkt unser Immunsystem – von Kohlenhydraten als Basis, über Eiweiße als Bausteine unseres Körpers, bis hin zu gesunden Fetten. Ebenso wichtig sind Mineralstoffe und Vitamine, die das Immunsystem unter anderem beim Kampf gegen Erkältungen unterstützen. Vitamin C zählt neben den Vitaminen A und E zu den antioxidativ wirkenden Vitaminen.

Wenn bestimmte Vitamine und Mineralien dem Körper nicht ausreichend zugeführt werden, kann die Leistungsfähigkeit des Immunsystems sinken und die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten steigt.

Antioxidantien
Sie binden in unserem Körper so genannte freie Radikale in den Körperzellen und schützen diese so gegen Erkältungsviren.

Freie Radikale können Zellen oder Zellwände zerstören. Sie entstehen tagtäglich in unserem Organismus durch einen komplizierten chemischen Mechanismus, der eine Zerstörung der Zellwände herbeiführt. Ein gesunder Organismus kann diesen Vorgang mit Hilfe von Radikalfängern, den Antioxidantien, regulieren. Zu den Antioxidantien zählen zum Beispiel Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Zink, Selen, Flavonoiden und andere Substanzen.

Der menschliche Körper braucht Vitalstoffe. Das sind Wirkstoffe, die für biologische Reaktionen und den Aufbau von Zellen im Organismus notwendig sind, um so die Abwehrkräfte und ein stabiles Immunsystem aufbauen zu können.

Sind Erkältungs- und Grippeviren im Anflug, erhöht sich der Bedarf an den wichtigen Vitalstoffen. Dazu gehören in erster Linie die Vitamine.

Vitamin A
erhöht den Schutz für die Schleimhäute und die Haut insgesamt. Es ist vor allem in Milch, Karotten und Leber enthalten.

Vitamin C
ist allgemein für die Stärkung der Abwehrkräfte bekannt. In Äpfeln, Birnen, besonders Holunder-Saft, roten Paprika und Brokkoli sowie in vielen weiteren Gemüse- und Obstsorten ist Vitamin C enthalten.

Vitamin E
Zum besseren Schutz vor Erkältungen sollte auch Vitamin E gehören. In Verbindung mit Vitamin C unterstützen sich beide beim Schutz der Körperzellen. Vitamin E hemmt außerdem Entzündungsprozesse, so dass Entzündungen der Schleimhäute vermieden werden können. Vitamin E ist in Nüssen, Pflanzenöl (vor allem in kaltgepressten Speiseölen guter Qualität), in Milch, Butter sowie vielen Obst- und Gemüsearten enthalten.

Mineralstoffe
Als unentbehrlicher Stoff für Nerven und Muskeln gelten Mineralstoffe wie zum Beispiel Magnesium. Es hilft dem Körper bei einer besseren Stressverarbeitung. Bananen sind besonders reich an Magnesium. Aber auch Vollkornprodukte, Gemüse, Sojabohnen und Nüsse, in geringerer Form auch Fleisch und Fisch, sind Magnesiumlieferanten.

Spurenelemente
Zink und Selen sind wichtige Spurenelemente für den Körper. Spurenelemente sind teilweise Bestandteile von Enzymen, die mit dazu beitragen, dass Körperzellen vor Schäden geschützt werden. Zink ist Voraussetzung für eine optimale Funktion des Immunsystems. Zink und Selen kommen in Fisch, Steinpilzen und Paranüssen vor, Zink ist in größeren Mengen in Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten enthalten.

Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe
wie zum Beispiel Beta-Karotin in Karotten, oder Lycopin, der rote Farbstoff der Tomaten, können die Zellstoffbildung fördern und Zelldefekte unterbinden.

Ballaststoffe
Faserstoffe der Pflanzen sorgen als Ballaststoffe im Darm für eine geregelte Verdauung.

Um sich optimal zu ernähren, sollte man seinen Speiseplan aus allen Lebensmittelgruppen zusammenstellen. Dadurch wird der Körper mit allen lebensnotwendigen Stoffen versorgt, also mit Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Ballaststoffen und Flüssigkeit.

Vom ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkt aus wird es als gesünder angesehen, mehrmals am Tag kleinere Portionen zu essen als nur die üblichen Hauptmahlzeiten Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Lassen Sie Ihrem Körper Zeit, die Nahrung aufzunehmen, zu verarbeiten und zu verwerten. Unsere Ernährungs-Tipps helfen Ihnen damit auch dabei, eine gute Figur zu behalten.

  • Empfehlenswert ist, fünf kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich zu nehmen. Sie werden vom Körper besser verwertet als größere Essensmengen. Die letzte Mahlzeit sollte mindestens anderthalb Stunden vor dem Zubettgehen erfolgen. Der Körper kann dann die Nahrung ohne den Schlaf zu stören, besser verdauen.
  • Jeden Tag sollten Sie mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit trinken. Am besten geeignet sind Mineralwasser, ungesüßte Früchte- oder Kräuter-Tees und Obstsäfte.
  • Essen Sie, wenn Sie Hunger bekommen. So genannte Pflichttermine, wie zum Beispiel das tägliche Mittagessen um Punkt 12 Uhr, sind oft unsinnig und können zur Gewichtszunahme führen.
  • Lassen Sie sich für das Essen genügend Zeit. Legen Sie vor einem möglichen Nachschlag ruhig einmal eine kleine Pause ein. Sie werden feststellen, dass Sie eigentlich schon satt sind. Ein zu hoher Verzehr von Zucker kann zu Übergewicht führen, deshalb Süßes (auch in Speisen und Getränken) nur gelegentlich zu sich nehmen. Dennoch sollte Sie sich ab und zu die gewünschte Speise gönnen, da sonst der Heißhunger einsetzt. Somit verhindern Sie Essanfälle, bei denen dann große Mengen der ungesunden Speisen verzehrt werden.
  • Wurst und Fleisch sollte man wegen des hohen Fettgehaltes nur etwa zwei bis drei Mal in der Woche essen. Dennoch sind Fleisch und Fisch natürlich wichtige Lieferanten von Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen. Achten Sie deshalb vermehrt darauf, fettarme Fleischsorten auszuwählen.
  • Bereiten Sie Ihre Speisen möglichst fettarm zu. Verwenden Sie beim Kochen oder Braten beschichtete Pfannen und dünsten Sie Gemüse mit wenig Fett. Verwenden Sie für Salate hochwertige Pflanzenöle, wie zum Beispiel Olivenöl.
  • Für den Knochenbau wird Calcium benötigt. Wichtige Lieferanten von Calcium sind Milchprodukte, zum Beispiel Magerquark oder Käse. Da Milchprodukte oft auch sehr fetthaltig sind, achten Sie bitte bei der Auswahl auf einen niedrigen Fettgehalt!

Wir geben Ihnen noch zwei Geheimtipps für den Erkältungsschutz an die Hand, auf die viele Leute schwören. Vielleicht haben ja auch Sie Ihr eigenes Hausmittel, auf das Sie immer bauen?

Holunder
bei ersten Anzeichen einer Erkältung Ist eine Erkältung im Anflug, dann ist Holunder eine gute Sofortmaßnahme. Grund: Holunder ist besonders reich an Vitamin C und stärkt damit die Abwehrkräfte des Körpers. Tipp: ein Glas heißen Holunderbeersaft mit einem Teelöffel Honig trinken.

Erkältungsviren mit heißem Früchte- oder Kräuter-Tee ausbremsen
Es heißt, wer alle zwei Stunden eine Tasse heißen Früchte- oder Kräuter-Tee trinkt (oder auch eine heiße Zitrone), der bremse die Erkältung einfach aus. Landläufige Begründung: Bei etwa 30 Grad fühlen sich Viren auf den Schleimhäuten besonders wohl. Durch die heißen Getränke werde es den Erregern aber zu warm.



Pflichttext

Echinacea-ratiopharm® Liquid alkoholfrei
Wirkstoff: Purpursonnenhutkraut-Presssaft, getrocknet. Zusammensetzung: 100 g Lösung z. Einnehmen enth. 3,75 g getrockneten Presssaft aus frischem, blühendem Purpursonnenhutkraut (22-65 : 1). Sonst. Bestandt.: Kaliumsorbat (0,2 g/100 g Lösung), Citronensäure, Gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Unterstützende Therapie rez. Infekte im Bereich der Atemwege und der ableitenden Harnwege. Gegenanzeigen: Kdr. unter 1 J., Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff, Pflanzen aus der Familie der Korbblütler od. einen der sonst. Bestandt.. Nicht anw. bei progredienten Systemerkrank. wie Tuberkulose, systemischen Erkrank. des weißen Blutzellsystems (Leukämie bzw. Leukämie-ähnl. Erkrank.), Kollagenosen, Multipler Sklerose, AIDS-Erkrank., HIV-Infektion, Immunsuppression (z. B. nach Organ- oder Knochenmarktransplantation, Chemotherapie bei Krebserkrankungen), chronischen Viruserkrank. Nebenwirkungen: Bei Langzeitanw. (länger als 8 Wo.) Blutbildveränd. (Leukopenie) mögl. Encephalitis disseminata, Erythema nodosum, Immunthrombozytopenie, Evans Syndrom, Sjögren Syndrom mit renaler tubularer Dysfunktion. Bei atopischen Pat. können allergische Reaktionen getriggert werden. Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Atemnot, Schwindel, Blutdruckabfall, Stevens Johnson Syndrom, Angioödem der Haut, Quincke Ödem, obstruktive Bronchospasmen, Asthma, anaphylaktischer Schock), Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Schwangerschaft/Stillzeit: keine Anwendung, da ausr. Untersuchungen fehlen. Dosierung: Kdr. von 6-11 J.: 3-4-mal tgl. 2 ml Lösung z. Einnehmen, ab 12 J. und Erw. 3-4-mal tgl. 3 ml Lösung z. Einnehmen. Status: Apothekenpflichtig. 3/17

NasenSpray-ratiopharm® Erwachsene
NasenTropfen-ratiopharm® Erwachsene
NasenSpray-ratiopharm® Kinder
NasenTropfen-ratiopharm® Kinder
Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid. Zusammensetzung: -NasenSpray Erw.; Kdr.: Jeder Sprühstoß (entspr. 0,09 ml Nasenspray, Lösung) enth. 0,09 mg; 0,045 mg Xylometazolinhydrochlorid. -NasenTropfen Erw.; Kinder: 10 ml Lösung enth. 10,0 mg; 5,0 mg Xylometazolinhydrochlorid. Sonst. Bestandt.: -NasenSpray Erw.; Kdr.: Citronensäure-Monohydrat, Natriumcitrat x 2 H2O, Glycerol 85 %, Gereinigtes Wasser. -NasenTropfen Erw.; Kinder: Glycerol, Citronensäure, Natriumcitrat, Gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut (Kurzzeittherapie) bei Schnupfen, bei anfallsw. auftretendem Fließschnupfen, allergischem Schnupfen. -NasenSpray Erw.; Kdr.; -NasenTropfen Kdr. zusätzl.: Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Nasennebenhöhlenentzündungen sowie bei Tubenmittelohrkatarrh in Verbindung mit Schnupfen. -NasenSpray Erw.; -NasenTropfen Erw. sind für Erw. und Schulkdr. -NasenSpray Kdr.; -NasenTropfen Kdr. sind für Kdr. von 2 bis 6 J. bestimmt. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff od. einen der sonst. Bestandt., Rhinitis sicca, Zustand nach transsphenoidaler Hypophysektomie od. and. operativen Eingriffen, die die Dura Mater freilegen. -NasenSpray Erw.; -NasenTropfen Erw.: Säugl., Kleinkdr. und Kdr. unter 6 J. -NasenSpray Kdr.; -NasenTropfen Kdr.: Säugl. und Kleinkdr. unter 2 J. Nebenwirkungen: Überempfindlichkeitsreaktionen (Angioödem, Hautausschlag, Juckreiz). Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit (Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Halluzinationen (vorrangig bei Kdrn.). Herzklopfen, Tachykardie, Hypertonie, Arrhythmien. Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen, nach Abklingen der Wirkung verstärkte Schleimhautschwellung, Nasenbluten. Konvulsionen (insbes. bei Kdrn.). Schwangerschaft/Stillzeit: Sorgf. Nutzen/Risikoabwägung in Schwangerschaft und Stillzeit. -NasenSpray währ. der Schwangerschaft für nicht mehr als eine Wo. anwenden. Wechselwirkungen: Trizyklische Antidepressiva, MAO-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ, blutdrucksteigernde AM. Dosierung: Erw. und Schulkdr.: Nach Bedarf, jedoch höchstens zu 3-mal tgl. je 1 Sprühstoß NasenSpray Erw. od. 1-2 Tropfen NasenTropfen Erw. in jede Nasenöffnung. Kdr.: Nach Bedarf, jedoch höchstens bis zu 3-mal tgl. je 1 Sprühstoß NasenSpray Kdr. od. 1-2 Tropfen NasenTropfen Kdr. in jede Nasenöffnung. Status: Apothekenpflichtig. 6/16 (-Tr.); 11/16 (-Spray)

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