Schnupfen

Infos zum Thema Schnupfen

Durchatmen zu jeder Jahreszeit

Bis zu fünf Mal im Jahr sucht er durchschnittlich jeden deutschen Haushalt heim: Schnupfen. Sie sind also definitiv nicht allein, wenn er Sie diesen Herbst oder Winter treffen sollte. Für verstopfte und gereizte Schnupfnasen gibt es zum Glück verlässliche Helfer. Abschwellende Nasensprays lassen die Schleimhäute abschwellen und machen die Nase wieder frei. Solche mit dem pflegenden Wirkstoff Dexpanthenol können noch mehr: Sie unterstützen die Heilung der empfindlichen Nasenschleimhaut. Der größte Teil der Betroffenen empfindet die ständig laufende und zugleich verstopfte Nase sowie die damit einhergehende eingeschränkte Atmung als besonders belastend. Bei vielen Betroffenen liegt die gereizte und dadurch brennende Nasenschleimhaut auf Platz zwei der ungeliebten Symptome.

Chaos in der Tasche

Das Resultat, wenn man beide Symptome gleichzeitig bekämpfen will: Die Handtasche quillt dank Taschentüchern, Nasensprays und fetthaltigen Cremes für die gereizte Haut über. Und wer schon mal versucht hat, sich Fettcreme in die Nase zu schmieren, weiß, dass man die kritischen Stellen nur schwer erreicht und die Creme ganz schnell wieder draußen ist – im Taschentuch.

Pflege für die Nase

Hier helfen Nasensprays, die zusätzlich zu dem gängigen, abschwellenden Wirkstoff Xylometazolin den pflegenden Wirkstoff Dexpanthenol enthalten (zum Beispiel das neue NasenDuo-ratiopharm® Nasenspray). Dexpanthenol ist ein Provitamin, das seit langem in der kosmetischen und medizinischen Hautpflege angewendet wird. Es fördert die Zellerneuerung der Haut. Bei einer trockenen und brennenden Schnupfnase kann der Pflegewirkstoff den Heilungsprozess der Nasenschleimhaut beschleunigen. Xylometazolin sorgt gleichzeitig dafür, dass die Schleimhaut abschwillt und festsitzendes Sekret gelöst wird. Das ist wichtig, da ein gestörter Schleimabfluss weitere Infektionen, zum Beispiel eine Nebenhöhlen- oder Mittelohrentzündung zur Folge haben kann.

Besser keine Konservierungsmittel

Beim Nasenspray-Kauf sollten Sie zudem darauf achten, dass das gewählte Präparat konservierungsmittelfrei ist. Konservierungsmittel können die Schleimhäute nämlich zusätzlich reizen. Sie können eine irreversible Schädigung der Nasenschleimhaut und bei längerfristiger Anwendung eine Schwellung der Nasenschleimhaut bewirken. Dafür, dass ratiopharm-Nasensprays ohne Konservierungsmittel trotzdem keimfrei sind, sorgen die Herstellung in einer besonderen Sterilfertigungsanlage sowie ein spezielles Verschlusssystem. Deshalb sind z. B. NasenDuo-ratiopharm® Nasenspray und NasenSpray-ratiopharm® genauso lange haltbar wie viele Nasensprays mit Konservierungsmitteln (6 Monate), aber ohne die schädlichen Begleiterscheinungen.


Wissenswertes

Ansteckung bei Schnupfen vermeiden

Erkältete Menschen kann man eigentlich nur bemitleiden. Nur eben dann nicht, wenn sie uns mit ihrer Schnupfnase in die U-Bahn, ins Kino oder an den Arbeitsplatz folgen. Dabei ist das gefürchtete Niesen gar nicht mal das Schlimmste. Uns muss schon ein richtig großer Tropfen erwischen, damit es zu einer Tröpfcheninfektion kommt. Viel wahrscheinlicher ist die Schmierinfektion. In die Hand geniest und auf der Türklinke verteilt halten sich Viren nämlich bis zu mehreren Stunden. Wer eine mit Viren befallene Stelle berührt und sich dann an die Nase fasst, hat dem Schnupfen den Weg geebnet.

Circa einhundert Gegenstände berühren wir außerhalb des Hauses jeden Tag. Deswegen ist das Schnupfen-Vermeidungsgebot Nummer eins: So oft wie möglich Hände waschen! Tatsächlich ist es so, dass uns die Viren eher durch einen Händedruck gefährlich werden als durch einen Kuss. Denn die Erkältungsviren befinden sich im Nasen- und nicht im Mundraum. Viren, die doch mal durch einen Kuss in den Mund gelangen, werden einfach heruntergeschluckt und von der Magensäure unschädlich gemacht. Außerdem soll Küssen das Immunsystem ankurbeln – vielleicht lässt sich so der drohenden Erkältung ein Schnippchen schlagen?

Schmink- und Pflegetipps bei Schnupfen

Wer erkältet ist, fühlt sich oft schlecht und unattraktiv: Der Hals ist dick, die Augen verquollen, die Nase läuft und ist gerötet - in so einem Fall ist man auf "ermunternde" Bemerkungen wie "Siehst du aber schlecht aus!" nicht gut zu sprechen. Einige Tricks können helfen, die Erkältung auch kosmetisch gut zu überstehen.

Pflegen ist jetzt wichtiger als Schminken - das Make-up, das die rote Nase überdecken soll, wischen Sie beim nächsten Naseputzen sowieso wieder ab. Die Haut braucht jetzt viel Feuchtigkeit. Pflegecremes und -lotionen mit Panthenol, Kamillenextrakt, Hamamelis, Harnstoff oder Hyaluronsäure tun gut und beruhigen die gereizte Haut. Trockene, rissige Lippen werden mit fetthaltigen Pflegestiften oder Cremes wieder geschmeidiger.

Ein pflegendes Gesichtsdampfbad mit Meersalzlösung, eventuell mit Zusatz von Kamille oder Eukalyptus, ist eine Wohltat. Aber Vorsicht: Ätherische Öle können die Augen noch mehr reizen. Feuchte, kühlende Augenpads entspannen geschwollene Augen. Bevorzugen Sie bei der Wimperntusche wasserfeste Produkte, die auch tränenden Augen standhalten. Auf Lidschatten und Kajal-Stifte sollten Sie lieber verzichten, sie lassen geschwollene Augen noch kleiner aussehen.

Vorbeugung von Schnupfen durch Nasenspülung

Mit einer Nasenspülkanne (erhältlich in Apotheken und Drogeriemärkten) kann man auf leichte Art und Weise seine Nase reinigen und durchspülen. Dies wirkt nicht nur bei schon bestehendem Schnupfen befreiend, sondern wird auch prophylaktisch zur Vorbeugung von Schnupfen verwendet. Auch Menschen, die generell zu einer verstopften Nase neigen und dadurch nicht gut durch die Nase atmen können, wenden dies mit Erfolg an. Auch bei Heuschnupfen können dadurch die Allergene aus der Nase gespült werden und bei regelmäßiger Anwendung die Symptome somit gelindert werden.

 

Inhalieren mit Dampfbad

In der Herbst- und Winterzeit halten wir uns vermehrt mit vielen Menschen in geschlossenen Räumen auf. Die Erkältungsviren haben daher Hochsaison. Von der Ansteckung bis zu den ersten Erkältungssymptomen vergehen etwa 1-2 Tage. Der klassische Schnupfen, auch Rhinitis genannt, wird meist durch Viren ausgelöst und dauert in der Regel 1 Woche. Das Nasengewebe reagiert umgehend mit einer vermehrten Produktion von Sekret, um die Krankheitserreger fortzuspülen. Erst läuft die Nase, dann ist sie verstopft. Ein gestörter Schleimabfluss kann weitere Infektionen, zum Beispiel eine Mittelohrentzündung, nach sich ziehen. Deshalb sollte die Nase möglichst mittels Dampfinhalation und mithilfe eines abschwellenden Nasensprays freigehalten werden. Für die Dampfinhalation genügt oft Wasserdampf, allerdings befreien Zusätze wie Kamille, Thymian, Pfefferminze, Eukalyptus, Fichtennadel oder Latschenkiefer zusätzlich die Atemwege. Es gibt spezielle Inhalationsgeräte, man kann die Inhalation jedoch auch ganz klassisch mit einer Schüssel bzw. einem Topf durchführen.

Wichtig: Benutzen Sie abschwellende Nasensprays nur bis zu 3 Mal täglich und maximal 7 Tage lang.

 

Infos zum Thema Nasennebenhöhlenentzündung

Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) entsteht in fast allen Fällen durch einen vorangegangenen Schnupfen, wenn die Gänge der Nasennebenhöhlen verstopft sind und das Sekret nicht ablaufen kann.

Eine Sinusitis erkennt man an folgenden Symptomen: 

  • Verstopfte Nase
  • Stechende Kopfschmerzen, vor allem beim Bücken
  • Druckschmerz bzw. klopfende Schmerzen im Bereich der Nebenhöhlen
  • Fieber
  • Ansammlung von Sekret und Schleim im Nasen-Rachen-Raum Vermindertes Geruchsempfinden
  • Zahnschmerzen oder Schmerzen beim Essen
  • Abgeschlagenheit

Meistens ist die Sinusitis viral bedingt, in 5-10% der Fälle bakteriell. In jedem Falle sollte zur Abklärung ein Arzt hinzugezogen werden, der dann die passende Behandlung vorschlägt.

 


Unser Schnupfen Knigge

Eine verstopfte oder laufende Nase ist für die wenigsten ein Grund zuhause zu bleiben. Um andere nicht anzustecken, gelten neben den bekannten vorbeugenden Maßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen, auch einige Verhaltensregeln. Welche das sind und wie sich Schnupfennasen stilvoll durch den Alltag bewegen können, erklärt Knigge-Expertin Karin Hallinger. Sie lebt in Landsberg am Lech gilt im deutschsprachigen Raum als führend im Bereich Umgangsformen und Etikette. Nach Stationen in internationalen Hotelketten machte sie sich 2004 als Knigge-Trainerin und Stil-Expertin selbstständig.

Schnupfen-Knigge
  • Freunde und Arbeitskollegen auf die eigene laufende und verstopfte Nase bereits bei der Begrüßung hinweisen und höflich aber bestimmt eine Umarmung oder Händedruck ablehnen.
  • Anders bei Personen, die man nicht näher kennt: Hier einen angebotenen Händedruck nicht ablehnen und bei nächster Gelegenheit die Hände waschen.

Schnupfen-Knigge

Vorweg: Der Niesreiz muss nicht unterdrückt werden. Allerdings gebietet es die Höflichkeit, sich dabei von den Mitmenschen abzuwenden, in ein Taschentuch zu niesen und sich im Anschluss kurz zu entschuldigen.

  • Nur wenn kein Taschentuch zur Hand ist, ist es erlaubt, in die Armbeuge oder den Ärmel zu niesen.
  • Das Niesen mit einem kräftigen „Hatschi!“ zu kommentieren, ist unangebracht. Für Anwesende ist es ebenfalls tabu, „Gesundheit!“ zu wünschen, stattdessen das Niesen einfach ignorieren.
Schnupfen-Knigge
  • Damit die laufende oder verstopfte Nase möglichst unentdeckt bleibt: Nasensprays verwenden. Sie lassen die Schleimhäute abschwellen und sorgen so für freien Atem
  • Nasensprays nicht vor den Mitmenschen benutzen, sondern zuhause oder in einer ruhigen Ecke, zum Beispiel der Toilette.


Pflichttext

NasenSpray-ratiopharm® Erwachsene
NasenTropfen-ratiopharm® Erwachsene
NasenSpray-ratiopharm® Kinder
NasenTropfen-ratiopharm® Kinder
Wirkstoff: Xylometazolinhydrochlorid. Zusammensetzung: -NasenSpray Erw.; Kdr.: Jeder Sprühstoß (entspr. 0,09 ml Nasenspray, Lösung) enth. 0,09 mg; 0,045 mg Xylometazolinhydrochlorid. -NasenTropfen Erw.; Kinder: 10 ml Lösung enth. 10,0 mg; 5,0 mg Xylometazolinhydrochlorid. Sonst. Bestandt.: -NasenSpray Erw.; Kdr.: Citronensäure-Monohydrat, Natriumcitrat x 2 H2O, Glycerol 85 %, Gereinigtes Wasser. -NasenTropfen Erw.; Kinder: Glycerol, Citronensäure, Natriumcitrat, Gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut (Kurzzeittherapie) bei Schnupfen, bei anfallsw. auftretendem Fließschnupfen, allergischem Schnupfen. -NasenSpray Erw.; Kdr.; -NasenTropfen Kdr. zusätzl.: Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Nasennebenhöhlenentzündungen sowie bei Tubenmittelohrkatarrh in Verbindung mit Schnupfen. -NasenSpray Erw.; -NasenTropfen Erw. sind für Erw. und Schulkdr. -NasenSpray Kdr.; -NasenTropfen Kdr. sind für Kdr. von 2 bis 6 J. bestimmt. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff od. einen der sonst. Bestandt., Rhinitis sicca, Zustand nach transsphenoidaler Hypophysektomie od. and. operativen Eingriffen, die die Dura Mater freilegen. -NasenSpray Erw.; -NasenTropfen Erw.: Säugl., Kleinkdr. und Kdr. unter 6 J. -NasenSpray Kdr.; -NasenTropfen Kdr.: Säugl. und Kleinkdr. unter 2 J. Nebenwirkungen: Überempfindlichkeitsreaktionen (Angioödem, Hautausschlag, Juckreiz). Unruhe, Schlaflosigkeit, Müdigkeit (Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Halluzinationen (vorrangig bei Kdrn.). Herzklopfen, Tachykardie, Hypertonie, Arrhythmien. Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen, nach Abklingen der Wirkung verstärkte Schleimhautschwellung, Nasenbluten. Konvulsionen (insbes. bei Kdrn.). Schwangerschaft/Stillzeit: Sorgf. Nutzen/Risikoabwägung in Schwangerschaft und Stillzeit. -NasenSpray währ. der Schwangerschaft für nicht mehr als eine Wo. anwenden. Wechselwirkungen: Trizyklische Antidepressiva, MAO-Hemmer vom Tranylcypromin-Typ, blutdrucksteigernde AM. Dosierung: Erw. und Schulkdr.: Nach Bedarf, jedoch höchstens zu 3-mal tgl. je 1 Sprühstoß NasenSpray Erw. od. 1-2 Tropfen NasenTropfen Erw. in jede Nasenöffnung. Kdr.: Nach Bedarf, jedoch höchstens bis zu 3-mal tgl. je 1 Sprühstoß NasenSpray Kdr. od. 1-2 Tropfen NasenTropfen Kdr. in jede Nasenöffnung. Status: Apothekenpflichtig. 12/18

NasenDuo® Nasenspray
NasenDuo® Nasenspray Kinder
Zusammensetzung: Eine Sprühdosis (entspr. 0,1 ml Lösung) enth. 0,1 mg; 0,05 mg Xylometazolinhydrochlorid und 5,0 mg Dexpanthenol. 1 ml Lösung enth.: 1 mg; 0,5 mg Xylometazolinhydrochlorid und 50 mg Dexpanthenol. Dieses Nasenspray enth. kein Konservierungsmittel. Sonst. Bestandt.: Kaliumdihydrogenphosphat, Dinatriumhydrogenphosphat, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen und zur unterstützenden Behandl. der Heilung von Haut- und Schleimhautschäden (Läsionen), anfallsw. auftretendem Fließschnupfen (Rhinitis vasomotorica) und zur Behandl. der Nasenatmungsbehinderung nach operativen Eingriffen an der Nase. -Nasenspray ist für Erw. und Kdr. ab 6 J. -Nasenspray Kinder ist für Kdr. zw. 2 und 6 J. bestimmt. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. die Wirkstoffe od. einen sonst. Bestand. Trockene, entzündete Nasenschleimhaut (Rhinitis sicca) – außer zur Vorbereitung der Diagnosestellung einer Rhinitis sicca od. einer atrophischen Rhinitis. Nach transsphenoidaler Hypophysektomie od. and. operativen Eingriffen, die die Dura mater freilegen. -Nasenspray Kinder darf bei Kdrn. unter 2 J. nicht angewendet werden. -Nasenspray darf bei Kdrn. unter 6 J. nicht angewendet werden. Nebenwirkungen: Überempfindlichkeitsreaktionen (Angioödem, Hautausschlag, Juckreiz). Unruhe, Schlaflosigkeit, Halluzinationen (insbes. bei Kdrn.). Müdigkeit (Schläfrigkeit, Sedierung), Kopfschmerzen, Konvulsionen (insbes. bei Kdrn.). Herzklopfen, Tachykardie, Arrhythmien. Hypertonie. Nach Absetzen der Behandl. verstärkte Schleimhautschwellung, Nasenbluten, Brennen und Trockenheit der Nasenschleimhaut, Niesen. Kdr. und Jugendl.: NW ähneln denen von Erw. Von Säugl. und Neugeborenen sind Fälle einer unregelmäßigen Atmung bekannt. Schwangerschaft/Stillzeit: Währ. der Schwangerschaft nicht anwenden. Nutzen-Risiko-Abwägung währ. der Stillzeit. Wechselwirkungen: Blutdrucksenkende Wirkstoffe (z. B. Methyldopa), AM mit potenziell blutdrucksteigernder Wirkung (z. B. Doxapram, Ergotamin, Oxytocin, Monoaminoxidase Hemmern vom Tranylcypromin Typ oder trizyklischen Antidepressiva). Dosierung: -Erw. und Kdr. ab 6 J.: Dosis nach Bedarf, jedoch höchstens 3 mal tgl. 1 Sprühstoß in jede Nasenöffnung. -Nasenspray Kinder: Kdrn. zw. 2 und 6 J.: Dosis nach Bedarf, jedoch höchstens 3 mal tgl. 1 Sprühstoß in jede Nasenöffnung. Status: Apothekenpflichtig. 9/19.

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