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Extreme Ohrenschmerzen nach einer Erkältung sind ein typisches Zeichen für eine Mittelohrentzündung – die Viren haben die Schleimhaut im Ohr infiziert. Dadurch kann es zu einer Entzündung kommen. Wie lange dauert eine Mittelohrentzündung an? Wann sollte man eine Arztpraxis aufsuchen? Und welche Medikamente und Hausmittel helfen schnell dabei, die Symptome zu lindern? Wir geben einen Überblick.
Bei einer akuten Mittelohrentzündung (auch Otitis media genannt) sind folgende Symptome typisch:
Die Ohrtrompete, also die Verbindung vom Mittelohr zum Nasen-Rachen-Raum, ist bei einer Mittelohrentzündung zugeschwollen. Dies verhindert das Abfließen des Sekretes, welches sich im Mittelohr staut. Man spricht in diesem Fall von einem Mittelohr-Erguss. Nimmt die Flüssigkeitsmenge zu, wölbt sich das Trommelfell nach außen und kann sogar einreißen. Das wässrige oder eitrige Sekret fließt dann in den Gehörgang. Dadurch nehmen Schmerzen und Druckgefühl zwar oft ab, doch die Entzündung ist noch nicht überstanden und sollte weiter auskuriert werden. Um eine Mittelohrentzündung sicher zu diagnostizieren und optimal zu behandeln, sollte bei dem Verdacht auf eine Entzündung rechtzeitig eine Arztpraxis aufgesucht werden.
Entzündet sich das Mittelohr dauerhaft oder immer wieder, spricht man von einer chronischen Mittelohrentzündung. Die Symptome der chronischen Otitis sind meist nicht so heftig wie bei einer akuten Entzündung, sollten aber dennoch ebenfalls ärztlich abgeklärt werden. Diese sind:
Eine akute wie auch chronische Mittelohrentzündung sollte rechtzeitig erkannt und fachgerecht durch eine Ärztin oder einen Arzt behandelt werden. So lässt sich vermeiden, dass es zu schweren Folgeerkrankungen oder bleibenden Schäden kommt. Schnelles Handeln ist daher besonders wichtig. Das gilt insbesondere für Babys und Kinder mit Ohrenschmerzen – Eltern sollten auftretende Symptome möglichst frühzeitig in der Arztpraxis abklären. Auch Schule, Kindergarten oder Arbeit sollten erst wieder besucht werden, wenn die Mittelohrentzündung ausgeheilt ist.
In der ärztlichen Beratung wird von Fall zu Fall je nach Untersuchungsbefund, Schmerzen und Allgemeinzustand entschieden, welche Medikamente zum Einsatz kommen. Dabei wird der Arzt oder die Ärztin ebenfalls attestieren, ob es sich um eine virale oder bakterielle Infektion handelt und ob sie mit einem Antibiotikum behandelt werden kann.
Sollte trotz Behandlung keine Verbesserung der Symptome einsetzen oder es zu Komplikationen kommen, ist ein erneuter Besuch in der Arztpraxis zu empfehlen.
Nasenspray bei Ohrenschmerzen? Warum es wichtig ist, für eine gute Belüftung zu sorgen
Das Mittelohr ist mit dem Nasen-Rachen-Raum über die Ohrtrompete, auch Eustachi-Röhre genannt, verbunden. Sie sorgt für die Belüftung des Mittelohres und ist wichtig für den Druckausgleich, z. B. beim Fliegen oder bei Fahrten mit der Seilbahn. Ist die Eustachi-Röhre zugeschwollen, wird das Mittelohr nicht mehr ausreichend belüftet. Das begünstigt die Vermehrung von Erregern sowie das Ansammeln von Sekret und führt zu einem Unterdruck im Ohr, der schmerzhaft sein kann. Daher ist es wichtig, die Belüftung bei gleichzeitig auftretendem Schnupfen zu verbessern. Abschwellende Nasensprays lassen die Schleimhäute abschwellen, sodass das Sekret abfließen kann, mehr Luft ins Mittelohr gelangt und der Druckausgleich wieder besser möglich ist.
Allgemeine Maßnahmen, die bei fieberhaften Infektionen wie einer Erkältung helfen, können auch bei einer Mittelohrentzündung das Gesundwerden zusätzlich zur ärztlichen Behandlung unterstützen: Bettruhe und die Aufnahme von genügend Flüssigkeit erleichtern es dem Körper, die Erkrankung zu bekämpfen. Wasser sowie Kräuter- oder Früchtetees eignen sich hier am besten. Plagen gleichzeitig Erkältungssymptome wie Schnupfen und Husten, helfen beispielsweise Inhalationen sowie Brust- und Halswickel mit Kartoffeln oder Zwiebeln. Mehr Tipps zu hilfreichen Hausmitteln bei Erkältungen finden Sie hier.
Erkältung
Tipps
Ohrstöpsel: Ist das Trommelfell beschädigt, kann es schnell passieren, dass Wasser ins Mittelohr gelangt. Beim Duschen oder Baden daher dann am besten Ohrstöpsel verwenden. Auch vor Wind und Wetter bilden diese eine effektive Barriere. Für Kinder und auch Erwachsene gibt es spezielle Ohrstöpsel aus Silikon, die sich leicht formen lassen und sich so der Ohrmuschel anpassen.
Fliegen oder Sport mit Mittelohrentzündung? Lieber nicht! Zusätzliche Belastungen für das Trommelfell sollten vermieden werden. Mit dem Sport sollte daher gewartet werden, bis die Symptome verschwunden sind. Auch was Flugreisen angeht, ist es besser, zu warten, bis die Entzündung ganz abgeklungen ist. Besonders bei Start und Landung ist ein aktiver Druckausgleich nötig, um dem Druck auf den Ohren entgegenzuwirken. Dieser kann durch Kauen oder Schlucken, z. B. von Lutsch- und Kaubonbons, angeregt werden. Um das entzündete Trommelfell nicht zusätzlich zu belasten, sollte ein Flug aber möglichst vermieden werden.
Bei einer chronischen Mittelohrentzündung reicht eine medikamentöse Therapie meist nicht aus. In der Arztpraxis muss der Ursache auf den Grund gegangen werden. Der Arzt oder die Ärztin untersucht den Nasen- und Rachenraum und beurteilt mit einem Ohrmikroskop (Otoskop) das Trommelfell. Ein Hörtest und eine Laboruntersuchung des Ohrsekrets auf Bakterien ergänzen die Untersuchung. Besteht der Verdacht auf Komplikationen, kann zudem das Gleichgewicht und die Funktion der Ohrknöchelchen geprüft oder der Mittelohrdruck gemessen werden. Röntgenaufnahmen zeigen zusätzlich, ob umliegende Strukturen von der Entzündung betroffen sind.
Akute Mittelohrentzündungen (Otitis media) treten in den meisten Fällen als Komplikation einer Erkältung auf:
Auch wenn eine Mittelohrentzündung selbst nicht ansteckend ist, sollten allgemeine Hygieneregeln eingehalten werden, um eine Ansteckung zu vermeiden. Denn die Mittelohrentzündung ist meist die Folge einer Erkältung, die ohne Zweifel ansteckend ist.
Wussten Sie, dass…
… kleine Kinder oft an einer Mittelohrentzündung erkranken, da ihre Ohrtrompete noch sehr eng ist. Sie kann daher schnell zuschwellen und einen Sekretstau verursachen. Auch wenn Ohrenschmerzen bei Babys und Kleinkindern schwer zu erkennen sind, gibt es häufige Hinweise:
In den meisten Fällen verwachsen sich auch häufige Ohrprobleme bei Kindern mit der Zeit buchstäblich, da die Eustachi-Röhre wächst und dadurch nicht mehr so empfindlich ist. Bei häufigen Problemen mit den Ohren kann ein Hörtest sinnvoll sein.
Eine unkomplizierte akute Mittelohrentzündung klingt meist innerhalb von zwei bis drei Tagen folgenlos ab. Vor allem wenn keine Bakterien im Spiel sind und das Sekret abfließt, kann sie auch ohne Antibiotikum abheilen. Kleine Risse im Trommelfell, die durch den Druck des Ohrsekrets entstanden sind, schließen sich wieder. Dennoch ist eine ärztliche Beobachtung wichtig, um die Symptome fachgerecht zu behandeln und zu verhindern, dass sich die Entzündung weiter ausbreitet und es zu Komplikationen kommt. Halten die Symptome über mehrere Wochen an, handelt es sich um eine chronische Mittelohrentzündung.
Ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz gegen Viren und Bakterien. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Flüssigkeit und eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung helfen dem Körper, sich gegen Krankheitserreger durchzusetzen. Weitere Tipps für eine fitte Abwehr finden Sie hier.
Starkes Immunsystem
Gegen einige bakterielle Erreger einer akuten Mittelohrentzündung kann man impfen: Die Impfungen gegen Pneumokokken und Haemophilus influenzae (Hib) beispielsweise werden bereits für kleine Kinder empfohlen. So kann zumindest diesen Auslösern einer Infektion mit anschließender Entzündung vorgebeugt werden.
Liegt eine chronische Mittelohrentzündung vor, ist es wichtig, die Ursache in einer Arztpraxis genau abzuklären und sie zu behandeln. Finden sich zum Beispiel im Nasen-Rachenraum verdickte Schleimhäute oder Wucherungen (Polypen), könnte eine operative Entfernung empfohlen werden. Kinder haben oft vergrößerte Rachenmandeln, die eventuell entfernt werden müssen, da sie die Ohrtrompete verschließen.
Was jetzt hilft
Behandlung und Prophylaxe
Wie man ihn schnell wieder loswird
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