Hilfreiche Informationen rund um das Thema Erkältung

Besonderheiten der Erkältung bei Kindern

Erkältungen treten bei Kindern häufiger auf

Ursachen und Behandlung

Kinder erkranken deutlich häufiger an Erkältungen als Erwachsene, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist.

Die verstopfte Nase erschwert Babys und Kindern die Atmung, besonders das Trinken ist für die Kleinen dann unangenehm. Bei Säuglingen kann dies dazu führen, dass sie nicht saugen wollen und dadurch weniger Abwehrstoffe aus der Muttermilch aufnehmen.

Babys können sich nicht schnäuzen. Mit einem speziellen Nasensauger kann man den Schleim entfernen. Abschwellende Nasentropfen erhalten Säuglinge und Kinder auf ärztliche Verordnung. Zu beachten ist, dass diese Nasentropfen die Nasenschleimhäute schädigen können. Daher sollten sie nur kurz und in niedriger Dosierung angewendet werden. Als Alternative bietet sich eine Kochsalzlösung als Spray oder Tropfen an. Wenn die Nase wund ist, helfen Heilsalben, zum Beispiel mit Panthenol. Die Zimmerluft sollte nicht zu trocken sein.

Fieber über 39 °C sollten Eltern mit Wadenwickeln etwas senken. Die Wärmeregulation ist für Kinder schwieriger, denn sie gleichen wegen ihrer geringen Körperoberfläche Hitze schlechter aus. Wichtig ist, dass das Kind viel trinkt. Die Kleidung und das Kinderzimmer sollten nicht zu warm sein, damit das Kind die Körperwärme abgeben kann. Bei Babys und Kindern gilt prinzipiell: Bei stark steigendem Fieber und rascher Verschlechterung des Allgemeinzustandes immer sofort zum Arzt gehen.

Vorsicht bei Präparaten, die Acetylsalicylsäure (ASS) enthalten: Kinder sollten weder bei Viruserkrankungen noch bei anderen Erkrankungen ASS einnehmen. Acetylsalicylsäure kann das sogenannte Reye-Syndrom auslösen, verbunden mit Erbrechen, Verwirrtheit und Krampfanfällen bis hin zum Koma. Möchte man das Fieber medikamentös senken, gibt es speziell dosierte Mittel mit den Wirkstoffen Ibuprofen oder Paracetamol. Fiebersäfte zum Beispiel mit Erdbeer-Sahne-Aroma nehmen Kinder gerne ein (z. B. IBU-ratiopharm® 4% Fiebersaft für Kinder ab 1 Jahr, 2% für Kinder ab 6 Monate). Zäpfchen gegen Fieber und Schmerzen gibt es schon für Säuglinge ab 3 kg (z. B. Paracetamol-ratiopharm® 75 mg Zäpfchen).

zum thema Komplikationen einer Erkältung



Pflichttext

IBU-ratiopharm® Fiebersaft für Kinder 20 mg/ml
IBU-ratiopharm® Fiebersaft für Kinder 40 mg/ml
Wirkstoff: Ibuprofen. Zusammensetzung: 1 ml Sirup enth. 20 mg; 40 mg Ibuprofen. 2,5 ml Sirup enth. 50 mg; 100 mg Ibuprofen Sonst. Bestandt.: Sucrose, Glucose, Xanthangummi, Polysorbat 80, Citronensäure-Monohydrat, Kaliumsorbat (Ph.Eur.), Saccharin-Natrium, Erdbeer-Aroma 207420, Symrise, Sahne-Aroma 225081, Symrise, Gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen, Fieber. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff od. einen der sonst. Bestandt., Bronchospasmus, Asthma, Rhinitis, Angioödem od. Urtikaria im Zusammenhang mit der Einnahme von Acetylsalicylsäure od. and. nicht-steroidalen Entzündungshemmern (NSAR) in der Anamnese, Blutbildungsstör. unklarer Ursache, schwere Leber- od. Nierenfunktionsstör. od. starke, nicht ausr. behandelte kardiale Beschwerden, Schwangerschaft im letzten Drittel, anamnestisch bekannte gastrointestinale Blutung od. Perforation im Zusammenhang mit einer vorausgegangenen NSAR-Therapie, bestehende od. in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene peptische Ulzera od. Hämorrhagien (mind. 2 unterschiedl. Episoden nachgewiesener Ulzeration od. Blutung), schwere Herzinsuff. (NYHA-Klasse IV), schwere Dehydratation (verursacht durch Erbrechen, Diarrhoe od. unzureichende Flüssigkeitsaufnahme), zerebrovaskuläre od. sonst. aktive Blutung. -Fiebersaft 40 mg/ml: Kdr. unter 10 kg (1 J.). Warnhinw.: Saft enth Sucrose und Glucose! Nebenwirkungen: Geringfügig erhöhtes Risiko arterieller thrombotischer Ereignisse (z. B. Myokardinfarkt od. Schlaganfall). Exazerbationen von infektionsbedingter Entzünd. (z. B. Entwickl. einer nekrotisierenden Fasciitis), Symptomatik einer aseptischen Meningitis, wie z. B. starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteife od. Bewusstseinseintrübung. Stör. der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Erste Anzeichen können Fieber, Halsschmerzen, oberflächl. Wunden im Mund, grippeähnl. Symptome, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten od. Hautblutungen sein. Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Pruritus sowie Asthmaanfälle (möglicherw. mit Blutdruckabfall)., schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, die sich mit Gesichtsödem, Zungenschwellung, Schwellung der Kehlkopfschleimhaut mit Atemwegsobstruktion, Dyspnoe, Tachykardie und Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohl. Schock äußern können. Psychotische Reaktionen, Depression. Kopfschmerz, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit. Sehstör. Tinnitus. Palpitationen, Herzinsuff., Myokardinfarkt. Arterielle Hypertonie. Gastrointestinale Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Meteorismus, Diarrhoe, Obstipation und geringfügige gastrointestinale Blutungen, die in Ausnahmefällen zu einer Anämie führen können, gastrointestinale Ulzera u. U. mit Blutung od. Perforation), ulzerative Stomatitis, Exazerbation einer Colitis od. eines Morbus Crohn, Gastritis, Ösophagitis, Pankreatitis, intestinale, diaphragmaartige Strikturen. Der Pat. sollte angewiesen werden, Ibuprofen abzusetzen und bei Auftreten von stärkeren epigastrischen Schmerzen, Hämatemesis, Blut im Stuhl od. Teerstuhl umgehend einen Arzt aufzusuchen. Leberfunktionsstör., Leberschäden, insbes. bei Langzeittherapie, Leberversagen, akute Hepatitis. Bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom od. toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), Alopezie, schwere Hautinfektionen mit Weichteilkomplikationen währ. einer Varizelleninfektion, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS). Nierengewebsschädigung (Papillennekrose), insbes. bei Langzeittherapie, erhöhte Harnsäurekonz. im Blut, vermind. Urinausscheidung, Ausbildung von Ödemen, insbes. bei Pat. mit arterieller Hypertonie od. Niereninsuff., nephrotisches Syndrom, interstitielle Nephritis, die mit einer akuten Niereninsuff. einhergehen kann. Verkehrshinweis! Schwangerschaft/Stillzeit: Währ. des ersten und zweiten Trimenons der Schwangerschaft nur geben, wenn unbedingt notwendig, im dritten Trimenon kontraind. Bei kurz dauernder Behandl. ist Unterbrechung des Stillens nicht notwendig. Wechselwirkungen: And. NSAR, einschl. Salicylate, Acetylsalicylsäure, Diuretika, ACE-Hemmer, Betarezeptorenblocker, Angiotensin-II-Antagonisten, Antikoagulantien, Thrombozyten-Aggregationshemmer, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), Glucocorticoide, Digoxin, Phenytoin, Lithium, Methotrexat, Zidovudin, Ciclosporin, Sulfonylharnstoffe, Tacrolimus, Probenecid, Sulfinpyrazon, Chinolon-Antibiotika, Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9 Inhibitoren). Dosierung: Bei Kdrn. und Jugendl. wird Ibuprofen in Abhängigkeit von Körpergewicht (KG) bzw. Alter dosiert, in der Regel mit 7 bis 10 mg/kg KG als ED, bis max. 30 mg/kg KG als Tagesgesamtdosis. Das Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der max. TD. Ein Intervall von mind. 6 Std. sollte eingehalten werden. Status: Apothekenpflichtig. 1/18

Paracetamol-ratiopharm® 500 mg Tabletten
Paracetamol-ratiopharm® 500 mg Tablettenbox
Paracetamol-ratiopharm® 1000 mg Tabletten
Paracetamol-ratiopharm® 75 mg Zäpfchen
Paracetamol-ratiopharm® 125 mg Zäpfchen
Paracetamol-ratiopharm® 250 mg Zäpfchen
Paracetamol-ratiopharm® 500 mg Zäpfchen
Paracetamol-ratiopharm® 1000 mg Zäpfchen
Paracetamol-ratiopharm® Lösung
Paracetamol-ratiopharm® 500 mg Brausetabletten
Wirkstoff: Paracetamol. Zusammensetzung: Jede Tbl. enth. 500 mg; 1000 mg Paracetamol. Jede Brausetbl. enth. 500 mg Paracetamol. -Lösung: 1 ml Lösung enth. 40 mg Paracetamol. -75 mg; 125 mg; 250 mg; 500 mg; 1000 mg Zäpfchen: Jedes Zäpfchen enth. 75; 125; 250; 500; 1000 mg Paracetamol. Sonst. Bestandt.: -Tbl.: Povidon (K30), Croscarmellose-Natrium, Maisstärke, Talkum, Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]. -500 mg Brausetbl.: Adipinsäure, Natriumhydrogencarbonat, Povidon 25, Saccharin-Natrium, Lactose, Sorbitol (Ph.Eur.), Citronensäure, Citronenaroma (enth. Maltodextrin, Sucrose, Gummi arabicum, Triacetin, all-rac-α-Tocopherol). -Lösung: Glycerol 85 %, Macrogol 400, Saccharin-Natrium, Natriummetabisulfit (Ph.Eur.), Citronensäure-Monohydrat, Natriumhydroxid, Acesulfam-Kalium, Aroma Orange 290038, gereinigtes Wasser. -Zäpfchen: Hartfett. -125 mg; 250 mg; 500 mg; 1000 mg Zäpfchen zusätzl. Hochdisperses Siliciumdioxid, -75 mg; 125 mg; 250 mg Zäpfchen zusätzl. Macrogolstearat 2000 (Typ I) (Ph.Eur.). -250 mg; 500 mg; 1000 mg Zäpfchen zusätzl. (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja). Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen. Fieber. -75 mg Zäpfchen für Säugl. ab 3 kg KG. -1000 mg Tabletten für Erw. und Jugendl. ab 16 J. (über 50 kg). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff, Propacetamol (-1000 mg Tbl.), Soja und Erdnuss (-250 mg; 500mg; 1000 mg Zäpfchen), Natriummetabisulfit (Ph.Eur.) (-Lösung) od. einen der sonst. Bestandt. Warnhinw.: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! -500 mg Brausetbl. enth. Lactose, Sorbitol, Sucrose und Natrium 416 mg. -Lösung: 1 ml Lösung zum Einnehmen enth. 9,89 mg Natrium. Nebenwirkungen: Anstieg der Lebertransaminasen. Veränd. des Blutblildes wie Thrombozytopenie, Agranulozytose. Bei prädisponierten Pers. Bronchospasmus (Analgetika-Asthma), Überempfindlichkeitsreaktionen von Hautrötung bis Urtikaria, anaphylaktischer Schock. Schwere Hautreaktionen (arzneimittelinduziertes Stevens-Johnson-Syndrom - SJS, Toxische Epidermale Nekrolyse - TEN, Akutes Generalisiertes Pustulöses Exanthem - AGEP). -Tbl.; Lösung; 75 mg Zäpfch. zusätzl.: Quincke-Ödem. -1000 mg Tbl. zusätzl.: Blutbildungsstör. wie Leukopenie, Neutropenie, hämolytische Anämie, Überempfindlichkeitsreaktionen (die einen Behandlungsabbruch nötig machen), Erythema multiforme. Hypoglykämie. Depression, Konfusion, Halluzinationen. Tremor, Kopfschmerzen. Sehstör. Blutungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen. Leberfunktionsstör., Leberversagen, Gelbsucht, Hepatotoxizität. Pruritus, Hautausschlag, Schwitzen, Purpura, Angioödem, Urtikaria. Sterile Pyurie (trüber Urin) und renale NW (z. B. Nierenversagen), interstitielle Nephritis. Schwindelgefühle (ausgenommen Vertigo), Unwohlsein, Fieber, Sedierung, Arzneimittelwechselwirkungen. Überdosierung und Vergiftung. -75 mg Zäpfchen zusätzl.: Leberschädigungen. Exanthem. -Lösung zusätzl.: Natriummetabisulfit (Ph.Eur.) kann Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchospasmen hervorrufen. -250 mg; 500mg; 1000 mg Zäpfchen zusätzl.: (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja) kann sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen. Schwangerschaft/Stillzeit: Währ. der Schwangerschaft darf Paracetamol bei klinischer Notwendigkeit eingenommen werden, aber in der geringsten wirks. Dosis über einen mögl. kurzen Zeitraum und so selten wie mögl. Kann in der Stillzeit verabreicht werden. Wechselwirkungen: Alle Darreichungsformen, außer -75 mg Zäpfchen: Probenecid, AM, die zu einer Enzyminduktion führen wie Rifampicin und bestimmte Antiepileptika (Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Primidon), Alkohol, AZT (Zidovudin), Warfarin. -Zäpfch.; Brausetbl.; Lösung zusätzl.: potenziell hepatotoxische Substanzen. -Tbl.; Brausetbl.; Lösung zusätzl.: AM, die zu einer Beschleunigung bzw. Verlangsamung der Magenentleerung führen, Cholestyramin. -1000 mg Tbl. zusätzl.: Isoniazid, Salicylamid, Lamotrigin. Labor: Die Harnsäurebestimmung mittels Phosphorwolframsäure sowie die Blutzuckerbestimmung mittels Glucose-Oxydase-Peroxydase können beeinflusst werden. -75 mg Zäpfchen: AM, die zu einer Induktion des Cytochrom P450-Enzymsystems in der Leber führen, wie z. B. bestimmte Schlafmittel/Sedativa und Antiepileptika (Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Rifampicin. Chloramphenicol. AZT (Zidovudin). Antikoagulanzien. Dosierung: Paracetamol wird in Abhängigkeit von Alter und KG dosiert, i. Allg. mit 10-15 mg/kg KG als ED, bis max. 60 mg/kg KG als Tagesgesamtdosis. Das jew. Dos.-Intervall richtet sich nach der Symptomatik und der max. Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 h nicht unterschreiten. Bei Pat. mit Leber- od. Nierenfunktionsstör. sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden, ebenso bei chronischem Alkoholkonsum. Altersgruppen und Details siehe jeweilige Fach.- und Gebrauchsinformation. Status: Apothekenpflichtig. 10/17 (-1000 mg Tbl.); 5/17 (-500 mg Tbl.); 6/18 (-Zäpf.); 7/17 (-75 mg Zäpf. ); 8/18 (-Brausetbl.; Lösung)

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