Fieber und Gliederschmerzen

Warum wir Fieber bekommen

Warum bekommen wir Fieber?

Fieber und die daraus resultierenden Kopf- und Gliederschmerzen sowie die Abgeschlagenheit und Schwäche sind zwar extrem unangenehm, aber bei genauer Betrachtung hat Fieber durchaus seine Berechtigung. Denn es ist der körpereigene Schutzmechanismus, um sich gegen Viren und Bakterien zu wehren. Manche Menschen bekommen nur sehr selten Fieber, eine Erkältung dauert dadurch auch manchmal länger, als bei Menschen, die eher fiebern. Daher macht es erst mal Sinn, das Fieber in gewissem Maße auszuhalten und ggf. nur leicht mit Hilfe von natürlichen Hilfsmitteln, wie z. B. Wadenwickeln zu senken. Erst wenn das Fieber zu hoch wird oder langanhaltend ist, sollte man zu fiebersenkenden Arzneimitteln (z. B. Paracetamol-ratiopharm® Tabletten und bei Kindern zu IBU-ratiopharm® Fiebersaft für Kinder) greifen.


Was sind Gliederschmerzen?

Gliederschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Oft sind sie Begleitsymptom einer Erkältung. Verursacht werden die Schmerzen in diesem Fall durch die Abwehrreaktion des Körpers. Dabei entstehende Botenstoffe können die Gliederschmerzen auslösen. Meist sind es Schmerzen in den Armen und Beinen, die oft als ziehende Schmerzen beschrieben werden. In der Regel treten Sie zusammen mit Fieber auf. Nachdem die Infektion abgeklungen ist, lassen die Schmerzen wieder nach und verschwinden innerhalb einiger Tage. Wie bei Fieber können hier Arzneimittel mit den Wirkstoffen Paracetamol oder Ibuprofen Abhilfe schaffen, ( z. B. in IBU-LYSIN-ratiopharm® 684 mg Filmtabletten und Paracetamol-ratiopharm® 500 mg Tabletten).


Wissenswertes

Tipps bei hohem Fieber

Hohes Fieber sollte mit fiebersenkenden Arzneimitteln gesenkt werden. Wer dies nicht möchte kann auch erst einmal mit kühlen Wadenwickeln versuchen, das Fieber zu senken. Wenn das Fieber nur minimal gesenkt werden kann und über einen längeren Zeitraum (mehrerer Tage) anhält, sollte spätestens dann ein Arzt aufgesucht werden. Er kann klären, um was für eine Art von Infektion es sich handelt und weitere Maßnahmen empfehlen. Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern kann es bei hohem Fieber zu Krampfanfällen kommen. Klären Sie dies auch hier unbedingt mit Ihrem Haus- oder Kinderarzt ab.

Fieber bei Kindern

Auch bei Kindern hilft das Hausmittel Wadenwickel oder das Trinken von Lindenblütentee sehr gut. Möchte man das Fieber medikamentös senken, gibt es speziell dosierte Mittel mit den Wirkstoffen Ibuprofen oder Paracetamol. Fiebersäfte zum Beispiel mit Erdbeer-Sahne-Aroma nehmen Kinder gerne ein (z. B. IBU-ratiopharm® 4% Fiebersaft für Kinder ab 1 Jahr, IBU-ratiopharm® 2% Fiebersaft für Kinder ab 6 Monate). Zäpfchen gegen Fieber und Schmerzen gibt es schon für Säuglinge ab 3 kg (z. B. Paracetamol-ratiopharm® 75 mg Zäpfchen).

Mehr zum Thema Erkältung bei Kindern erfahren Sie hier.

Fieber natürlich behandeln

Wer nicht gleich zu Arzneimitteln greifen möchte, kann es erst ein mal mit natürlichen Hausmitteln versuchen. Sehr wirkungsvoll und völlig nebenwirkungsfrei sind Wadenwickel. diese sollten jedoch erst bei fieber ab 39°C angewendet werden. Hierzu legen Sie zwei Baumwolltücher z. B. Geschirrtücher, Stoffwindeln o. ä. in kühles Wasser. Dieses kann noch zusätzlich mit 2-3 EL Essig angereichert werden. Damit umwickeln Sie nun Ihre Waden und Schienbeine und fixieren die Tücher zusätzlich mit Frotteetüchern o. ä. Legen Sie sich hin und entspannen Sie sich. Erneuern Sie die Wadenwickel 1-2 mal sobald diese sich warm anfühlen (nach ca. 10 min). Wenn das Fieber dadurch jedoch nicht gesenkt werden kann (es kann durch diese Methode bis 1°C sinken), sollte man zumindest bei hohem Fieber zu fiebersenkenden Arzneimitteln greifen.

Auch das Trinken von Lindenblütentee unterstützt den Körper auf natürliche Art und Weise. Die Lindenblüte hat eine fiebersenkende, schweißtreibende und beruhigende Wirkung.

 



Pflichttext

Paracetamol-ratiopharm® 500 mg Tabletten
Paracetamol-ratiopharm® 500 mg Tablettenbox
Paracetamol-ratiopharm® 1000 mg Tabletten
Paracetamol-ratiopharm® 75 mg Zäpfchen
Paracetamol-ratiopharm® 125 mg Zäpfchen
Paracetamol-ratiopharm® 250 mg Zäpfchen
Paracetamol-ratiopharm® 500 mg Zäpfchen
Paracetamol-ratiopharm® 1000 mg Zäpfchen
Paracetamol-ratiopharm® Lösung
Paracetamol-ratiopharm® 500 mg Brausetabletten
Wirkstoff: Paracetamol. Zusammensetzung: Jede Tbl. enth. 500 mg; 1000 mg Paracetamol. Jede Brausetbl. enth. 500 mg Paracetamol. -Lösung: 1 ml Lösung enth. 40 mg Paracetamol. -75 mg; 125 mg; 250 mg; 500 mg; 1000 mg Zäpfchen: Jedes Zäpfchen enth. 75; 125; 250; 500; 1000 mg Paracetamol. Sonst. Bestandt.: -Tbl.: Povidon (K30), Croscarmellose-Natrium, Maisstärke, Talkum, Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]. -500 mg Brausetbl.: Adipinsäure, Natriumhydrogencarbonat, Povidon 25, Saccharin-Natrium, Lactose, Sorbitol (Ph.Eur.), Citronensäure, Citronenaroma (enth. Maltodextrin, Sucrose, Gummi arabicum, Triacetin, all-rac-α-Tocopherol). -Lösung: Glycerol 85 %, Macrogol 400, Saccharin-Natrium, Natriummetabisulfit (Ph.Eur.), Citronensäure-Monohydrat, Natriumhydroxid, Acesulfam-Kalium, Aroma Orange 290038, gereinigtes Wasser. -Zäpfchen: Hartfett. -125 mg; 250 mg; 500 mg; 1000 mg Zäpfchen zusätzl. Hochdisperses Siliciumdioxid, -75 mg; 125 mg; 250 mg Zäpfchen zusätzl. Macrogolstearat 2000 (Typ I) (Ph.Eur.). -250 mg; 500 mg; 1000 mg Zäpfchen zusätzl. (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja). Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen. Fieber. -75 mg Zäpfchen für Säugl. ab 3 kg KG. -1000 mg Tabletten für Erw. und Jugendl. ab 16 J. (über 50 kg). Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff, Propacetamol (-1000 mg Tbl.), Soja und Erdnuss (-250 mg; 500mg; 1000 mg Zäpfchen), Natriummetabisulfit (Ph.Eur.) (-Lösung) od. einen der sonst. Bestandt. Warnhinw.: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! -500 mg Brausetbl. enth. Lactose, Sorbitol, Sucrose und Natrium 416 mg. -Lösung: 1 ml Lösung zum Einnehmen enth. 9,89 mg Natrium. Nebenwirkungen: Anstieg der Lebertransaminasen. Veränd. des Blutblildes wie Thrombozytopenie, Agranulozytose. Bei prädisponierten Pers. Bronchospasmus (Analgetika-Asthma), Überempfindlichkeitsreaktionen von Hautrötung bis Urtikaria, anaphylaktischer Schock. Schwere Hautreaktionen (arzneimittelinduziertes Stevens-Johnson-Syndrom - SJS, Toxische Epidermale Nekrolyse - TEN, Akutes Generalisiertes Pustulöses Exanthem - AGEP). -Lösung; 75 mg Zäpfch. zusätzl.: Quincke-Ödem. -1000 mg Tbl. zusätzl.: Blutbildungsstör. wie Leukopenie, Neutropenie, hämolytische Anämie, Überempfindlichkeitsreaktionen (die einen Behandlungsabbruch nötig machen), Erythema multiforme. Hypoglykämie. Depression, Konfusion, Halluzinationen. Tremor, Kopfschmerzen. Sehstör. Blutungen, Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen. Leberfunktionsstör., Leberversagen, Gelbsucht, Hepatotoxizität. Pruritus, Hautausschlag, Schwitzen, Purpura, Angioödem, Urtikaria. Sterile Pyurie (trüber Urin) und renale NW (z. B. Nierenversagen), interstitielle Nephritis. Schwindelgefühle (ausgenommen Vertigo), Unwohlsein, Fieber, Sedierung, Arzneimittelwechselwirkungen. Überdosierung und Vergiftung. -75 mg Zäpfchen zusätzl.: Leberschädigungen. Exanthem. -Lösung zusätzl.: Natriummetabisulfit (Ph.Eur.) kann schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchospasmen hervorrufen. -250 mg; 500mg; 1000 mg Zäpfchen zusätzl.: (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Soja) kann sehr selten allergische Reaktionen hervorrufen. Schwangerschaft/Stillzeit: Falls klinisch erforderlich, kann Paracetamol währ. der Schwangerschaft eingenommen bzw. angew. werden. Es soll jedoch mit der geringsten wirks. Dosis für den kürzest mögl. Zeitraum u. mit der geringstmögl. Häufigkeit eingenommen werden. Kann in der Stillzeit verabreicht werden. Wechselwirkungen: Alle Darreichungsformen, außer -75 mg Zäpfchen: Probenecid, AM, die zu einer Enzyminduktion führen wie Rifampicin und bestimmte Antiepileptika (Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Primidon), Alkohol, AZT (Zidovudin), Warfarin. Potenziell hepatotoxische Substanzen. -Tbl.; Brausetbl.; Lösung zusätzl.: AM, die zu einer Beschleunigung bzw. Verlangsamung der Magenentleerung führen, Cholestyramin. -1000 mg Tbl. zusätzl.: Isoniazid, Salicylamid, Lamotrigin. Labor: Die Harnsäurebestimmung mittels Phosphorwolframsäure sowie die Blutzuckerbestimmung mittels Glucose-Oxidase-Peroxydase können beeinflusst werden. -75 mg Zäpfchen: AM, die zu einer Induktion des Cytochrom P450-Enzymsystems in der Leber führen, wie z. B. bestimmte Schlafmittel/Sedativa und Antiepileptika (Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin) sowie Rifampicin. Chloramphenicol. AZT (Zidovudin). Antikoagulanzien. Dosierung: Paracetamol wird in Abhängigkeit von Alter und KG dosiert, i. Allg. mit 10-15 mg/kg KG als ED, bis max. 60 mg/kg KG als Tagesgesamtdosis. Das jew. Dos.-Intervall richtet sich nach der Symptomatik und der max. Tagesgesamtdosis. Es sollte 6 h nicht unterschreiten. Bei Pat. mit Leber- od. Nierenfunktionsstör. sowie Gilbert-Syndrom muss die Dosis vermindert bzw. das Dosisintervall verlängert werden, ebenso bei chronischem Alkoholkonsum. Altersgruppen und Details siehe jeweilige Fach.- und Gebrauchsinformation. Status: Apothekenpflichtig. 5/19.

Pflichttext

IBU-ratiopharm® Fiebersaft für Kinder 20 mg/ml
IBU-ratiopharm® Fiebersaft für Kinder 40 mg/ml
Wirkstoff: Ibuprofen. Zusammensetzung: 1 ml Sirup enth. 20 mg; 40 mg Ibuprofen. 2,5 ml Sirup enth. 50 mg; 100 mg Ibuprofen Sonst. Bestandt.: Sucrose, Glucose, Xanthangummi, Polysorbat 80, Citronensäure-Monohydrat, Kaliumsorbat (Ph.Eur.), Saccharin-Natrium, Erdbeer-Aroma 207420, Symrise, Sahne-Aroma 225081, Symrise, Gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen, Fieber. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff od. einen der sonst. Bestandt., Bronchospasmus, Asthma, Rhinitis, Angioödem od. Urtikaria im Zusammenhang mit der Einnahme von Acetylsalicylsäure od. and. nicht-steroidalen Entzündungshemmern (NSAR) in der Anamnese, Blutbildungsstör. unklarer Ursache, schwere Leber- od. Nierenfunktionsstör. od. starke, nicht ausr. behandelte kardiale Beschwerden, Schwangerschaft im letzten Drittel, anamnestisch bekannte gastrointestinale Blutung od. Perforation im Zusammenhang mit einer vorausgegangenen NSAR-Therapie, bestehende od. in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene peptische Ulzera od. Hämorrhagien (mind. 2 unterschiedl. Episoden nachgewiesener Ulzeration od. Blutung), schwere Herzinsuff. (NYHA-Klasse IV), schwere Dehydratation (verursacht durch Erbrechen, Diarrhoe od. unzureichende Flüssigkeitsaufnahme), zerebrovaskuläre od. sonst. aktive Blutung. -Fiebersaft 40 mg/ml: Kdr. unter 10 kg (1 J.). Warnhinw.: Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben! Saft enth Sucrose und Glucose! Nebenwirkungen: Geringfügig erhöhtes Risiko arterieller thrombotischer Ereignisse (z. B. Myokardinfarkt od. Schlaganfall). Exazerbationen von infektionsbedingter Entzünd. (z. B. Entwickl. einer nekrotisierenden Fasciitis), Symptomatik einer aseptischen Meningitis, wie z. B. starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Nackensteife od. Bewusstseinseintrübung. Stör. der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Erste Anzeichen können Fieber, Halsschmerzen, oberflächl. Wunden im Mund, grippeähnl. Symptome, starke Abgeschlagenheit, Nasenbluten od. Hautblutungen sein. Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Pruritus sowie Asthmaanfälle (möglicherw. mit Blutdruckabfall)., schwere Überempfindlichkeitsreaktionen, die sich mit Gesichtsödem, Zungenschwellung, Schwellung der Kehlkopfschleimhaut mit Atemwegsobstruktion, Dyspnoe, Tachykardie und Blutdruckabfall bis hin zum lebensbedrohl. Schock äußern können. Psychotische Reaktionen, Depression. Kopfschmerz, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit. Sehstör. Tinnitus. Palpitationen, Herzinsuff., Myokardinfarkt. Arterielle Hypertonie. Gastrointestinale Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Meteorismus, Diarrhoe, Obstipation und geringfügige gastrointestinale Blutungen, die in Ausnahmefällen zu einer Anämie führen können, gastrointestinale Ulzera u. U. mit Blutung od. Perforation), ulzerative Stomatitis, Exazerbation einer Colitis od. eines Morbus Crohn, Gastritis, Ösophagitis, Pankreatitis, intestinale, diaphragmaartige Strikturen. Der Pat. sollte angewiesen werden, Ibuprofen abzusetzen und bei Auftreten von stärkeren epigastrischen Schmerzen, Hämatemesis, Blut im Stuhl od. Teerstuhl umgehend einen Arzt aufzusuchen. Leberfunktionsstör., Leberschäden, insbes. bei Langzeittherapie, Leberversagen, akute Hepatitis. Bullöse Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom od. toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), Alopezie, schwere Hautinfektionen mit Weichteilkomplikationen währ. einer Varizelleninfektion, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS). Nierengewebsschädigung (Papillennekrose), insbes. bei Langzeittherapie, erhöhte Harnsäurekonz. im Blut, vermind. Urinausscheidung, Ausbildung von Ödemen, insbes. bei Pat. mit arterieller Hypertonie od. Niereninsuff., nephrotisches Syndrom, interstitielle Nephritis, die mit einer akuten Niereninsuff. einhergehen kann. Verkehrshinweis! Schwangerschaft/Stillzeit: Währ. des ersten und zweiten Trimenons der Schwangerschaft nur geben, wenn unbedingt notwendig, im dritten Trimenon kontraind. Bei kurz dauernder Behandl. ist Unterbrechung des Stillens nicht notwendig. Wechselwirkungen: And. NSAR, einschl. Salicylate, Acetylsalicylsäure, Diuretika, ACE-Hemmer, Betarezeptorenblocker, Angiotensin-II-Antagonisten, Antikoagulantien, Thrombozyten-Aggregationshemmer, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), Glucocorticoide, Digoxin, Phenytoin, Lithium, Methotrexat, Zidovudin, Ciclosporin, Sulfonylharnstoffe, Tacrolimus, Probenecid, Sulfinpyrazon, Chinolon-Antibiotika, Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9 Inhibitoren). Dosierung: Bei Kdrn. und Jugendl. wird Ibuprofen in Abhängigkeit von Körpergewicht (KG) bzw. Alter dosiert, in der Regel mit 7 bis 10 mg/kg KG als ED, bis max. 30 mg/kg KG als Tagesgesamtdosis. Das Dosierungsintervall richtet sich nach der Symptomatik und der max. TD. Ein Intervall von mind. 6 Std. sollte eingehalten werden. Status: Apothekenpflichtig. 1/18

Pflichttext

IBU-LYSIN-ratiopharm® 684 mg Filmtabletten
Wirkstoff: Ibuprofen-DL-Lysin (1:1). Zusammensetzung: Jede Filmtbl. enth. 684 mg Ibuprofen-DL-Lysin (1:1) (entspr. 400 mg Ibuprofen). Sonst. Bestandt.: Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Talkum, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]. Filmüberzug: Hypromellose, Macrogol 6000, Glycerol 85 %. Anwendungsgebiete: Kurzzeitige symptomatische Behandl. von leichten bis mäßig starken Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen sowie Fieber und Schmerzen bei Erkältungen. Kurzzeitige symptomatische Behandl. der akuten  Kopfschmerzphase bei Migräne mit od. ohne Aura. Dieses AM wird bei Kdrn ab 20 kg KG (ab 6 J.), Jugendl. und Erw. angewendet. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gg. den Wirkstoff Ibuprofen od. einen der sonst. Bestandt. des AMs, Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Bronchospasmus, Asthma, Rhinitis, Angioödem, Urtikaria) nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure od. and. nicht-steroidalen Entzündungshemmern (NSARs) in der Anamnese, ungeklärte Blutbildungsstör., bestehende od. in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene peptische Ulcera od. Hämorraghien (mind. 2 unterschiedl. Episoden nachgewiesener Ulceration od. Blutung), gastrointestinale Blutungen od. Perforation in der Anamnese im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit NSAR, zerebrovaskuläre od. and. aktive Blutungen, schwere Leber- od. Nierenfunktionsstör., schwere Herzinsuff. (NYHA-Klasse IV), schwere Dehydratation (verursacht durch Erbrechen, Diarrhoe od. unzureichende Flüssigkeitsaufnahme ), letztes Drittel der Schwangerschaft. Kdr. unter 20 kg KG od. unter 6 J. Nebenwirkungen: Peptische Ulcera, Perforationen, gastrointestinale Blutungen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Flatulenz, Verstopfung, Dyspepsie, Bauchschmerzen, Teerstuhl, Hämatemesis, ulzerative Stomatitis, Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn, Gastritis, Ödeme, Bluthochdruck, Herzinsuff., geringfügig erhöhtes Risiko arterieller thrombotischer Ereignisse (z. B. Myokardinfarkt od. Schlaganfall). Verschlechterung infektionsbedingter Entzünd. (z. B. Entwickl. einer nekrotisierenden Fasciitis), Symptomatik einer aseptischen Meningitis mit Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber od. Bewusstseinstrübung. Stör. der Blutbildung (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Juckreiz sowie Asthmaanfälle (ggf. mit Blutdruckabfall), schwere allg. Überempfindlichkeitsreaktionen, sie können sich äußern als Gesichtsödem, Zungenschwellung, innere Kehlkopfschwellung mit Einengung der Luftwege, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis hin zum bedrohl. Schock. Psychotische Reaktionen, Depression. Zentralnervöse Stör. wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit. Sehstör. Tinnitus. Palpitationen, Herzinsuff., Herzinfarkt. Arterielle Hypertonie. Gastrointestinale Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, und geringfügige Magen-Darm-Blutverluste, die in Ausnahmefällen eine Anämie verursachen können, gastrointestinale Ulzera, u. U. mit Blutung und Perforation, Ösophagitis, Pankreatitis, Ausbildung intestinaler, diaphragmaartiger Strikturen. Leberfunktionsstör., Leberschäden, insbes. bei Langzeittherapie, Leberversagen, akute Hepatitis. Hautausschläge unterschiedl. Art, bullöse Hautreaktionen einschl. Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), Alopezie, schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen währ. einer Varizelleninfektion, Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS). Papillennekrose, erhöhte Harnsäurekonz. im Blut, vermind. Harnausscheidung, Ödeme, nephrotisches Syndrom; interstitielle Nephritis, die mit einer akuten Niereninsuff. einhergehen kann. Verkehrshinweis! Schwangerschaft/Stillzeit: Währ. des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimenons nur geben, wenn unbedingt erforderl., im dritten Trimenon kontraind. Bei kurzfristiger Anw. Stillen mögl. Wechselwirkungen: Nicht-steroidale Antiphlogistika/Antirheumatika einschl. Salicylate. Digoxin, Phenytoin, Lithium. Diuretika, ACE-Hemmer, Betarezeptorenblocker, Angiotensin-II-Antagonisten. Glucocorticoide. Antikoagulanzien. Thombozyten-Aggregationshemmer und SSRI. Acetylsalicylsäure. Methotrexat. Zidovudin. Ciclosporin. Sulfonylharnstoffe. Tacrolimus. Probenecid, Sulfinpyrazon. Chinolon-Antibiotika. CYP2C9-Inhibitoren wie Voriconazol und Fluconazol. Dosierung: Erw.: Initialdosis 200 mg od. 400 mg Ibuprofen. Gesamtdosis von 1200 mg Ibuprofen/24 h sollte nicht überschritten werden. Kdr. größer/gleich 20 kg KG (ab 6 J.) und Jugendl.: 7-10 mg/kg KG als ED bis max. 30 mg/kg KG als Tagesgesamtdosis. Status: Apothekenpflichtig. 1/18.

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