Nagelpilz

Endlich – der Sommer naht und es ist an der Zeit, dass kurze Kleidung und offenes Schuhwerk wieder aus den Tiefen des Schrankes ans Tageslicht kommen. Doch die Freude darüber ist bei rund 10 Millionen Menschen in Deutschland getrübt. Denn nun kommen sie zum Vorschein: Verdickte und verfärbte Nägel – Nagelpilz.

Ursachen von Nagelpilz

Mit zunehmendem Alter verschlechtert sich die Beschaffenheit der Nägel und des umliegenden Gewebes. Das begünstigt das Eindringen von Erregern und die Ausbreitung von bereits bestehenden Nagelpilzinfektionen. Weitere altersbedingte Faktoren wie ein schwächeres Immunsystem kommen verstärkend hinzu.

Nagelpilz kann sowohl Finger- als auch Fußnägel befallen, wobei Zehennägel etwa viermal häufiger betroffen sind als Fingernägel. Nagelpilz ist oft Folge einer Fußpilzerkrankung, welche sich auf die Nägel ausweitet. Wenn somit Fußpilz nicht behandelt wird, kann er sich in Richtung Nagel ausbreiten.

 

 


Nagelpilz ist sehr ansteckend und kann von Mensch zu Mensch übertragen werden. Pilzinfektionen kommen sehr häufig in öffentlichen Bädern und Saunen oder in Duschen und Umkleidekabinen von Sportstätten vor. Also überall dort, wo viele Menschen barfuß laufen. Die Pilze werden zum Beispiel über den Kontakt mit Hautschuppen übertragen.

 


Symptome

Die Pilzinfektion kann verschiedene Bereiche des Nagels betreffen: die Nagelwurzel, das Nagelbett oder den Nagel selber. Der Pilzbefall beginnt häufig am vorderen Rand des Nagels. Von hier können sich die Pilze über den Nagel ausbreiten.

Anzeichen von Nagelpilzbefall:

  • Brüchigkeit der Nägel und Absplitterung von einzelnen Nagelschichten
  • Weißliche bis gelblich-braune Verfärbungen
  • Verdickung des Nagels
  • Schmerzen

Viele Betroffene haben emotional mit den sichtbaren Folgen von Nagelpilz zu kämpfen, da sich die Nägel unschön verformen und verfärben können.
Nagelpilzerkrankungen sind zwar nicht lebensbedrohlich, sollten jedoch auch nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Sie können die Funktion des betroffenen Fußes oder Fingers einschränken. Viele der von Nagelpilz Betroffenen haben Beschwerden beim Gehen.

 

 


  

Vorbeugung

  • Beim Besuch im Schwimmbad oder in der Sauna gilt: Stets Badeschlappen tragen.
  • Beim Abtrocknen die Zehenzwischenräume nicht vergessen. Das hilft zu verhindern, dass aus einer Fußpilzinfektion ein Nagelpilz wird.
  • Handtücher, Badematten, Socken und Bettwäsche bei Temperaturen über 60 Grad waschen.
  • Passende und bequeme Schuhe tragen. Ebenso wichtig ist ein atmungsaktives Material so kommt es nicht zu Wärmestau und Feuchtigkeitsbildung.
  • Socken aus natürlichen Materialien tragen und täglich wechseln.
  • Im Sommer viel barfuß laufen: Das sorgt für eine gute Durchblutung und hält die Haut trocken
  • keine guten Bedingungen für die Entstehung von Nagelpilz.

 


Behandlung

  • Immer ein eigenes Handtuch für die Füße benutzen und dieses täglich wechseln.
  • Geräte wie Nagelschere oder Feile nach jedem Kontakt mit dem infizierten Nagel sehr sorgfältig desinfizieren. Ansonsten besteht Ansteckungsgefahr.
  • Waschen Sie Socken bei mindestens 60 Grad.
  • Aus Rücksicht auf andere Menschen in Ihrem Umfeld: Nicht barfuß laufen! Weder zuhause, noch in öffentlichen Einrichtungen.
  • Die Erreger fühlen sich im feucht-warmen Milieu am wohlsten. Daher sollten Sie Ihre Schuhe nach dem Tragen gut lüften und regelmäßig wechseln.

 

 



Hat sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Nagelpilz entwickelt, empfehlen wir:

 

Amorolfin-ratiopharm® 5%

Der Wirkstoff Amorolfin hemmt das Wachstum des Pilzes und tötet diesen gleichzeitig ab. Amorolfin-ratiopharm® 5% muss nur ein- oder zweimal wöchentlich auf den befallenen Nagel aufgetragen werden und ist daher besonders praktisch in der Anwendung.

 

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Pflichttext

Amorolfin-ratiopharm® 5 % wirkstoffhaltiger Nagellack
Wirkstoff: Amorolfinhydrochlorid. Anwendungsgebiete: Nagelmykosen (insbesondere im distalen Bereich mit einem Befall unter 80 % der Nageloberfläche), verursacht durch Dermatophyten und Hefen. Apothekenpflichtig.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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