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Morbus Crohn ist mehr als eine Erkrankung des Darms. Sie beeinflusst auch das soziale Leben, die Psyche, den Alltag – und manchmal das Selbstbild. Viele Betroffene fühlen sich mit ihren Sorgen allein oder unverstanden. Hier können Selbsthilfegruppen und psychosoziale Angebote eine wertvolle Stütze sein.
Denn Austausch tut gut. Zuhören, verstanden werden, Fragen stellen – oder einfach mit jemandem sprechen, der „es kennt“: Genau das leisten Selbsthilfegruppen. Ergänzend dazu bieten psychosoziale Stellen professionelle Hilfe bei psychischen Belastungen, Lebenskrisen oder sozialrechtlichen Fragen.
Selbsthilfegruppen sind ein geschützter Raum für Begegnung – ob online oder vor Ort. Der Austausch kann Mut machen, entlasten und neue Perspektiven eröffnen.
Typische Themen in Selbsthilfegruppen sind:
Viele Gruppen arbeiten eng mit Fachärzten oder Kliniken zusammen und laden regelmäßig Experten zu Infoabenden ein.
Schon gewusst? Studien zeigen, dass der Austausch in Selbsthilfegruppen zu mehr Akzeptanz der Erkrankung, besserem Selbstmanagement und weniger Isolation führen kann!
Quelle: Deutsches Netzwerk Selbsthilfe (dns), DCCV e.V.
Ein guter erster Ansprechpartner ist die DCCV e.V. – Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung, der größte Selbsthilfeverband für CED-Betroffene in Deutschland.
Dort finden Sie:
Zur Gruppensuche der DCCV
Nicht immer reicht der Austausch mit anderen Betroffenen aus. Manchmal sind die Sorgen tiefer oder die Belastung so groß, dass professionelle Hilfe gefragt ist. Das ist keine Schwäche – sondern ein starkes Zeichen dafür, dass Sie gut für sich sorgen.
Hilfreiche psychosoziale Angebote bei Morbus Crohn:
Tipp: In vielen Städten bieten CED-Zentren psychosoziale Beratung im Rahmen einer interdisziplinären Versorgung an – einfach in der Fachpraxis oder Klinik danach fragen.
Gut zu wissen:
Fazit: Sie sind nicht allein! Der Austausch mit anderen Betroffenen oder die professionelle Begleitung durch psychosoziale Fachkräfte kann entscheidend dazu beitragen, besser mit der Erkrankung zu leben – und sich nicht auf die Krankheit reduzieren zu lassen.
Keine Injektion mehr verpassen!
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