Tipps für das Arztgespräch


Tipps für das Arztgespräch

So klappt das Gespräch beim Arzt

Freundlicher Apotheker macht Notizen während des Gesprächs

Sich Hilfe beim Arzt zu suchen, fällt Männern mit Erektionsstörungen oft schwer. Vermutlich geht es Ihnen genauso. Vielleicht schämen Sie sich für Ihre „Schwäche“ oder das Thema ist Ihnen peinlich. Machen Sie sich aber klar, dass viele Männer betroffen sind und Ihr Arzt deshalb mit dem Thema Erektionsstörungen vertraut ist. Viele Männer überwinden sich leider erst nach Jahren, zum Arzt zu gehen, dabei gibt es mittlerweile recht gute Behandlungsmöglichkeiten. Im Übrigen können Erektionsstörungen auch ein Hinweis auf ernste Grunderkrankungen sein. Also: trauen Sie sich und suchen Sie sich Hilfe!

Welcher Arzt ist der richtige?
Sofern Sie bereits im Rahmen von Vorsorgeuntersuchungen bei einem Urologen in Behandlung sind, sollten Sie mit diesem einen Termin vereinbaren. Wenn allerdings Ihr Hausarzt die Fachperson Ihres Vertrauens ist, sprechen Sie diesen auf Ihre Erektionsstörung an. Er kann Sie gegebenenfalls zu einem Kollegen überweisen, der im Bereich erektile Dysfunktion spezialisiert ist oder kann Sie selbst untersuchen, Ihnen Hilfe anbieten und einen Therapievorschlag unterbreiten. Sprechen Sie offen über die Erektionsstörung, machen Sie sich nichts vor und geben Sie auch auf intime Fragestellungen des Arztes ehrliche Antworten. Häufig ist es sinnvoll, auch die Partnerin/den Partner zum Arztgespräch mitzunehmen.

Sie können auch andere Ärzte auf das Thema Erektionsstörung ansprechen, zum Beispiel Psychotherapeuten oder Psychiater, wenn Sie das Gefühl haben, dass psychische Probleme eine Rolle spielen.

So können Sie sich auf das Arztgespräch vorbereiten

  • Sinnvoll ist es, wenn Sie sich bereits im Vorfeld zum Thema Erektionsstörungen informieren, insbesondere zu den Bereich Ursachen, Diagnose und Therapiemöglichkeiten.
  • Notieren Sie sich alle Fragen oder Anmerkungen, die Ihnen im Laufe der Vorbereitungen einfallen – am besten auf einem kleinen „Spickzettel“.
  • Versuchen Sie, Ihre aktuellen Beschwerden hinsichtlich der Erektion und Ihres Sexuallebens möglichst präzise zu beschreiben. Als Basis können Sie beispielswiese Ihr Testergebnis aus unserem Selbsttest verwenden.
  • Machen Sie sich ebenfalls Notizen über andere bestehende Erkrankungen oder Beschwerden sowie Veränderungen in Ihrem Wohlbefinden, die Sie in letzter Zeit bemerkt haben
  • Schreiben Sie alle Medikamente auf, die Sie zurzeit anwenden

Information in der Apotheke
Auch Ihr Apotheker kann Ihnen im Rahmen der pharmazeutischen Beratung Hilfe bieten und einen ersten Eindruck über die am Markt verfügbaren Produkte bei Erektionsstörungen, deren Vor- und Nachteile und mögliche alternative Behandlungsmethoden geben. Manchmal kann es hilfreich sein, sich zusätzlich zum Arztgespräch in der Apotheke beraten zu lassen. Am besten, Sie ver-einbaren dafür einen Termin, damit ausreichend Zeit für Fragen ist. Erkundigen Sie sich im Vorfeld, ob es einen gesonderten Besprechungsraum gibt.

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