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FAQs
Wenn Sie seit mehreren Monaten Schwierigkeiten haben, mit Ihrer Partnerin / Ihrem Partner zu schlafen oder zu onanieren, weil Ihr Penis trotz sexueller Erregung nicht steif genug wird oder vorzeitig erschlafft, liegt es nahe, dass bei Ihnen derzeit eine Erektionsstörung vorliegt. In der medizinischen Fachsprache wird eine Erektionsstörung auch erektile Dysfunktion, kurz ED, genannt.
Mehr zum Thema Symptome
In den meisten Fällen liegen für Erektionsstörungen körperliche Ursachen vor: Nervenschädigungen, Bluthochdruck oder Herzerkrankungen kommen ebenso in Frage wie Stoffwechselstörungen (z. B. Diabetes oder zu hohe Cholesterinwerte), die eine Erektionsstörung als Folgeerscheinung nach sich ziehen können. Bei einigen Männern liegen auch psychische Ursachen vor. Was bei Ihnen persönlich die Ursache der erektilen Dysfunktion ist, wird Ihr Arzt durch gezielte Untersuchungen ermitteln und Ihnen die geeignete Behandlung für Ihre Erektionsstörung vorschlagen.
Mehr zum Thema Ursachen
In erster Linie Sie selbst, indem Sie aktiv werden und etwas gegen die Erektionsstörung tun. Zweitens: Ein kompetenter Arzt Ihres Vertrauens, der die Ursachen der Erektionsstörung ermitteln und Ihnen eine geeignete Behandlungsmöglichkeit für Ihre Erektionsprobleme vorschlagen wird. Sie können direkt einen Urologen kontaktieren, oder einen Termin bei Ihrem Hausarzt vereinbaren, der Sie gegebenenfalls zu einem urologischen Facharzt überweist.
Mehr zum Thema Diagnose
Zur Behandlung einer Erektionsstörung stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Sie sind abhängig von der Ursache der erektilen Dysfunktion, vorliegenden Risikofaktoren und Ihren Wünschen bzw. denen Ihrer Partnerin/Ihres Partners. Ihr Arzt wird Ihnen ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept empfehlen. Für viele Patienten ist die Einnahme so genannter PDE-5-Hemmer in Tablettenform eine befriedigende Lösung. Diese erhöhen die Durchblutung im Penis und führen dazu, dass der Penis nach sexueller Erregung wieder steif wird und bleibt. Derzeit gibt es vier Vertreter unter den PDE-5-Hemmern. Sie unterscheiden sich teilweise in der Wirkdauer.
Mehr zum Thema Behandlung
Offenheit und Verständnis sind beim Thema Erektionsstörung das A und O, um von Ihrer Partnerin bzw. Ihrem Partner Unterstützung zu erhalten. Oft geben die Partner auch den entscheidenden Tipp zum Arzt zu gehen. Ganz wichtig für den Partner ist auch, zwar Hilfe und Unterstützung anzubieten, aber keinen Druck auszuüben. Denn jede Form von Stress wirkt sich negativ auf die Erektionsstörung aus. Falls Sie im Gespräch zu zweit nicht weiterkommen, können Sie sich Hilfe bei einem Sexualtherapeuten suchen.
Mehr zum Thema Partnerschaft und Erektionsstörungen
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