Ihre Therapie

Gut informiert über Ihre Behandlung

Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die gezielte und langfristige Behandlung erfordert. In den letzten Jahren hat sich die Therapie deutlich weiterentwickelt – insbesondere durch den Einsatz sogenannter Biologika und Biosimilars.

Diese greifen gezielt in das Immunsystem ein und hemmen dort entzündungsfördernde Botenstoffe. So ein Wirkstoff ist Ustekinumab, der in Fymskina® enthalten ist, gegen Entzündungsreaktionen im Körper wirkt und unter anderem zur Behandlung von Morbus Crohn eingesetzt wird. 

Erfahren Sie hier mehr darüber und über die Therapie mit Fymskina®.


     


Was bedeutet ein Wechsel auf Fymskina® für mich?

Wenn Ihre Behandlung auf ein biotechnologisches Arzneimittel wie Fymskina® umgestellt werden soll – sei es nach einer bisherigen Therapie mit einem anderen Biologikum oder nach konventionellen Medikamenten – stellen sich oft viele Fragen: Wirkt das neue Präparat zuverlässig? Werde ich es gut vertragen?

Die gute Nachricht: Studien und praktische Erfahrungen zeigen, dass die Umstellung in der Regel gut gelingt. Viele Patientinnen und Patienten bemerken im Alltag keinen Unterschied – weder bei der Wirkung noch bei den Nebenwirkungen.

Wichtig ist: Die Entscheidung trifft immer Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr Arzt – individuell und in enger Abstimmung mit Ihnen.


     


Wie wird Fymskina® angewendet?

Fymskina® wird erst als Infusion beim Arzt, anschließend als Fertigspritze verabreicht – zur subkutanen Injektion, also unter die Haut. Die Anwendung kann nach ärztlicher Einweisung selbständig zuhause vorgenommen werden.



Unser Tipp: Schauen Sie sich unser Anwendungsvideo an – darin zeigen wir Schritt für Schritt, wie Sie die Fertigspritze richtig anwenden.
     



Selbst anwenden – Schritt für Schritt erklärt.

Sie möchten lieber nachlesen, wie die Anwendung funktioniert? Kein Problem: Unsere bebilderte Anleitung zeigt Ihnen jeden Schritt zur Injektion Ihrer Fertigspritze – einfach, verständlich und zum Nachschlagen jederzeit griffbereit.

Anleitung herunterladen


       


Wie sollte ich Fymskina® lagern?

Die meisten Biosimilars, wie auch Fymskina® müssen gekühlt (im Kühlschrank) bei 2–8 °C gelagert werden. Wichtig: Die Fertigspritze bitte nicht einfrieren. Bewahren Sie diese im Umkarton auf, um den Inhalt vor Licht zu schützen.



Tipp für unterwegs: Die Fertigspritzen können bis zu 30 Tage lang bei Raumtemperatur (max. 30 °C) aufbewahrt werden – am besten im Originalkarton und geschützt vor Licht. Wichtig: Einmal ungekühlt dürfen sie nicht mehr in den Kühlschrank zurückgelegt werden. Sollten höhere Temperaturen zu erwarten sein, empfiehlt sich der Transport in einer Kühltasche – achten Sie dabei darauf, dass keine gefrorenen Kühlakkus direkt mit dem Medikament in Kontakt kommen.
     

Quelle: Fymskina | European Medicines Agency (EMA) https://www.ema.europa.eu/en/medicines/human/EPAR/fymskina


    


Wie entsorge ich gebrauchte Fertigspritzen?

Fymskina®  ist für die einmalige Anwendung vorgesehen. Eventuelle Reste in der Spritze sollten nicht aufbewahrt, sondern in einem stichsicheren Behälter entsorgt werden. Ihre Apotheke berät Sie gern zur richtigen Entsorgung – und hilft damit auch, die Umwelt zu schützen.

Quelle: Produktinformation Fymskina sowie Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), Abfallberatung Städte & Landkreise


      


Erinnerungsfunktion für die nächste Injektion

Eine kontinuierliche Behandlung ist entscheidend, um Entzündungsschübe zu vermeiden und die Erkrankung langfristig zu kontrollieren. Damit Sie keine Injektion verpassen, unterstützen wir Sie mit einer kostenlosen Erinnerungsfunktion per SMS.

So funktioniert’s:

  • Ihre erste Medikation erhalten Sie als Infusion bei Ihrem behandelnden Arzt: Er legt also das Startdatum fest
  • Er bestimmt auch Ihr Injektionsintervall (z. B. alle acht Wochen)
  • Erhalten Sie rechtzeitig eine Erinnerung – direkt auf Ihr Handy als SMS

Ideal für vielbeschäftigte Menschen – so bleibt die Therapie im Alltag fest verankert. Und das Ganze kostenlos und datenschutzkonform.



Quellen: 
Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA): https://www.ema.europa.eu Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ): https://www.akdae.de 
Paul-Ehrlich-Institut (PEI) https://www.pei.de 
Rote Liste® Online: https://www.rote-liste.de 


      


TIPPS BEI SPRITZENANGST

Wenn die Selbstinjektion Überwindung kostet

Vielen Menschen fällt es anfangs schwer, sich selbst zu spritzen. Die gute Nachricht: Mit etwas Übung wird es deutlich leichter – und oft verschwindet die Angst nach den ersten Versuchen ganz von selbst.
 

Das kann Ihnen helfen:

  • Nehmen Sie sich genug Zeit – Hektik verstärkt Unsicherheit
  • Lassen Sie sich die Anwendung zuerst von einer medizinischen Fachkraft zeigen
  • Lenken Sie sich kurz davor ab – zum Beispiel mit Musik oder einer Atemübung
  • Üben Sie die Handgriffe vor dem Spiegel (ohne Nadel) zur Gewöhnung
  • Erinnern Sie sich: Jeder Schritt ist ein Beitrag zu Ihrer Gesundheit

Und wenn die Angst bleibt? Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin – oft gibt es gute Lösungen oder unterstützende Angebote.



WICHTIGE INFORMATIONEN – KOMPAKT UND IMMER GRIFFBEREIT

Patientenausweis Morbus Crohn

Der persönliche Patientenausweis kann im Notfall wertvolle Hinweise geben – und sorgt auch im Alltag für Übersicht. Ob bei der Krankenhausaufnahme, auf Reisen oder im Arztgespräch: Mit einem Blick sind alle wichtigen Angaben zu Ihrer Erkrankung und Behandlung sofort verfügbar.

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