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Behandlung
Die Behandlung bei Schwindel hängt im Wesentlichen von der zugrundeliegenden Ursache, der Schwindelform und den Begleiterscheinungen ab.
Bestimmte Medikamente können in einigen Fällen hilfreich sein, aber auch physikalische und psychotherapeutische Maßnahmen können zum Einsatz kommen.
Spezielle Mittel gegen Schwindel, so genannte Antivertiginosa, werden vor allem bei akuten und heftigen Schwindelanfällen eingesetzt. Diese Medikamente bessern allerdings lediglich die Beschwerden, beseitigen aber nicht die Ursache des Schwindels. Je nach Schwindel können auch noch andere Medikamente angezeigt sein, z.B. Glukokortikoide, Antibiotika, Antiepileptika, durchblutungsfördernde Medikamente oder Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen.
Extrakte aus der Heilpflanze Ginkgo biloba fördern die Durchblutung im Innenohr und können helfen, die Beschwerden bei Schwindel zu verbessern .
Operative Maßnahmen kommen bei Schwindel nur selten, z.B. bei Tumoren, zum Einsatz.
Einen Lagerungsschwindel kann der Arzt meist durch spezielle Lagerungsmanöver behandeln. Dabei dreht er den Kopf des Patienten in eine bestimmte Position, sodass die Ablagerungen aus den Bogengängen des Gleichgewichtsorgans entweichen können.
Ein wichtiger Baustein der Therapie bei Schwindel ist außerdem das Schwindeltraining in Form von Gleichgewichtsübungen.
Bei psychisch bedingtem Schwindel haben sich psychotherapeutische Verfahren (Verhaltenstherapie) bewährt, die in einigen Fällen auch medikamentös, z.B. durch Antidepressiva, unterstützt werden können.
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